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Ohne Vorbild geht es nicht. Die Erziehung zur Freiheit setzt Orientierung voraus

Von  Christian Graf, Juli 2014

Wie entsteht Freiheit und wie können Freiheit und Bildung in Einklang kommen? Die im Wort Bildung enthaltene Bildlichkeit ist nicht ganz unverfänglich. Nehmen wir sie ernst und gehen davon aus, dass sich ein Bildender und ein zu Bildender, also etwa Lehrer und Schüler gegenüberstehen, liegt es nahe, dieses Verhältnis so zu verstehen: Der Lehrer formt den Schüler »nach seinem Bilde«. Nun ist der Schüler aber kein Material, sondern ein Mensch mit erwachendem Eigensinn und Freiheitsanspruch. Und so müssen wir denn skeptisch fragen: Sind Bildung und Freiheit überhaupt vereinbar? [mehr]

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Bildung ist die Sehnsucht, das Schicksal zu erfüllen

Von  Andreas Laudert, Juni 2014

Die Formel »lebenslang Lernen« ändert nichts daran, dass in der öffentlichen Diskussion Bildung als Bildungs›gut‹ betrachtet wird: Zuwanderungsdebatten werden nach Besitzkategorien geführt – man will »die besten Köpfe haben«. Aber was erwerbe ich wirklich, wenn ich Bildung erwerbe? Was ist das spezifische Vermögen, um das es hier geht? [mehr]

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Akademischer Hype

Von  Georg Gusewski, Mai 2014

In Deutschland, Österreich und der Schweiz findet seit einigen Jahren ein Wandel bei der Wahl des Ausbildungsweges statt: Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein Hochschulstudium. Jugendlichen wird von der Politik, den Medien, den Schulen und Eltern der Eindruck vermittelt, sie hätten ohne Studium keine berufliche Chance oder liefen Gefahr, arbeitslos zu werden. [mehr]

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Bildung als Hebammenkunst

Von  Salvatore Lavecchia, April 2014

Ein herzloser Normierungswahn setzt sich in der Bildung auf allen Ebenen durch. Seine lebenszehrende Macht verfinstert das Licht jener bedingungslosen Begegnung zwischen Menschen, die die Grundlage jedes fruchtbaren Bildungsvorganges wäre. [mehr]

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Musik als Menschenschule

Von  Peter Dellbrügger, März 2014

»Immer willst Du die erste Geige spielen!« – »Du musst immer den Ton angeben!« – »Musst Du immer alles sofort hinausposaunen.« – »Jetzt müssen aber wirklich andere Saiten aufgezogen werden!« – »Sie hat es schon wieder vergeigt …« – Diese Beispiele ließen sich beliebig fortführen und haben eines gemeinsam: Es sind Bilder und Wendungen, die unter Rückgriff auf musikalisches Geschehen soziale Vorgänge oder Eigenschaften beschreiben. [mehr]

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Menschenbildung durch Mathematik

Von  Renatus Ziegler, Februar 2014

Mathematik kann der menschlichen Entwicklung dienen, indem sie die Phantasie und Kreativität, das Gefühl und den Willen fördert. [mehr]

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Bildung als Geistesgegenwart

Von  Stefan Brotbeck, Januar 2014

Mit dem neuen Jahr beginnt in der »Erziehungskunst« eine neue Serie zum Thema Bildung. Gestaltet wird sie von Mitwirkenden des Philosophicum, einer freien Kultur- und Bildungseinrichtung in Basel, die sich existenziellen, sozialen und spirituellen Erkenntnis- und Lebensfragen widmet. [mehr]

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Goetheanismus und Globalisierung

Von  Martin Schlüter, Dezember 2013

Dass der Mensch Umwelt und Klima beeinflusst, weiß jeder. Wie aber können wir uns selbst und die Erde heilen? [mehr]

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Der Klassenlehrer als Goetheanist. Ein Forschungsprojekt

Von  Georg Weimer, November 2013

Goetheanismus wird in der Regel auf naturwissenschaftliche Phänomene angewandt. Der methodische Ansatz, den Goethe in seinem Aufsatz »Der Versuch als Vermittler von Subjekt und Objekt« dargelegt hat, kann jedoch auch auf die pädagogische Praxis übertragen werden. [mehr]

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Von Ge-Schichte und Kopfzünglern. Goethe im Klassenzimmer

Von  Claus-Peter Röh, Oktober 2013

»Wer sich mit reiner Erfahrung begnügt und darnach handelt, der hat Wahres genug. Das heranwachsende Kind ist weise in dem Sinne.« (Goethe, Maximen und Reflexionen) [mehr]

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