Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Selbstverwaltung – eine Illusion?

Von Mathias Maurer, Juli 2012

Was macht das Selbst einer Schule aus? – Es sind die vielen Selbste der Menschen, die eine Schule tragen. Eine gelingende Selbstverwaltung setzt aber voraus, dass man sein eigenes Selbst kennt und dass jeder sein eigenes Selbst »verwalten« kann. – Was umfasst das eigene Selbst? Eigentlich das ganze Menschsein. Zumindest eine anfängliche Ahnung und Reflexion davon, wie ich fühle, denke und handle. – Das macht unser Selbst-Bewusstsein aus. Selbstverwaltung ist der Erzfeind allen Funktionärwesens, routinierter und automatisierter Abläufe und hierarchischer Strukturen, die um ihrer selbst willen existieren. In einer menschenleeren Verwaltung hat der individuelle Mensch keinen Platz. Sie orientiert sich immer an der Vergangenheit, an... [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Selbstverwaltung: Grundprinzip einer modernen Sozialgestaltung

Von Christoph Strawe, Juli 2012

Immer mehr Probleme unserer Gesellschaft lassen sich in den überkommenen Formen und mit den alten Methoden nicht länger lösen. Das Gefühl, dass sich etwas ändern muss, verbreitet sich zunehmend. Neue politische Kräfte und soziale Strömungen treten auf, in denen der Impuls einer Beteiligungskultur in allen gesellschaftlichen Fragen lebt. [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Selbstverwaltung als Leib des Geistes

Von Florian Osswald, Juli 2012

In einer Welt voller Konflikte ist es nicht überraschend, dass die Neigung, Gegensätze aufzubauen, zunimmt. Doch diese Gegensätze schaffen ein Spannungsfeld und helfen uns, die Pole klarer zu erkennen. [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Alles in Ordnung …?

Von Edzard Keibel, Juli 2012

Das Typische und die größte Übereinstimmung in den über sechzig Waldorf­kindergärten, die mein Team und ich in den vergangenen Jahren beraten haben, war ihre Verschiedenartigkeit. Jede Einrichtung versteht und lebt Selbstverwaltung ein bisschen anders. Das ist Chance und Risiko zugleich. [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Wer verantwortet, wer leitet? Schwachstellen der Selbstverwaltung

Von Valentin Wember, Juli 2012

Die in den Waldorfschulen gängige Form der kollektiven Selbstverwaltung lässt die Lehrer alle wesentlichen Entscheidungen alleine treffen. Dadurch entstehen seit Jahrzehnten zwei Schwachstellen: Die kollektiven Entscheidungen haben eine sehr unscharfe Verantwortungslage, eine sogenannte »Verantwortungsdiffusion«. Und: Die Eltern sind nicht wirklich an der Leitung beteiligt. [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Konferenz – Kollektiv – Kollegium. Wie entsteht heute Gemeinschaft?

Von Friedhelm Garbe, Juli 2012

Viele Köche verderben den Brei. Vor allem in der Waldorfschule. »Das geht mir auf die Nerven«, tönte es deshalb in Lehrerkonferenzen bereits 1923. Steiners Kommentar dazu: »Die Schwierigkeiten tauchen nur auf wegen der üblichen demokratischen Verfassung der Schule.« –  [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Gemeinsam sind wir stark. Zur Partnerschaft von Eltern und Lehrern in der Waldorfschule

Von Karl-Martin Dietz, Juli 2012

Wie Lehrer und Eltern zusammenwirken, muss sich an jeder einzelnen Waldorfschule neu zeigen. Es gibt keine Vorgaben oder Richtlinien. Die angestrebte Gemeinsamkeit ist auch nicht durch geregelte Abgrenzung zu erreichen, sondern nur durch ein innovatives Sozialprinzip, das die Fähigkeiten der Beteiligten herausfordert. Damit steht die Erziehungspartnerschaft auf einem neuen, bis heute noch ungewohnten Boden. [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Miteinander arbeiten, statt übereinander reden. Selbstverwaltung als Chance für Eltern

Von Elke und Martin Böckstiegel, Juli 2012

Eltern an selbstverwalteten Waldorf-Einrichtungen beklagen oft deren Mangel an Transparenz und Veränderungsbereitschaft. Dabei ist diese Organisationsform offener als andere, auch für Impulse von Elternseite – wenn man es richtig anfängt. Bewährt hat sich der Weg der gemeinsamen Arbeit von Lehrern oder Erziehern und Eltern an zukunftsorientierten Sachthemen. [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Selbstverwaltungsorganisationen müssen delegieren können

Von Udo Herrmannstorfer, Juli 2012

Wo Menschen sich in einer gemeinsamen Aufgabe zusammenfinden, stellt sich die Frage nach der Teilhabe des einzelnen »Selbst« an dem sich neu bildenden »Selbst« der Gemeinschaft.  [mehr]

Selbstverwaltung – Träume und Tatsachen

Konflikt, Krise und Entwicklungschancen

Von Michael Harslem, Juli 2012

Der Begriff des »Konflikts« ist für die meisten negativ aufgeladen. Ähnlich steht es mit dem Begriff Krise, der in der Regel eine gefährliche, bedrohliche Situation beschreibt, was häufig ein Gefühl von Angst und Hilflosigkeit erzeugt. Was hat das mit der Selbstverwaltung in einer Waldorfschule zu tun?  [mehr]

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