Serie

Der Bewegungsmensch als Sinnesorgan

Von  Peter Loebell, Oktober 2012

Beim Zuhören und Nachsprechen können sich Kinder über die fremden Laute der englischen Sprache freuen, auch wenn sie manches noch gar nicht verstehen. Sie erleben Sprache im Unterschied zu Geräuschen oder Klängen und wissen, dass die Worte eine Bedeutung haben. Schon im Mutterleib unterscheidet ein Embryo menschliche Sprache von Geräuschen wie Klopfen, Rauschen oder anderen akustischen Ereignissen. [mehr]

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Geschmack und Geruch: ungleiche Geschwister

Von  Peter Loebell, September 2012

Welche Königstochter hat den Vater am liebsten? Die älteste sprach: »Ich habe den Vater so lieb wie den süßesten Zucker.« Die zweite: »Ich habe den Vater so lieb wie mein schönstes Kleid.« Die jüngste aber schwieg. Erst auf Drängen des Königs antwortet sie schließlich: »Die beste Speise schmeckt mir nicht ohne Salz, darum habe ich den Vater so lieb wie Salz.« [mehr]

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Zwischen Auflösen und Zentrieren: Der Wärmesinn

Von  Peter Loebell, Juli 2012

In einer eisigen Polarnacht vermittelt der Wärmesinn dem Menschen die Empfindung existenzieller Bedrohung: »Bei -28° und Windstärke zehn betrug die gefühlte Temperatur -60°C! Wir versuchten, die Hütte mit beiden Öfen gleichzeitig zu heizen, aber der Wind saugte die Wärme durch den Schornstein, und wir mussten uns bibbernd in die Betten legen.« So beschreibt die Polarforscherin Marie Tièche eine eisige Nacht in Spitzbergen. [mehr]

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Die Erfahrung der Wirklichkeit – vom Zusammenwirken der Sinne

Von  Peter Loebell, Juni 2012

Wasserfarbenmalen in einer ersten Klasse. Auf der Arbeitsplatte an der Wand stehen Flaschen mit verschiedenen Farben bereit. Kleine Schalen und Wassergläser müssen gefüllt werden. Schwämme, Pinsel und Malbretter sind zu verteilen. Dann sieht man die Kinder die gefüllten Farbschälchen mit größter Vorsicht durch den Raum zu ihren Tischen tragen. Mit den nassen Schwämmen wird das Malpapier sorgsam von beiden Seiten befeuchtet, bis jedes Blatt ganz glatt auf dem Brett liegt. Eine fast andächtige Stimmung breitet sich aus, bevor der Pinsel zum ersten Mal in die Farbe getaucht wird. [mehr]

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Wahrnehmung und Bewusstsein

Von  Peter Loebell, Mai 2012

Die ersten Erinnerungen: Vereinzelte Bilder vertrauter Menschen, besondere Orte, prägende Ereignisse. Meist reichen sie zurück bis in unser drittes Lebensjahr. Doch unsere Sinne waren jahrelang tätig, ohne dass wir noch wissen, was wir damals empfunden haben. Was ist aus all den Wahrnehmungen geworden, an die wir uns nicht erinnern?  [mehr]

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Den Anderen verstehen. Von der Wirksamkeit der Erkenntnissinne

Von  Peter Loebell, April 2012

»›Lieber Mann‹, sagte Mrs. Tibbs, nachdem alle versorgt waren, ›was möchtest du?‹« Die sechs Pensionsgäste sind gerade mit der Vorspeise – Fisch – bedient worden, als sich die Gastgeberin mit diesen Worten an ihren Mann wendet. Dabei begleitet sie ihre Frage mit einem Blick, »der deutlich genug sagte, dass er nicht Fisch sagen dürfe, da nur noch sehr wenig davon übrig war.« Ihre Stimme war deutlich zu hören, ihre Mimik klar zu erkennen. [mehr]

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Sehen trennt, Hören vereint

Von  Peter Loebell, März 2012

Jeder kennt die Empfindungen, die ein strahlend blauer Himmel, ein dunkles Fichtengrün oder ein glühend-roter Sonnenuntergang in uns auslösen. Wir sprechen von angenehmen, schreienden und grellen oder auch von harmonischen und beruhigenden Farben. Wir bemerken ebenso, dass im Dunkel der Nacht »alle Katzen grau« sind, weil wir Farben in der Dämmerung nicht unterscheiden können, aber auch nicht in blendendem Sonnenlicht. [mehr]

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Der Tastsinn: Der Wille in der Wahrnehmung

Von  Peter Loebell, Februar 2012

Auf die Schürze an der Rückseite des Auto-Beifahrersitzes sind sechs unterschiedlich große Taschen aufgenäht. Für eine längere Fahrt bewahren die Kinder dort gerne ihr Spielzeug und ihren «Proviant« auf. Allein unterwegs, greife ich während einer Pause in eine der Taschen und spüre etwas Feuchtes, Kühles in meiner Hand. Es fühlt sich außen matschig und nachgiebig an, scheint aber in der Mitte fester zu sein. Ich bin unangenehm berührt, leichter Ekel steigt in mir auf. Als ich den unbekannten Gegenstand ans Licht befördere, erkenne ich den abgenagten Rest eines weitgehend verzehrten Apfels. Nach verlässlichen Berechnungen muss er dort seit etwa sechs Wochen gelegen haben. Nur selten haben wir die Gelegenheit einer reinen Sinneserfahrung, weil das... [mehr]

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Die Sinne und das Ich des Menschen

Von  Peter Loebell, Januar 2012

Die Sinne sind für den Menschen von zentraler Bedeutung. Ohne sie hätten wir keine Erfahrung von der Welt und könnten auch kein Selbstbewusstsein entwickeln. Sie spielen in der Waldorfpädagogik eine große Rolle. Unsere neue Serie für 2012 beschäftigt sich mit diesem vielschichtigen Thema. [mehr]

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Die sanfte Revolution

Von  Lorenzo Ravagli, Dezember 2011

In allen Lebensgebieten arbeiten heute Menschen, die durch das Werk Rudolf Steiners inspiriert sind. Ohne ihn wären ihre Leistungen nicht denkbar. [mehr]

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