Erziehungskünstler

Ein Arbeiter am Menschen

Von  Mathias Maurer, Mai 2014

Stefan Leber, heute 77 Jahre alt, wurde zwei Jahre vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Stuttgart geboren. Er erinnert sich an die allgegenwärtigen Plakate: »Pst! Feind hört mit!«. Behinderte Kinder aus der Nachbarschaft wurden »abgeholt«, es gab Bezugsscheine, die Lebensmittel waren knapp, neben dem Einkommen des Vaters als Schlosser versorgte ein großer Garten die Familie. Lebers älterer Bruder Christian starb mit fünf Jahren an Diphterie, ein Verlust den das kindliche Verständnis noch nicht begriff. Zu dem damaligen Freundeskreis gehört bis heute Leontine Schubert, die den jungen Stefan durch ihr Mitwirken im Opernorchester Zugang zu den damals seltenen Aufführungen ermöglichte. Schon als Kind besuchte Leber Mal- und Eurythmiekurse. 1944 wurde... [mehr]

Erziehungskünstler

Die Schule des Quellenwächters

Von  Gilda Bartel, April 2014

Unweit der großen Residenzstadt und doch ganz verborgen lag die Schule des Quellenwächters Johannes. Eine alte Mühle war es vormals und die Kräfte des Wassers und des Handwerks strömten noch durch diesen Ort. [mehr]

Erziehungskünstler

Im Farbenmeer der Pflanzen

Von  Gilda Bartel, März 2014

Susanne Frenzel ist Farbkünstlerin und Umweltpädagogin. Sie arbeitet an der 2006 gegründeten Erfurter Waldorfschule mit Kindern aus allen Klassenstufen. Sie lässt Färberpflanzen säen, Farben herstellen und damit experimentieren. [mehr]

Erziehungskünstler

Licht der Menschlichkeit

Von  Nana Goebel, Februar 2014

Janpen und Porn Panosot – Waldorfpioniere in Thailand. [mehr]

Erziehungskünstler

Die stille Revolutionärin

Von  Mathias Maurer, Januar 2014

Eine Begegnung mit Ute Craemer, der Begründerin der anthroposophischen Sozialinitiative »Monte Azul« in São Paulo. [mehr]

Erziehungskünstler

Mal 20 Minuten nicht quatschen

Von  Nina Huang, Dezember 2013

Für den Werklehrer Reinhold Öxler ist das Entscheidende an der handwerklichen Arbeit, dass bei seinen Schülern ein Willensprozess stattfindet. [mehr]

Erziehungskünstler

König Hartmut und das Reich der Zwerge

Von  Gilda Bartel, November 2013

Es gibt einen König im »Floh und Co Kinderladen«. Sein Reich liegt im Eisfeld 6 und er hat jeden Tag ziemlich viel zu tun, obwohl er 81 Jahre alt ist: König Hartmut möchte, dass es seinen »Schutzbefohlenen« gut geht, so wie es einem König ansteht. [mehr]

Erziehungskünstler

Ohne Bienen keine Waldorfschulen

Oktober 2013

Stockmar-Wachsstifte, Knetwachs und Wasserfarben gehören zu den Waldorfschulen wie die Liebe zu Bienen und zu farbig lasierten Wänden. Generationen von Waldorfschülern haben mit diesen Materialien gemalt, geknetet und gestaltet. Bis heute werden fast alle Produkte in Handarbeit hergestellt. Peter Piechotta leitete das mittelständische Unternehmen gemeinsam mit Carol Stockmar bis 2010 dreißig Jahre lang. Seit 2003 ist er Gesellschafter der Neuguss GmbH und ab 2013 widmet er sich ganz den Aufgaben der Neuguss, einer Verwaltungsgesellschaft, die das Vermögen der beteiligten Firmen nicht nur verwaltet, sondern mit den überschüssigen Gewinnen auch Initiativen und Projekte fördert. Außer der Firma Hans Stockmar, dem niederländischen Versandhaus Mercurius und der Alfred Rexroth Maschinenbau gehören noch das Renk Druck- und Medienzentrum in Kaltenkirchen dazu. [mehr]

Erziehungskünstler

Der Herbert Wehner der Waldorfschulbewegung

Von  Mathias Maurer, September 2013

Norbert Handwerk war Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in Hessen. Jetzt geht der Unruhestifter in Ruhestand. Ein Porträt. [mehr]

Erziehungskünstler

An der Freiheit des anderen kommt keiner vorbei. Gespräch mit Reinhard K. Sprenger

Juli 2013

Reinhard K. Sprenger gilt als der profilierteste Führungsexperte Deutschlands. Seine Bücher »Mythos Motivation«, »Das Prinzip Selbstverantwortung«, »Aufstand des Individuums« und »Vertrauen führt« haben das Führungsverständnis vieler Manager nachhaltig verändert. »Reinhard K. Sprenger schreibt Bücher gegen den Managementzeitgeist«, so »Die Zeit«. Die »Financial Times Deutschland« bezeichnete ihn als den »scharfzüngigsten Managementkritiker«. Seine Ideen sind revolutionär, weil sie dem Menschen als Freiheitswesen verpflichtet sind. [mehr]