Sprache & Entwicklung

Literatur als Pfingstwunder

Mai 2016

Sibylle Lewitscharoff wurde für ihre Romane, Hörspiele und Essays mit einer ganzen Reihe von Literaturpreisen ausgezeichnet. 2011 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesungen, hatte 2013 die Grimm-Professur in Kassel inne, war Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und des Wissenschaftskollegs in Berlin. Wir trafen Sibylle Lewitscharoff in Berlin und sprachen mit ihr über die Wirksamkeit von Sprache, Religion und die Toten. [mehr]

Sprache & Entwicklung

Flüchtlinge, Sprachen und ein Tomahawk

Von  Alain Denjean, Mai 2016

Die Menschen, die wir seit dem Sommer 2015 vor allem aus Syrien aufnehmen, haben alles verloren. Sie sind nur noch Menschen, »allgemeine Menschen«. Das ruft bei vielen Bürgern Sympathie, Anteilnahme und Initiative hervor. Bei anderen Skepsis, ja sogar Hass. Letztere verdrängen dieses »allgemeine Mensch-Sein« und fürchten, dass diese Menschen fremde Werte in das Aufnahmeland bringen und dadurch die bisherige Lebensart zerstören. Welche Sprache müssen wir sprechen lernen, dass wir trotz der verschiedenen Kulturen gemeinsam leben können? [mehr]

Sprache & Entwicklung

»Mann, Alta!« – Verliert die Jugend die Sprache oder erfindet sie eine neue?

Von  Ute Basfeld, Mai 2016

Wer heute in einer Schulklasse unterrichtet, hat es oft mit unausgeschlafenen Schülern zu tun, die nicht so recht wissen, wie ein komplexer Satz gebildet wird oder was so ein Wort wie »Antlitz« bedeutet. Gleichzeitig hat aber eine Fähigkeit entscheidend zugenommen: Die Sensibilität für die Echtheit dessen, was ein anderer oder auch man selber spricht. [mehr]

Sprache & Entwicklung

Wenn Mutter zu Mut her mutiert. Vom spielerischen Umgang mit Zeichen und Worten

Von  Anna Ribeau, Mai 2016

Sprache ist in Bewegung und besteht nicht aus festgezurrten Zeichen oder in Beton gegossenen Wörtern. Sprache ist wesentlich, möchte bewegt sein und bewegt uns. Unsere Beziehung zur Sprache kann durch spielerische Annäherung lebendig bleiben. [mehr]