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Zerrbild

Von  Albrecht Hüttig, Februar 2012

Albrecht Hüttig zu Lorenzo Ravaglis Beitrag »Die sanfte Revolution«, in: Erziehungskunst, Dezember 2011. [mehr]

Sachbuch

Wegweiser für die Gegenwart

Von  Johannes Roth, Februar 2012

Hoch ist die Zahl derjenigen Druckerzeugnisse, welche ihren Lesern kaum etwas abverlangen. Gerade umgekehrt geht es dem Leser bei der Lektüre des neu herausgegebenen Tagebuchs von Dag Hammarskjöld (1905-1961), des ehemaligen Generalsekretärs der Vereinten Nationen (UN). Denn die verschieden gestalteten Textbruchstücke der Einträge fordern vor allem dies: langsam lesen. Wir erleben, wie sich Worte aus dem Neuen Testament, aus dem Gedankenschatz der christlichen Mystiker und aus der angelsächsischen und skandinavischen Lyrik in der Seele des Verfassers entfaltet haben, wie sie Licht auf seine (jeweils nur angedeuteten) Tageserlebnisse werfen. Bei allem ist die Grundthematik eine unerbittliche Selbstprüfung, eine fortwährende Gewissensbildung in der... [mehr]

Sachbuch

Arme Superkinder

Von  Griet Hellinckx, Februar 2012

Das Buch von Felicitas Römer ist ein aufrüttelndes Buch, das den Finger auf die Wunde legt, oder besser gesagt auf viele Wunden. Die vierfache Mutter trägt Erfahrungen, Fakten und Beobachtungen aus ihrer Arbeit im Kinderschutzbund zusammen, die zwar alle nicht neu sind, aber in der Fülle aufschrecken lassen. Dadurch gelingt es ihr, eine Gesamtdynamik unserer Gesellschaft in Bezug auf Kinder, Bildung und wirtschaftliche Interessen sichtbar zu machen. Die Erwartungen der Eltern an ihre Kinder werden immer höher: Das Kind gilt als Glücksbringer und Prestigeobjekt. Der Blick richtet sich zunehmend auf die Defizite. Schon im Kindergartenalter wird systematisch auf Kompetenzen geschaut und wer nicht ganz dem Durchschnitt und dem Leitbild des... [mehr]

Sachbuch

Kein Kind im Wald?

Von  Lorenzo Ravagli, Februar 2012

Mit seiner Botschaft, den Kindern die Natur zurückzugeben, stehen Richard Louv gewiss alle Waldorftüren offen. Sein Buch ist zwar auf die nordamerikanische Kulturwüste zugeschnitten, aber früher oder später werden die amerikanischen Verhältnisse immer auch zu europäischen. Von einem unmerklichen, aber schier unaufhaltsamen Wandel in unserem Verhältnis zur Natur berichtet Louv: dem »Verschwinden« der Natur aus unserem Bewusstsein. Es hängt mit dem Vordringen neuer Technologien zusammen, aber auch mit bestimmten Haltungen der Eltern, die aus Angst um die Zukunft ihrer Kinder diese einer ständigen Kontrolle und Förderung unterziehen. Gewiss ist der Grad der Verstädterung, das Ausmaß der Automobilisierung der Fortbewegung und Technologisierung der... [mehr]

Das Einzelne im Ganzen erleben. Vorschläge zur Verbesserung der Oberstufe

Von  Hans Hutzel, Februar 2012

Kürzlich, in der Emil Molt Akademie, sagt in der letzten Stunde eine Schülerin: »Mein Ziel ist: Geld verdienen und zwar viel! Dazu brauche ich gute Noten und zwar in den Prüfungsfächern! Also, warum machen wir hier Musik?« Dankbar greife ich diese erfrischend deutliche und ehrliche Aussage auf und mache mir über die Gestalt unserer Oberstufe Gedanken. [mehr]

Vom Sinn und vom Missverstehen der Inklusion

Von  Reinald Eichholz, Januar 2012

Selten hat eine völkerrechtliche Vereinbarung so schnell allgemeine Aufmerksamkeit gefunden wie die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). Sie hat wie ein Einschlag gewirkt, weil sie eine Bestimmung enthält, die mit massivem Veränderungsdruck so in das staatliche und private Leben eingreift, dass eine Schockwelle durch die gesamte Bildungslandschaft ging. [mehr]

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