Serie

Geschichte als Symbol

Von  Albert Schmelzer, Juni 2013

Um den Aporien der Historik zu entkommen – der Beschränktheit der Quellen, der Gegenwartsferne, der Überfülle an Daten – entwickelte Goethe ein Verständnis von Geschichte als Symbol. [mehr]

Serie

Goetheanistische Optik

Von  Johannes Grebe-Ellis, Mai 2013

Was ist Phänomenologische Optik? Dazu eine Beobachtung, die nachvollziehbar machen soll, wie man auch als Nichtphysiker auf die Idee kommen kann, nach einer phänomenologischen Prägung optischer Begriffe zu fragen. Sie beschreibt ein Dilemma, in das uns schon der Optikunterricht in der Schule gebracht hat und das uns meistens – nachdem wir uns beschwert haben – als notwendige Eigenschaft der physikalischen Erkenntnisgewinnung verkauft wurde. [mehr]

Serie

Goetheanistische Geographie

Von  Hans Ulrich Schmutz, April 2013

Ziel des Geographieunterrichtes ist es, das Interesse für die Welt zu wecken und die Vorstellung vom Raum auszubilden. Erobert ein Kind den Raum, verbindet es sich mit der Welt und wird wach für das eigene Selbst. [mehr]

Serie

Phänomenologische Chemie im Unterricht

Von  Dirk Rohde, März 2013

Polaritäten treffen aufeinander und bilden etwas ganz anderes Neues – so könnte man die Unterrichtsfelder unserer 10. Klasse umreißen, die zugleich in Resonanz zu zentralen Fragen dieser Altersstufe stehen. In der Chemie-Epoche setzen wir uns damit aus der Perspektive des Gegensatzpaares Lauge und Säure sowie der aus ihnen resultierenden Salzbildung auseinander. [mehr]

Serie

Phänomenologisches Denken in der Naturwissenschaft

Von  Bernd Rosslenbroich, Februar 2013

In der Vortragsreihe »Der Entstehungsmoment der Naturwissenschaft in der Weltgeschichte« schildert Rudolf Steiner, wie der Mensch »in alten Zeiten« keinen Widerspruch zwischen sich und der Natur empfand. Er erlebte alles in einer Einheit, die zugleich das Physische, das Seelische und das Geistige umfasste. [mehr]

Serie

Goetheanismus, von Goethe aus gedacht

Von  Christian Boettger, Januar 2013

Was ist eigentlich Goetheanismus? Die Serie im Jahr 2013 wird versuchen, diesen Begriff mit Leben zu erfüllen und die vielfältigen Bezüge des Goetheanismus zu pädagogischen Fragestellungen herzustellen. Dem vielseitigen und vielschichtigen Thema entsprechen wir, indem wir eine ganze Reihe von Autoren zu Wort kommen lassen. [mehr]

Serie

Der Ichsinn ertastet den anderen Menschen

Von  Peter Loebell, Dezember 2012

Zweiter Weltkrieg: Paris ist von den Deutschen besetzt. Jacques Lusseyran, noch Schüler und schon Student, engagiert sich im Widerstand. Er ist blind. Ihm werden die Menschen vorgeführt, die sich der Widerstandsbewegung anschließen wollen, seine Freunde wissen, dass er hinter die Oberfläche schaut. [mehr]

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Die Wahrnehmungsfähigkeit des Leibes. Der Gedankensinn

Von  Peter Loebell, November 2012

Englische Seeleute landen im Jahr 1801 an der australischen Küste und begegnen zum ersten Mal einer Gruppe von Ureinwohnern: »Untereinander sprachen die Australischen erst wenig, dann immer mehr, und schließlich begannen einige zu lachen. Bald taten das alle bis auf einen, sie redeten und lachten.« Die Engländer stellen nun Vermutungen über die Gesprächsinhalte der Fremden an. [mehr]

Serie

Der Bewegungsmensch als Sinnesorgan

Von  Peter Loebell, Oktober 2012

Beim Zuhören und Nachsprechen können sich Kinder über die fremden Laute der englischen Sprache freuen, auch wenn sie manches noch gar nicht verstehen. Sie erleben Sprache im Unterschied zu Geräuschen oder Klängen und wissen, dass die Worte eine Bedeutung haben. Schon im Mutterleib unterscheidet ein Embryo menschliche Sprache von Geräuschen wie Klopfen, Rauschen oder anderen akustischen Ereignissen. [mehr]

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Geschmack und Geruch: ungleiche Geschwister

Von  Peter Loebell, September 2012

Welche Königstochter hat den Vater am liebsten? Die älteste sprach: »Ich habe den Vater so lieb wie den süßesten Zucker.« Die zweite: »Ich habe den Vater so lieb wie mein schönstes Kleid.« Die jüngste aber schwieg. Erst auf Drängen des Königs antwortet sie schließlich: »Die beste Speise schmeckt mir nicht ohne Salz, darum habe ich den Vater so lieb wie Salz.« [mehr]