Selbstverwaltung: Grundprinzip einer modernen Sozialgestaltung

Von  Christoph Strawe, Juli 2012

Immer mehr Probleme unserer Gesellschaft lassen sich in den überkommenen Formen und mit den alten Methoden nicht länger lösen. Das Gefühl, dass sich etwas ändern muss, verbreitet sich zunehmend. Neue politische Kräfte und soziale Strömungen treten auf, in denen der Impuls einer Beteiligungskultur in allen gesellschaftlichen Fragen lebt. [mehr]

Selbstverwaltung als Leib des Geistes

Von  Florian Osswald, Juli 2012

In einer Welt voller Konflikte ist es nicht überraschend, dass die Neigung, Gegensätze aufzubauen, zunimmt. Doch diese Gegensätze schaffen ein Spannungsfeld und helfen uns, die Pole klarer zu erkennen. [mehr]

Alles in Ordnung …?

Von  Edzard Keibel, Juli 2012

Das Typische und die größte Übereinstimmung in den über sechzig Waldorf­kindergärten, die mein Team und ich in den vergangenen Jahren beraten haben, war ihre Verschiedenartigkeit. Jede Einrichtung versteht und lebt Selbstverwaltung ein bisschen anders. Das ist Chance und Risiko zugleich. [mehr]

Wer verantwortet, wer leitet? Schwachstellen der Selbstverwaltung

Von  Valentin Wember, Juli 2012

Die in den Waldorfschulen gängige Form der kollektiven Selbstverwaltung lässt die Lehrer alle wesentlichen Entscheidungen alleine treffen. Dadurch entstehen seit Jahrzehnten zwei Schwachstellen: Die kollektiven Entscheidungen haben eine sehr unscharfe Verantwortungslage, eine sogenannte »Verantwortungsdiffusion«. Und: Die Eltern sind nicht wirklich an der Leitung beteiligt. [mehr]

Konferenz – Kollektiv – Kollegium. Wie entsteht heute Gemeinschaft?

Von  Friedhelm Garbe, Juli 2012

Viele Köche verderben den Brei. Vor allem in der Waldorfschule. »Das geht mir auf die Nerven«, tönte es deshalb in Lehrerkonferenzen bereits 1923. Steiners Kommentar dazu: »Die Schwierigkeiten tauchen nur auf wegen der üblichen demokratischen Verfassung der Schule.« –  [mehr]

Gemeinsam sind wir stark. Zur Partnerschaft von Eltern und Lehrern in der Waldorfschule

Von  Karl-Martin Dietz, Juli 2012

Wie Lehrer und Eltern zusammenwirken, muss sich an jeder einzelnen Waldorfschule neu zeigen. Es gibt keine Vorgaben oder Richtlinien. Die angestrebte Gemeinsamkeit ist auch nicht durch geregelte Abgrenzung zu erreichen, sondern nur durch ein innovatives Sozialprinzip, das die Fähigkeiten der Beteiligten herausfordert. Damit steht die Erziehungspartnerschaft auf einem neuen, bis heute noch ungewohnten Boden. [mehr]

Miteinander arbeiten, statt übereinander reden. Selbstverwaltung als Chance für Eltern

Von  Elke und Martin Böckstiegel, Juli 2012

Eltern an selbstverwalteten Waldorf-Einrichtungen beklagen oft deren Mangel an Transparenz und Veränderungsbereitschaft. Dabei ist diese Organisationsform offener als andere, auch für Impulse von Elternseite – wenn man es richtig anfängt. Bewährt hat sich der Weg der gemeinsamen Arbeit von Lehrern oder Erziehern und Eltern an zukunftsorientierten Sachthemen. [mehr]

Selbstverwaltungsorganisationen müssen delegieren können

Von  Udo Herrmannstorfer, Juli 2012

Wo Menschen sich in einer gemeinsamen Aufgabe zusammenfinden, stellt sich die Frage nach der Teilhabe des einzelnen »Selbst« an dem sich neu bildenden »Selbst« der Gemeinschaft.  [mehr]

Konflikt, Krise und Entwicklungschancen

Von  Michael Harslem, Juli 2012

Der Begriff des »Konflikts« ist für die meisten negativ aufgeladen. Ähnlich steht es mit dem Begriff Krise, der in der Regel eine gefährliche, bedrohliche Situation beschreibt, was häufig ein Gefühl von Angst und Hilflosigkeit erzeugt. Was hat das mit der Selbstverwaltung in einer Waldorfschule zu tun?  [mehr]

Die Konferenz als spirituelles Schulungsfeld

Von  Hartwig Schiller, Juli 2012

Bezeichnet man die Individualisierung des Menschen als eines der zentralen Ziele der Waldorfpädagogik, wird man darin kaum fehlgehen. Denn bereits 1898 skizzierte Rudolf Steiner in dem von ihm formulierten »soziologischen Grundgesetz«: »Die Menschheit strebt im Anfange der Kulturzustände nach Entstehung sozialer Verbände; dem Interesse dieser Verbände wird zunächst das Interesse des Individuums geopfert; die weitere Entwicklung führt zur Befreiung des Individuums von dem Interesse der Verbände und zur freien Entfaltung der Bedürfnisse und Kräfte des Einzelnen.« [mehr]

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