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18 Schritte zur Inklusion

Von  Norbert Handwerk, September 2012

Erste Phase: 1. Die Heilpädagogischen Schulen auf anthroposophischer Grundlage bezeichnen sich als Waldorf-Förderschulen. 2. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen ermöglichen Begegnungen durch gegenseitige Einladung zu ihren Veranstaltungen (Feste, Ausflüge usw.). 3. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen bilden örtliche oder regionale Partnerschaften auf der Ebene der Kollegien, der Vorstände und der Elternvertretungen. 4. Die Waldorf-Förderschulen arbeiten in den Landesarbeitsgemeinschaften der Freien Waldorfschulen mit. 5. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen führen regelmäßig gemeinsame Konferenzen durch (lokale oder regionale Vernetzung). 6. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen kooperieren im Unterrichtsalltag: Sie... [mehr]

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Gescheiterte Inklusion – ein Bericht aus dem wirklichen Leben

Von  Kirsten Repnak, September 2012

Wir sind eine Familie mit fünf Kindern. Unser jüngster Sohn Jonathan ist sechs Jahre alt und hat das Down-Syndrom; er trägt beidseitig Hörgeräte. Er kann (noch) nicht sprechen, versteht aber alles in Lautsprache und kommuniziert mittels Gebärdensprache. Er wurde letztes Jahr schulpflichtig und auf unseren Antrag ein Jahr zurückgestellt. Jetzt wurde eine Einschulung unumgänglich. Und die Suche begann … [mehr]

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Aufruf zum Bildungsgutschein

Von  Dirk Rohde, Juli 2012

In der Erziehungskunst vom Januar 2012 stellt Mathias Maurer die Hypothese auf: »Die Einführung von Bildungsgutscheinen könnte die politische Blockade aufheben und die freie Schulwahl ohne finanzielle Einbußen ermöglichen – inklusive einer 100-Prozent-Bezuschussung. … [So] wäre eine angemessene Erhöhung der Gehälter kein Problem mehr.« [mehr]

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Warum wir 12 Klassenstufen brauchen

Von  Jens Göken, Juni 2012

Ist die Waldorfoberstufe noch zu retten? Geben wir in vorauseilendem Gehorsam und ohne Not ein Kernelement unserer Pädagogik auf, wenn wir uns immer früher auf staatliche Prüfungen vorbereiten? Jens Göken, engagiert in der Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in Schulbibliotheken der Freien Waldorfschule in Sorsum, rät, das eigene Profil zu stärken, statt es freiwillig zu demontieren. [mehr]

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Selbsterziehung, Beziehungsgestaltung und Gemeinschaftsbildung

Von  Lars Grünewald, Mai 2012

Der nachfolgende Artikel bezieht sich gleichermaßen auf Probleme einer freien Pädagogik, einer freien Lehrerausbildung sowie auf die Selbstverwaltung freier Bildungsinstitutionen (Schulen und Hochschulen), da sich alle drei Aufgabenstellungen auf dieselbe Grundproblematik zurückführen lassen.  [mehr]

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Zur Mitgliederversammlung in Mannheim

Von  Benediktus Hardorp, April 2012

Lieber Herr Maurer, Ihr Bericht von der Mitgliederversammlung am 24./25. März in Mannheim (im Anschluss an die Delegiertenversammlung vom 23./24. März 2012 in Mannheim) trägt die Überschrift »Die Rücktritte von Mannheim«, d. h. er berichtet so, als wenn das der Hauptinhalt oder sogar das Thema der Versammlung oder ihrer Tagesordnung gewesen wäre. Die Rücktritte waren aber wohl eher ein Reflex auf ein unerwartetes Abstimmungsergebnis der Schulvertreter auf der Mitgliederversammlung. Sie sind für Finanzentscheidungen stimmberechtigt, redeberechtigt sind jedoch alle... [mehr]

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Wir brauchen mehr Schulärzte

April 2012

Renate Karutz, Schulärztin an der Freien Waldorfschule Köln, stellt eine Initiative vor, mehr Ärzte aus dem schulischen Umfeld für die Tätigkeit als Kindergarten- und Schularzt zu gewinnen. Zu dem Initiativkreis gehören Claudia McKeen (Stuttgart), Martina Schmidt (Frankfurt) und Michaela Glöckler (Dornach). [mehr]

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Warum Lehrer sich medizinisch bilden sollten

April 2012

Inklusion beschäftigt die Pädagogen und die Gesellschaft intensiv. Ein Wandel steht bevor, der die Anforderungen an die Lehrer stark verändern wird. Wenig Aufmerksamkeit wird jedoch »normalen« Schülern zuteil, obwohl immer mehr unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. [mehr]

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Die Rücktritte von Mannheim. Ein Kommentar

Von  Mathias Maurer, März 2012

Die Abstimmung über einen Antrag des Instituts für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität in Mannheim auf der Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen am 24. / 25. März 2012 in Mannheim hatte zur Folge, dass zwei Mitglieder aus dem Finanzierungsrat (Hans Hutzel, Erika Blass-Loss) und drei Mitglieder aus dem Ausbildungsrat (Michael Handtmann, Walter Riethmüller, Jürgen Spitzer) ihre Arbeit in diesen Gremien niederlegten. Warum? [mehr]

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Was haben Kompetenzen und Portfolio in der Waldorfpädagogik zu suchen?

Von  Klaus-Michael Maurer, März 2012

Kompetenz – ein lange Zeit eher im Bereich der Politik angesiedelter Ausdruck – fand vor einigen Jahren Einzug in die deutsche Bildungslandschaft und sollte die Idee »Schule« neu fassen. Frei von Lernzielformulierungen und überfüllten Lehrplänen sollte Lernen mehr sein, als Fakten eintrichtern und Methoden beherrschen. [mehr]