Roman

Grenzfragen

Von  Johannes Roth, November 2017

Dass ethische Fragen an den Grenzen von Geburt und Tod unauflösliche Konflikte bergen können, ist bekannt. Wer hat nicht schon einmal den Gedanken gehabt: Wie gut, dass ich das nicht entscheiden muss …  [mehr]

Roman

Monolog über Achtsamkeit

Von  Sebastian Jüngel, Juli 2016

Valentin ist 17 und schüchtern. Von seinem Schulfreund Alex wird er eher beiläufig auf ein Mädchen im weißen Kleid, das im Winter barfuss auf dem Berliner Alexanderplatz Flyer verteilt, aufmerksam gemacht.  [mehr]

Roman

Ich schreibe, also bin ich

Von  Maria Breckwoldt, Mai 2016

Hat Descartes sein Berühmtes »cogito ergo sum« – ich denke, also bin ich – ausgesprochen, so ist für Hanns-Josef Ortheil das Schreiben der Angelpunkt seiner Selbstgewissheit: Ich schreibe, also bin ich. Wie und warum er dieser Notwendigkeit, Passion, ja Sucht – wie er selbst sagt – verfallen ist, davon handelt sein neues Buch. [mehr]

Roman

Faire Affäre

Von  Mareike Stutz, Oktober 2014

Schon viele Jahre gehen Mari und Jonna gemeinsam durchs Leben. Obwohl die beiden Frauen eigene Ateliers und eigene Wohnungen in einem Haus in der Stadt besitzen, leben sie doch in enger Verbundenheit. Die Sommer verbringen sie zu zweit auf einer abgeschiedenen Schäreninsel.  [mehr]

Roman

Spätsommerkrimi

Von  Mathias Maurer, Februar 2013

Schon einmal etwas von Mömpelgard gehört? Historiker schon, so auch Heiger Ostertag, der nebenbei auch noch Waldorflehrer ist. Mömpelgard heißt heute Montbéliard und mit Württemberg-Mömpelgard werden die von 1397 bis 1796 zum ehemaligen Haus Württemberg gehörenden linksrheinischen Gebiete bezeichnet. Doch dieser Regio-Krimi beginnt erst einmal in Ludwigsburg … Die abenteuerliche Geschichte des Junkers Carl von Schack – als Agent von Herzog Karl Eugen nach Mömpelgard unterwegs – ist ein fiktiver Kriminalroman, faktenreich und gut recherchiert, auch wenn – der Historiker lässt grüßen – die Freude am Detail zu manchen Längen führt. Einige Wortwechsel – der Lehrer lässt grüßen – wirken dadurch etwas belehrend. Wenn Marie Antoinette dann in letzter... [mehr]

Roman

Die Erzählungen der Neith

Von  Lorenzo Ravagli, Oktober 2012

Seit Beginn der 1990er Jahre schreibt er die Evangelien aus dichterisch-imaginativer Erfahrung fort und gilt als Geheimtipp unter Liebhabern esoterischer Literatur: der deutsch-amerikanische Schriftsteller Patrick Roth. Was mit den drei Kurzgeschichten der sogenannten »Christus-Trilogie«, mit »Riverside«, »Johnny Shines« und »Corpus Christi« begann, gipfelt nun in einem umfangreichen »Roman« von rund 500 Seiten. [mehr]

Roman

Eine westfälische Kindheit

Von  Maja Rehbein, Februar 2011

Der Autor Heinrich von der Haar beschreibt die Ich-Findung eines Bauernjungen im Nachkriegs-Westfalen unter schwersten Bedingungen: Kinderarbeit auf Hof und Feld, Zwang und Prügel des Vaters, übertriebene katholische Frömmigkeit.  Der Protagonist Heini ist vier, als der Roman einsetzt. Der Hof der Familie mit elf Kindern ist in Gefahr; Rosenkranz beten und Kirchgang werden wichtiger als das Gebot der Liebe. Als Jugendlicher wird er von einem Vertreter der christlichen Arbeiterjugend missbraucht. Sein Pfarrer glaubt ihm zunächst nicht, hilft jedoch bei der Aufnahme ins Kolleg. Der Missbrauch wird totgeschwiegen. Diese Problematik wurde Anfang 2010 hochaktuell durch den Rektor des Canisius-Kollegs in Berlin, der im Dienste der Wahrheit die Büchse der Pandora öffnete. Heinrichs... [mehr]