Frühe Kindheit

Die Kleinsten im Kindergarten: Spielball der Politik?

Von Wolfgang Saßmannshausen, Juli 2012

Rebekka ist zweieinhalb Jahre alt. Seit kurzem gibt es jeden Morgen beim Frühstück denselben Kampf: sie will ihr Brot nicht essen. Natürlich will sie es essen, denn sie hat Hunger. Aber das Ritual des Kampfes gehört momentan einfach dazu. [mehr]

Frühe Kindheit

Die Bildsprache des Spiels

Von Maria Luisa Nüesch, Gerda Salis Gross, Juni 2012

Die Sprache des Herzens spricht weder beim Puzzle noch beim Computerspiel oder bei den Olympischen Spielen. Maria Luisa Nüesch vom Verein Spielraum-Lebensraum e.V. und Gerda Salis Gross, Waldorflehrerin und Sonderpädagogin für Spiel und Spielforschung, zeigen, wie Kinder im freien Spiel Erfahrungen verarbeiten. [mehr]

Frühe Kindheit

Medien und kleine Kinder – oder wo stecken die Musikanten?

Von Philipp Gelitz, Mai 2012

Jeder weiß es: Fernsehen macht dumm – besonders Kinder. Aber wir machen nicht Ernst mit unserem Wissen. Fernsehen gehört zum Lebensalltag. »Das bisschen wird schon nicht schaden«, sagen sich viele Eltern. Von wegen, meint der Waldorferzieher Philipp Gelitz. [mehr]

Frühe Kindheit

Sanfte Wickel für Kinder

Von Elisabeth Menzel, April 2012

Wenn kleine Patienten krank sind, brauchen sie eine sanfte und gleichzeitig wirksame Therapie. Mit Wickeln, Auflagen und Ein-­reibungen lassen sich leichte Beschwerden bei Kindern gut behandeln. Wärmende Salben helfen bei kalten Füßen, kühlende Auf­-lagen bei Fieberschüben. Gesundend wirken aber nicht nur die verwendeten Präparate und Methoden, sondern auch die liebevolle Hinwendung des Pflegenden. [mehr]

Frühe Kindheit

Unsichtbare Freunde. Wie gehen wir mit Phantasiegefährten um?

Von Norbert Neuß, März 2012

Phantasiegefährten sind unsichtbare, nur in der Vorstellung vorhandene und für andere Personen unzugängliche Begleiter von Kindern. Die Kinder haben eine positive Beziehung zu ihnen. Gibt es bestimmte soziale, familiäre oder psychische Situationen, in denen Kinder unsichtbare Freunde suchen? Sind Phantasiegefährten gefährlich? Norbert Neuß, Professor für »Pädagogik der Kindheit« an der Universität Gießen, gibt Auskunft. [mehr]

Frühe Kindheit

Pädagogik ist mehr als Technik, sie grenzt an Religion

Von Philipp Gelitz, Februar 2012

Warum spielen Kinder so gerne? Warum arbeiten Erwachsene so gerne? Weil wir in jeder Phase des Lebens eine Verbindung zur Welt suchen. Zur materiellen Welt genauso wie zur ideellen – zur eigenen Innenwelt genauso wie zur sozialen Welt der »Anderen«. Der Raum für die innere Verbindung ist aber gefährdet. Ihn zu schaffen, ist die vorrangige Aufgabe der Pädagogik. [mehr]

Frühe Kindheit

Feinfühlig und interessiert. Elterngespräche im Kindergarten

Von Elke Leipold, Januar 2012

»Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen«, schreibt Augustinus – das Buch, aus dem sie Wesentliches für ihre Biographie schöpfen, ergänzt die langjährige Kindergärtnerin Elke Leipold. Sie weiß, wenn das Kind in den Kindergarten kommt, bringt es schon viele Erfahrungen mit, die sein Wesen und sein Verhalten vorgeprägt haben. Um so wichtiger ist es für sie, auch die Eltern und das häusliche Umfeld durch Gespräche und Besuche kennenzulernen. [mehr]

Frühe Kindheit

Die Lichtspirale. Über das Adventgärtlein

Von Gisela Stibill, Dezember 2011

Zu Beginn der Adventszeit 1959 lernte Gisela Stibill in dem anthroposophischen Kinderheim »Sonnenhaus« in Husum – es war mehr eine kinderreiche Familie denn ein Heim – das Adventgärtlein kennen. Sie schildert die Geschichte und beschreibt das Urbild dieser Gepflogenheit. [mehr]

Frühe Kindheit

Die Umgebung erzieht die Kinder

Von Philipp Gelitz, November 2011

In der Zeit von der Geburt bis zur Schulreife sind drei Entwicklungsphasen zu beobachten. Es sind Phasen des Erwachens an der Welt. Ihre Kenntnis kann helfen, kleine Kinder besser zu verstehen und sie nicht unnötig zu überfordern.  [mehr]

Frühe Kindheit

Rhythmus schafft Wohlbefinden

Von Elke Leipold, Oktober 2011

Rhythmen in der Musik genießen wir, erzeugen sie doch in gewissem Sinne Harmonie. Wanderer freuen sich, wenn sie ihren Rhythmus gefunden haben und das Wandern über Berg und Tal sie so erfrischt. Und wenn ein Poet Rhythmus pflegt, schwingen wir mit und fühlen uns getragen. Zusammengefasst und ganz einfach formuliert heißt das: Rhythmus schafft Wohlbefinden. [mehr]