Ein langer Atem. Ich und Gemeinschaft in der Schulzeit

Von  Sven Saar, Dezember 2012

Wie der Einzelne in der Gemeinschaft und die Gemeinschaft sich durch den Einzelnen von der ersten bis zur zwölften Klasse verändern und welche Aufgaben dem Lehrer dabei zukommen – bis in die zukünftige Biographiegestaltung hinein – schildert Sven Saar, Klassenlehrer an der Freien Waldorfschule Wahlwies in Stockach. [mehr]

Herde oder Held. Jugendliche zwischen Individualisierung und Anpassung

Von  Mathias Wais, Dezember 2012

Um die eigene Individualität zu finden, müssen Jugendliche sich entschieden von ihrer Herkunftsfamilie abgrenzen und gleich wieder in eine neue Gruppierung, die Clique oder örtliche Szene, einordnen. Individualität in der Gemeinschaft kann dann glücken, wenn aus der anfänglichen Anpassung Aneignung wird – ein sich zu Eigen machen. Dazu gehört, die Andersheit des Anderen interessiert wahrzunehmen. Mathias Wais, Diplompsychologe von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Dortmund, zeigt, wie diese Entwicklungsprozesse verlaufen und wie die Erwachsenen sie unterstützen können. [mehr]

Land macht Leute. Geographie als Weg zum anderen Menschen

Von  Johannes F. Brakel, Dezember 2012

Entfernte Länder waren wahrscheinlich schon immer das Ziel reisender Händler. Diese brauchten Kenntnisse über die Reiserouten zu Land und zu Wasser, über die Gefahren, über Wasserquellen und Nahrungsmittel, über die Klima- und Wetterverhältnisse, aber auch über die Sitten und Bräuche in den Ländern, zu denen sie fuhren. So entstand die Geographie als Wissenschaft. [mehr]

»Ich möchte nicht der Einzige sein«. Eine Annäherung an indianische Konzepte

Von  Volker von Bremen, Dezember 2012

In den meisten indianischen Gesellschaften wird das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft als solches wenig thematisiert. Denn das Individuum ist kaum isoliert und separat von seiner sozialen Umgebung begreifbar. Verschiedene Aspekte aus Mythologie, Sprache, sozialer und wirtschaftlicher Organisation können dies verdeutlichen. [mehr]

Warum tut man sich das alles an? Alternative Gemeinschaftsformen: vom Ökodorf zur Wagenburg

Von  Valentin Hacken, Dezember 2012

Eine Woche quer durch Deutschland – Valentin Hacken und Samuel von Mackensen (Fotos) haben Menschen besucht, die neue Gemeinschaftsformen entwickeln und leben. Ökodörfer, Kommunen, eine Wagenburg – einige stellen sie in dieser Reportage vor und fragen, was treibt diese Menschen an und nach welcher Lebensqualität suchen sie? [mehr]

Standpunkt

Reifeprüfung

Von  Henning Kullak-Ublick, Dezember 2012

Andreas Schleicher, auch bekannt als »Mr. PISA«, koordiniert für die OECD die internationalen PISA-Vergleichsstudien. Bei deutschen Bildungspolitikern ist er wegen seiner oft harschen Kritik nicht sonderlich beliebt. Im Alter von zehn Jahren stufte ihn sein Grundschullehrer als »ungeeignet für das Gymnasium« ein, woraufhin ihn sein Vater, ein Professor für Erziehungswissenschaften, auf die Waldorfschule in Hamburg-Wandsbek schickte. Dort absolvierte er später mit einem Einser-Abitur.  [mehr]

Frühe Kindheit

Warum Kinder Märchen brauchen

Von  Gerald Hüther, Dezember 2012

Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Zaubermittel, das ihr Kind stillsitzen und aufmerksam zuhören lässt, das gleichzeitig seine Phantasie beflügelt und seinen Sprachschatz erweitert, das es darüber hinaus befähigt, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und deren Gefühle zu teilen, das auch noch sein Vertrauen stärkt und es mit Mut und Zuversicht in die Zukunft schauen lässt. Dieses Zaubermittel existiert: Es sind die Märchen, die wir unseren Kindern erzählen oder vorlesen. Märchenstunden sind die höchste Form des Unterrichtens. [mehr]

Aus dem Unterricht

Wann kommen die Kinder wieder? Ein Besuch im Pflegeheim vermittelt überraschende Einsichten

Von  Christel Dhom, Dezember 2012

Wenn Menschen Zeit füreinander haben und sich miteinander beschäftigen, entstehen Beziehungen, die unser Leben lebenswert machen. Es entsteht Menschlichkeit, die dazu führt, dass Zweitklässler nach einem Besuch im Pflegeheim wieder dorthin fahren wollen, um mit den alten Menschen zu spielen, dass Sechstklässler einen dort in Quarantäne lebenden Bewohner am Wochenende besuchen oder Schülerinnen mit einzelnen Damen eine Brieffreundschaft beginnen: Christel Dhom berichtet über den Besuch einer zweiten Klasse im Altersheim. [mehr]

Erziehungskünstler

Vorwärts zur Quelle

Von  Mathias Maurer, Dezember 2012

Die dreizehnjährige Darmstädter Waldorfschülerin Lena Glemser organisiert im Rahmen ihrer Achtklassarbeit eine Spendenaktion für Aidswaisen in Afrika. [mehr]

Waldorf weltweit

Zum 100. Geburtstag der Eurythmie

Von  Michael Leber, Matthias Jeuken, Dezember 2012

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine Reihe von Tanzkünstlern und Pädagogen, die versuchten, neue Wege in der Bewegung und Tanzperformance zu gehen. Sie erlebten die Formen des klassischen Balletts als zu starr – und wollten der Kreativität und Expressivität der menschlichen Seele neue Ausdrucksmöglichkeiten verschaffen. Noch heute werden diese Impulse mit den Namen Isadora Duncan, Rudolf von Laban und seiner Schülerin Mary Wigmann verbunden. [mehr]

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