Was nützt die Tugend in Gedanken?

Von  Lorenzo Ravagli, Juni 2012

Von Tugenden zu sprechen, gilt heute als antiquiert. Aber als denkendes Wesen kann der Mensch nicht auf Ideen verzichten, an denen er sein Handeln ausrichtet. Die Frage ist nur, was für Ideen das sind. [mehr]

Gute Vorbilder garantieren keine guten Menschen

Von  Hartwig Schiller, Juni 2012

Es ist eine einfältige Pädagogik, die glaubt, Tugend und Moral direkt erzeugen zu können – etwa durch Ermahnung und Abrichtung. Spätestens seit dem pädagogischen Genie Sokrates die Erziehung des Alkibiades aus dem Ruder lief, ist dieser Irrtum dokumentiert und offenkundig. [mehr]

Moralische Phantasie macht frei

Von  Michael Ritter, Juni 2012

Die Moral muss neu erfunden werden, heißt es. Das musste sie schon immer, meint Michael Ritter, denn sie ist lediglich eine zeitlich begrenzte Konvention über das, was als sittliches und geziemendes Verhalten angesehen wird. Der Therapeut und Waldorfvater in Emmendingen weist aber auch auf das Überzeitliche im Zeitlichen hin. [mehr]

Meditation und Moral

Von  Anna-Katharina Dehmelt, Juni 2012

Meditation ist heute selbstverständlich und wird von vielen Menschen – unabhängig von Religion und Weltanschauung praktiziert. Wie aus dieser Praxis eine Quelle moralischen Handelns wird, beschreibt Anna-Katharina Dehmelt, nach einem Überblick über die Meditationspraxis in Europa. [mehr]

Standpunkt

Heras Prämie

Von  Henning Kullak-Ublick, Juni 2012

Hera war die First Lady unter den griechischen Göttern. Und obwohl eheliche Treue nicht gerade zu den Tugenden ihres Göttergatten Zeus gehörte, wurde sie als die Hüterin der Ehe und der Niederkunft verehrt. Das Familienleben stand in der Antike unter dem Schutz der höchsten Göttin. Während ich diese Zeilen schreibe, tobt ein Streit um das Kinderbetreuungsgeld, das monatlich 100 (später 150) Euro für Eltern vorsieht, die ihre Kinder zu Hause statt in einer KiTa betreuen wollen – allerdings nur, wenn sie keine Hartz-IV-Empfänger sind. Kritiker befürchten, dass manche Eltern dieses Geld verprassen würden, ohne sich um ihre Kinder zu kümmern. Auch werde das Geld gebraucht, um überhaupt erst einmal ein flächendeckendes Angebot an KiTas zu schaffen. Schon... [mehr]

Frühe Kindheit

Die Bildsprache des Spiels

Von  Maria Luisa Nüesch, Gerda Salis Gross, Juni 2012

Die Sprache des Herzens spricht weder beim Puzzle noch beim Computerspiel oder bei den Olympischen Spielen. Maria Luisa Nüesch vom Verein Spielraum-Lebensraum e.V. und Gerda Salis Gross, Waldorflehrerin und Sonderpädagogin für Spiel und Spielforschung, zeigen, wie Kinder im freien Spiel Erfahrungen verarbeiten. [mehr]

Aus dem Unterricht

Die Welt in meiner Hand

Von  Ute Stockinger-Seitz, Juni 2012

Plastizieren kann als heilender Ausgleich zu einer medial überfrachteten Umwelt wirken. [mehr]

Erziehungskünstler

Lernen wie die Kinder

Juni 2012

Pär Ahlbom ist Pädagoge, Musiker und Komponist. Er begründete die Solvikschule in Järna und gilt als Impulsgeber der Intuitiven Pädagogik. Inzwischen gibt er zusammen mit einem Team von Pädagogen – Merete Lövlie, Marcel Desax und Thomas Pedroli – weltweit Kurse zu diesem besonderen Ansatz. [mehr]

Waldorf weltweit

Bienen im Schulgarten

Von  Barbara Leineweber, Juni 2012

Als wir vor einem Jahr an unserer Gladbecker Schule die Arbeitsgemeinschaft »Bienenkunde und Imkerei« ins Leben riefen, waren wir anfänglich fünf, zum Teil selbst imkernde, zum Teil lediglich bieneninteressierte Menschen. Bei unseren gelegentlichen Treffen stellte sich schnell heraus, dass wir alle einen Wunsch hatten: Wir wollten Bienen im Schulgarten ansiedeln. [mehr]

Waldorf weltweit

Waldorf international

Von  Sven Saar, Juni 2012

Zweitausend Lehrer und Erzieher aus aller Welt trafen sich in der Osterzeit zu zwei internationalen Großtagungen am Goetheanum in Dornach. Sven Saar, Klassenlehrer an der Waldorfschule Wahlwies, war mit dabei. [mehr]

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