Frühe Kindheit

Warum Kinder Märchen brauchen

Von  Gerald Hüther, Dezember 2012

Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Zaubermittel, das ihr Kind stillsitzen und aufmerksam zuhören lässt, das gleichzeitig seine Phantasie beflügelt und seinen Sprachschatz erweitert, das es darüber hinaus befähigt, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und deren Gefühle zu teilen, das auch noch sein Vertrauen stärkt und es mit Mut und Zuversicht in die Zukunft schauen lässt. Dieses Zaubermittel existiert: Es sind die Märchen, die wir unseren Kindern erzählen oder vorlesen. Märchenstunden sind die höchste Form des Unterrichtens. [mehr]

Frühe Kindheit

Das transparent ummantelte Ich

Von  Fabrizio Venturini, November 2012

Wenn es im Herbst früh dunkel zu werden beginnt, dann sieht und hört man sie wieder: Kinder, die mit ihren Laternen singend durch die Straßen ziehen. Oft erklingt in ihren Liedern die Geschichte von Sankt Martin, besonders in Süddeutschland. Das eigene Tragen der Laterne in der Gruppe ist aber das Wichtigste. [mehr]

Frühe Kindheit

Neurodermitis – eine Krankheit unserer Zeit

Von  Lüder Jachens, Oktober 2012

Immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken an Neurodermitis. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Luft, Wasser und Nahrungsmittel sind stärker mit Schadstoffen belastet als früher. Dazu kommt die weit verbreitete Überwachheit und Nervosität. [mehr]

Frühe Kindheit

Wohltuende Nebenwirkungen alter Hausmittel

Von  Andrea Käufer, Sabine Rahner, September 2012

Die stürmischen und nasskalten Herbsttage markieren alljährlich den Startschuss für die immer wiederkehrende Erkältungswelle. Hüstelnde und fiebernde Kinder brauchen jetzt besondere Zuwendung und Pflege – eine zusätzliche Herausforderung für die Familie. Auch wenn kranke Kinder unseren wohl organisierten Alltag durcheinander bringen, so birgt diese erzwungene Pause eine wertvolle Chance, inne zu halten. [mehr]

Frühe Kindheit

Die Kleinsten im Kindergarten: Spielball der Politik?

Von  Wolfgang Saßmannshausen, Juli 2012

Rebekka ist zweieinhalb Jahre alt. Seit kurzem gibt es jeden Morgen beim Frühstück denselben Kampf: sie will ihr Brot nicht essen. Natürlich will sie es essen, denn sie hat Hunger. Aber das Ritual des Kampfes gehört momentan einfach dazu. [mehr]

Frühe Kindheit

Die Bildsprache des Spiels

Von  Maria Luisa Nüesch, Gerda Salis Gross, Juni 2012

Die Sprache des Herzens spricht weder beim Puzzle noch beim Computerspiel oder bei den Olympischen Spielen. Maria Luisa Nüesch vom Verein Spielraum-Lebensraum e.V. und Gerda Salis Gross, Waldorflehrerin und Sonderpädagogin für Spiel und Spielforschung, zeigen, wie Kinder im freien Spiel Erfahrungen verarbeiten. [mehr]

Frühe Kindheit

Medien und kleine Kinder – oder wo stecken die Musikanten?

Von  Philipp Gelitz, Mai 2012

Jeder weiß es: Fernsehen macht dumm – besonders Kinder. Aber wir machen nicht Ernst mit unserem Wissen. Fernsehen gehört zum Lebensalltag. »Das bisschen wird schon nicht schaden«, sagen sich viele Eltern. Von wegen, meint der Waldorferzieher Philipp Gelitz. [mehr]

Frühe Kindheit

Sanfte Wickel für Kinder

Von  Elisabeth Menzel, April 2012

Wenn kleine Patienten krank sind, brauchen sie eine sanfte und gleichzeitig wirksame Therapie. Mit Wickeln, Auflagen und Ein-­reibungen lassen sich leichte Beschwerden bei Kindern gut behandeln. Wärmende Salben helfen bei kalten Füßen, kühlende Auf­-lagen bei Fieberschüben. Gesundend wirken aber nicht nur die verwendeten Präparate und Methoden, sondern auch die liebevolle Hinwendung des Pflegenden. [mehr]

Frühe Kindheit

Unsichtbare Freunde. Wie gehen wir mit Phantasiegefährten um?

Von  Norbert Neuß, März 2012

Phantasiegefährten sind unsichtbare, nur in der Vorstellung vorhandene und für andere Personen unzugängliche Begleiter von Kindern. Die Kinder haben eine positive Beziehung zu ihnen. Gibt es bestimmte soziale, familiäre oder psychische Situationen, in denen Kinder unsichtbare Freunde suchen? Sind Phantasiegefährten gefährlich? Norbert Neuß, Professor für »Pädagogik der Kindheit« an der Universität Gießen, gibt Auskunft. [mehr]

Frühe Kindheit

Pädagogik ist mehr als Technik, sie grenzt an Religion

Von  Philipp Gelitz, Februar 2012

Warum spielen Kinder so gerne? Warum arbeiten Erwachsene so gerne? Weil wir in jeder Phase des Lebens eine Verbindung zur Welt suchen. Zur materiellen Welt genauso wie zur ideellen – zur eigenen Innenwelt genauso wie zur sozialen Welt der »Anderen«. Der Raum für die innere Verbindung ist aber gefährdet. Ihn zu schaffen, ist die vorrangige Aufgabe der Pädagogik. [mehr]