Impfskandal

Von Ute Hallaschka, April 2017

Das Bundesgesundheitsministerium hat zum deutschen Filmstart von »Vaxxed – die schockierende Wahrheit« die Warnung herausgegeben: man solle sich nicht verunsichern lassen, es handle sich um »fake news«.

Wer den Film von Andrew Wakefield gesehen hat, wird Mühe haben, das zu glauben. Diese Meldung ist Teil des Problems, der Film wird mit ziemlichem Aufwand bekämpft. Kinobetreiber, die ihn zeigen wollen, werden mit Shitstorms und Protestkampagnen eingeschüchtert, so dass viele ihre Zusage zurückziehen. Was sind das für Zeiten, in denen es offenbar auch hierzulande Mut braucht, einen Film vorzuführen?

Was die Zuschauer nicht sehen sollen, ist die Dokumentation eines Verbrechens. Eine daten- und faktenbasierte Darstellung der sogenannten Nebenwirkungen des Kombipräparates für die MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln). Das Anliegen der Filmemacher ist keineswegs weltanschaulich, verschwörungstheoretisch oder sonstwie zu diskreditieren. Es handelt sich um Belege einer gefährlichen Praxis. Die weltweite Verwendung eines definitiv gefährlichen Mittels und die entsprechenden Maßnahmen zur Verschleierung dieser Gefahr. Wer will, kann sich selbst seinen Reim darauf machen, wie weit die Politik den Verwerfungen des Marktes unterliegt und als Spielball der (Pharma)-Industrie fungiert. Aber darum geht es nicht in diesem Film, es geht um die Kinder. Das macht ihn umso glaubwürdiger.

Neben den offensichtlich kriminellen Intentionen erscheint auch die Hilflosigkeit des einzelnen. Die Angst und Ohnmacht der Eltern, denen man die Urteilsfähigkeit abspricht, die Ärzte, die sich im Vertrauen auf Fachleute – Informatiker und Chemiker – ebenfalls ausgeliefert fühlen, bis zu den Verbesserungsfanatikern. Letztere sind überzeugt von der Güte ihrer Motive. Eine Krankheit auszurotten, koste es was es wolle. Die Folgeschäden werden ins Fabelreich der Genetik verschoben, solange sie nicht eindeutig physisch sichtbar, beweisbar scheinen. Die Beweisführung spielt jedoch in der aktuellen Zeitlage – anders als zu Zeiten des Contergan Skandals – in einem Datenbildungs- und Nachrichtenmilieu der Information, das selbst im Unsichtbaren liegt. Man kann sich leicht vorstellen wie heute auftretende Schäden die von einem Präparat als Wirkung herrühren, einfach verschoben werden als ursächlich genetisch bedingt und erst in Zukunft erkenntlich. Mit dieser Verklappung der Wirklichkeit, die Phänomene einfach abzutun, damit räumt der Film auf.

Es wird die Situation in Amerika dokumentiert, wo in vielen Bundesstaaten Impfpflicht herrscht. Da die betreffenden Pharmafirmen (Merck, Pfitzer, Aventis, Glaxco Smith etc.) weltweit operieren, handelt es sich jedoch um dieselben Impfstoffe, die unter verschiedenen Namen im Handel sind. Dr. William Thompson, ein leitender Wissenschaftler des CDC (Center for Desease Control – vergleichbar dem deutschen Robert Koch Institut) kann die Vorgänge nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren, so wird er zum Whistle Blower. Thompson hat sämtliche Daten und Dokumente aufbewahrt, die das CDC zwischenzeitlich vernichtet hat. Der anderthalbstündige Film beleuchtet das Geschehen von drei Seiten. Zu Thompsons Aussagen werden wissenschaftliche Untersuchungen aus verschiedenen Fachgebieten vorgestellt und erläutert und es kommen betroffene Eltern zu Wort. Ihre Beiträge sind wahrhaft erschütternd. Die Eltern verfügen über private Filmaufnahmen. Man sieht die Entwicklung vor und nach der Impfung. Im Dezember ein fröhlich durchs Haus rennendes Kleinkind, das im Januar nach der Gabe des Kombipräparates nicht mehr laufen noch gehen kann, sondern umfällt und über den Teppich kriecht.

Der Gastroenterologe Andrew Wakefield, der diesen Film zu seinem Herzensanliegen gemacht hat, spricht zu Beginn davon, wie die Eltern entmündigt werden. Man erklärt ihre Wahrnehmung einfach für subjektive Wahnvorstellungen. Der belegbare Zusammenhang stellt sich folgendermaßen dar: es gibt definitiv ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Autismus durch das Kombipräparat. Für Jungen viermal höher und je jünger die Kinder sind, umso wahrscheinlicher – besonders im vorgeschriebenen Alter zwischen 15 und 18 Monaten. Bei den früheren Einzelpräparaten traten diese Phänomene nicht auf. Alles was die Filmemacher wollen, ist, die Industrie zu zwingen, die entsprechenden Impfstoffe wieder herzustellen. Die Pharmafirmen haben die Produktion eingestellt – dies spricht für sich und für die Tatsachen. Die Krankheit, die durch das Kombipräparat auftritt, zeigt sich als isolierter Autismus – Kinder, die in den ersten Lebenszeiten vollkommen gesund waren, erkranken plötzlich daran. Eine Informatikerin vom renommierten MIT hat das vorliegende Datenmaterial ausgewertet. Es zeigt eine exponentielle Entwicklung. Während früher eines von 10.000 Kindern erkrankte, ist es inzwischen eines von 500. Rechnet man die Steigerung dieses neuartigen Autismus-Typs bis zum Jahr 2032, würde jedes zweite Kind an Autismus leiden.

Ich lebe in einem Dorf mit rund 700 Einwohnern. Zwei Kinder sind mir bekannt, die exakt die im Film dargestellten Phänomene aufwiesen. Plötzlich schlugen die bis dahin gesunden Jungen mit dem Kopf gegen Boden und Wände, fielen in Krämpfe. Die Eltern, die tatsächlich durch den unmittelbaren zeitlichen Bezug selbst auf die Idee des Zusammenhangs mit der Impfung kamen, wurden abgespeist mit dem Verweis auf noch nicht geklärte, genetische Ursachen.

Inzwischen werden Eltern regelrecht bedroht, ihrer Impflicht nachzukommen, man stellt sie als Verbrecher dar, die aus ideologischen Gründen handeln. Das Gegenteil könnte wahr sein.

Zur weiteren Information: impf-info.de | efi-online.de