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Analytisch oder synthetisch?

Von  Manfred Feyk, Dezember 2012

Ergänzung zu J. F. Brakels Artikel: »Land macht Leute – Geographie als Weg zum anderen Menschen« in Heft 12/2012 [mehr]

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Inklusion – eine Zwangsveranstaltung?

Von  Stefan Oertel, Dezember 2012

Wieder und wieder lese ich, die Inklusion sei eigentlich ein ursprünglicher Bestandteil der Waldorfpädagogik. Man habe ihn nur zwischendurch irgendwie aus den Augen verloren. [mehr]

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Kein Platz für legasthenische Kinder?

Von  Esther-Juliane Schuppart-Flechsig, Dezember 2012

Mein Sohn wurde nach einem Umzug nicht an einer Waldorfschule behalten, weil er eine Lese-Rechtschreibschwäche hat. Der Lehrer, so hieß es, könne das alleine nicht auffangen. Auch nicht, wenn ich als Mutter einen Förderlehrer organisiere, da das Kind dann merken würde, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung sei. Und ihn zwischendurch aus dem Unterricht zu nehmen, das ginge auch nicht. Meinem Sohn, der jetzt in die 7. Klasse gekommen ist, ist klar, dass er ein Defizit hat. Dass er nicht in der neuen Klasse bleiben kann, versteht er allerdings nicht. Er verstehe sich doch so gut mit den neuen Klassenkameraden. Es sei eine »coole« Klasse und er hätte sich nur ein bisschen Unterstützung gewünscht … Es half nichts, er musste gehen. Ich kann den Klassenlehrer... [mehr]

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Schüler im Supermarkt

Von  Andrea Schröder, Oktober 2012

Eine Ansprache zur 60-Jahr-Feier der Emil Molt Schule Berlin. [mehr]

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Mut zur eigenen Größe

Von  Michael Ritter, Oktober 2012

»Die Waldorfpädagogik ist keine Alternative, sie ist die konkrete Anwendung universell gültiger menschenkundlicher Einsichten und Gesetzmäßigkeiten«, meint der Therapeut und Waldorfvater Michael Ritter. Die Waldorfschulen sollten ihr Profil mit einem angemessenen Selbstbewusstsein und in zeitgemäßen Formen in der Öffentlichkeit vertreten. Und sie sollten sich von ihren alten Zöpfen verabschieden. [mehr]

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18 Schritte zur Inklusion

Von  Norbert Handwerk, September 2012

Erste Phase: 1. Die Heilpädagogischen Schulen auf anthroposophischer Grundlage bezeichnen sich als Waldorf-Förderschulen. 2. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen ermöglichen Begegnungen durch gegenseitige Einladung zu ihren Veranstaltungen (Feste, Ausflüge usw.). 3. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen bilden örtliche oder regionale Partnerschaften auf der Ebene der Kollegien, der Vorstände und der Elternvertretungen. 4. Die Waldorf-Förderschulen arbeiten in den Landesarbeitsgemeinschaften der Freien Waldorfschulen mit. 5. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen führen regelmäßig gemeinsame Konferenzen durch (lokale oder regionale Vernetzung). 6. Waldorfschulen und Waldorf-Förderschulen kooperieren im Unterrichtsalltag: Sie... [mehr]

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Gescheiterte Inklusion – ein Bericht aus dem wirklichen Leben

Von  Kirsten Repnak, September 2012

Wir sind eine Familie mit fünf Kindern. Unser jüngster Sohn Jonathan ist sechs Jahre alt und hat das Down-Syndrom; er trägt beidseitig Hörgeräte. Er kann (noch) nicht sprechen, versteht aber alles in Lautsprache und kommuniziert mittels Gebärdensprache. Er wurde letztes Jahr schulpflichtig und auf unseren Antrag ein Jahr zurückgestellt. Jetzt wurde eine Einschulung unumgänglich. Und die Suche begann … [mehr]

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Aufruf zum Bildungsgutschein

Von  Dirk Rohde, Juli 2012

In der Erziehungskunst vom Januar 2012 stellt Mathias Maurer die Hypothese auf: »Die Einführung von Bildungsgutscheinen könnte die politische Blockade aufheben und die freie Schulwahl ohne finanzielle Einbußen ermöglichen – inklusive einer 100-Prozent-Bezuschussung. … [So] wäre eine angemessene Erhöhung der Gehälter kein Problem mehr.« [mehr]

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Warum wir 12 Klassenstufen brauchen

Von  Jens Göken, Juni 2012

Ist die Waldorfoberstufe noch zu retten? Geben wir in vorauseilendem Gehorsam und ohne Not ein Kernelement unserer Pädagogik auf, wenn wir uns immer früher auf staatliche Prüfungen vorbereiten? Jens Göken, engagiert in der Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in Schulbibliotheken der Freien Waldorfschule in Sorsum, rät, das eigene Profil zu stärken, statt es freiwillig zu demontieren. [mehr]

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Selbsterziehung, Beziehungsgestaltung und Gemeinschaftsbildung

Von  Lars Grünewald, Mai 2012

Der nachfolgende Artikel bezieht sich gleichermaßen auf Probleme einer freien Pädagogik, einer freien Lehrerausbildung sowie auf die Selbstverwaltung freier Bildungsinstitutionen (Schulen und Hochschulen), da sich alle drei Aufgabenstellungen auf dieselbe Grundproblematik zurückführen lassen.  [mehr]