Junge Autoren
Die Schülerschule Methodos
Waldorfschüler bereiten sich selbst aufs Abitur vor – außerhalb der Schule und selbstbestimmt. Eine Teilnehmerin berichtet. [mehr]
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Buster mit dem nachtblauen Hut
Anna sitzt am Fenster und schaut auf die Straße hinunter. Auf dem schmalen Gehweg spielen viele Kinder. Sie lachen und sind fröhlich, ohne sich um das blasse Mädchen am Fenster zu kümmern. Wie gern würde Anna zu ihnen gehen und mitspielen. Doch sie kann nicht. Ihre Beine sind zu schwach, nicht einmal die Treppe käme sie allein herunter, da ist sie sich sicher. Außerdem will sie mit der klobigen Beinschiene nicht zu den anderen Kindern. Sie will ihre mitleidigen Blicke nicht sehen und das verhaltene Tuscheln hinter ihrem Rücken nicht hören. Sie geht überhaupt nur noch zur Schule nach draußen und flüchtet, sobald sie zu Hause ist, in ihr Zimmer. Sie will kein Mitleid. Es ist schlimm genug, dass die Lehrer sie wie ein rohes Ei behandeln. In diesem... [mehr]
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Kein Roman von Rafik Schami
Die Frankfurter Buchmesse ist die größte Buch- und Medienmesse der Welt. Über fünf Tage präsentiert sich jährlich die internationale Branche in der Bankenmetropole am Main. In seinem Essay gibt Valentin Hacken einen Reisebericht und empfiehlt Denis Scheck. [mehr]
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WooDoo
Ein Blick auf die Uhr, ein letzter Zug an der Zigarette, dann geht Gruno Nordin zurück an die Arbeit. Langsam schlendert er durch die Werkstatt. Vorbei an der heulenden Hobelmaschine und der kreischenden Kreissäge. Staub flimmert in den Strahlen der Nachmittagssonne. Es riecht nach Holz. Daran könnte er sich gewöhnen. Ab heute macht er »WooDoo«. [mehr]
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Die stillen Revolutionäre
Linda Bläsi ist Schülerin der 12. Klasse der Regionalen Oberstufe Südfuß in Solothurn und macht sich Gedanken über das neue Buch »Lebenslernen« von Thomas Stöckli, in dem er eine pädagogische Wende in der Oberstufe fordert. [mehr]
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Wildtiere in der Kulturlandschaft
Anselm Fried, Schüler an der Freien Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe, hat für uns seine Jahresarbeit in der 12. Klasse zusammengefasst. [mehr]
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Dada oder was? Shakespeare frei in Szene gesetzt
Die 11. Klasse der Rostocker Waldorfschule hat Shakespeare inszeniert. Die Vorgaben waren vage und so ließen die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf. Heraus kam ein anarchisches Werk aus purer Lust am Theater. [mehr]
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Ina
Ina, mein Engel, nennt sie mich. Das gefällt mir. Ich bin gern ein Engel. Engel. Das ist ein hellblau-goldenes Wort, ein warmes und doch auch kühles Wort. Ein schönes Wort. Ich frage mich, ob ich, wenn sie mich so nennt, auch hellblau-golden, warm und zugleich kalt und schön werde? Ich weiß es nicht, aber ich stelle es mir gern vor. Dann sehe ich meinem Schatten auf dem Asphalt plötzlich Flügel wachsen, und wenn ich in den Spiegel sehe, bin ich von einem schimmernden Mantel umgeben. Ich mag es, in den Spiegel zu sehen. Es ist, als ob man sich beim Denken zuschauen kann, und manchmal als ob man eine alte Photographie von sich anschaut, auf der man sich erst nicht wieder erkennt. Ich höre sie wieder rufen: »Ina, mein Engel«, doch ich gehe nicht zu... [mehr]
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Die andere Frau – ein Sommerkrimi
Chloe. Sie sieht den Namen auf ihrem Ausweis. Chloe Duront, das ist sie jetzt. Ein bekanntes Gesicht mit ungewohnten schulterlangen, dunkelbraunen Haaren und einer, wie sie findet, ziemlich hässlichen Brille, blickt ihr aus dem Ausweis entgegen. Das bist du jetzt. Du bist jetzt Chloe Duront. Der Flughafen ist groß. Groß und fremd, genauso fremd wie das Land. Leuchtbuchstaben an den Läden verkünden etwas in einer Sprache, die sie nicht beherrscht. Sie kann nicht viel mehr sagen als ja, nein, bitte, danke … Viel mehr verstehen kann sie auch nicht. Sie hatte diese Sprache immer gehasst. Am Ende des Gebäudes sind auch solche Lettern zu sehen. Sortie. Das versteht sie. Sie sieht sich um, niemand beobachtet sie. Sie fasst ihren Koffer, zieht ihn... [mehr]
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30 Cent für ein Kilo Kaffee
In Afrika gibt es 120.00 Kindersoldaten zwischen sechs und zwölf Jahren, berichtet Paulino Miguel aus Mosambik. Und die Menschenrechtsaktivistin Wangui Mbatia erzählt, dass in Kenia 40 Millionen Einwohner von weniger als einem Euro täglich leben müssen. [mehr]













