Standpunkt

Liebex Lesex und liebex Lesex!

Von  Henning Kullak-Ublick, Januar 2015

Politische Correctness (PC) hilft uns, sprachliche Diskriminierungen zu bemerken, zu vermeiden und hoffentlich im wirklichen Leben zu überwinden.  [mehr]

Standpunkt

Der Weg zum Geheimnis

Von  Henning Kullak-Ublick, Dezember 2014

»Das Schönste, was ein Mensch erleben kann«, so Albert Einstein, »ist das Geheimnisvolle.« Er nannte es »das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Wissenschaft und Kunst steht«. [mehr]

Standpunkt

Freiheitsschmieden

Von  Henning Kullak-Ublick, November 2014

2045 wird, so Dmitry Itskov, russischer Unternehmer und Gründer der internationalen »2045 Initiative«, das Jahr sein, in welchem die Menschheit ihre Unsterblichkeit erlangt.  [mehr]

Standpunkt

Tafelsilber

Von  Henning Kullak-Ublick, Oktober 2014

Die Städtische Anne-Frank-Realschule aus München, eine Mädchenschule, gewann im Sommer den »Deutschen Schulpreis 2014«. Zuerst also einen zwar späten, aber herzlichen Glückwunsch! [mehr]

Standpunkt

Ohne Netz

Von  Henning Kullak-Ublick, September 2014

(tüüüt) »Auskunft ...?« – »Ich hätte gerne Sicherheit« – »Sicherheit? Was ist das? Soll’s das geben? Polizei?« – »Polizei – das ist Sicherheit?« – »Ja ...?« – »Danke!« (legt auf).  [mehr]

Standpunkt

Mach’ mich nicht schwach

Von  Henning Kullak-Ublick, Juli 2014

Albert Einstein brachte es auf den Punkt: »Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.«  [mehr]

Standpunkt

Sommerbetrachtung

Von  Henning Kullak-Ublick, Juni 2014

Uferpromenade, Abendlicht, friedliche Verlangsamung, Schauen. Ein Mädchen und ein Junge, beide um die sieben Jahre alt, tanzen vorüber. Jeder tanzt seinen eigenen Tanz, springt ein paar Schritte, geht, hüpft auf einem Bein, probiert den Rhythmus, wandelt ihn, schlendert weiter und ist ganz plötzlich mit dem anderen zusammen »da«. [mehr]

Standpunkt

Dialog gegen Barbarei

Von  Henning Kullak-Ublick, Mai 2014

Wladimir Putin hat die Krim »heim ins (russische) Reich« geholt und sich dabei auf ein Referendum berufen, bei dem die russischstämmige Mehrheit der Krimbewohner Minderheiten wie die Krim-Tartaren überrollte. Unterdessen begegnet mir auf Europas größter Bildungsmesse, der didacta, überall das diesjährige Mantra »dialogisches Lernen«, was zwar ein Marketing-Slogan für digitales Lernen ist, aber trotzdem ein Anlass, mal über den Begriff »dialogisch« nachzudenken. Auch mit Bezug auf die Ukraine, denn dialogisch war die Annektierung der Krim ja nicht wirklich. Interessant ist, dass sowohl Putin als auch seine westlichen Kritiker das »Selbst­bestimmungsrecht der Völker« bemühen, um ihre jeweiligen Positionen zu rechtfertigen. In Europa geht die Angst... [mehr]

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Das Ende der Freiheit

Von  Henning Kullak-Ublick, April 2014

»In Zukunft wird jeder fünfzehn Minuten berühmt sein«, lautet ein berühmter Satz des amerikanischen Künstlers Andy Warhol aus dem Jahr 1968. Dass diese Zukunft da ist, zeigt die Allgegenwart von Reality Shows, elektronischen Netzwerken, Kurznachrichtendiensten und Castingshows, in denen das »Posen« zum Hauptinhalt geworden ist, koste es, was es wolle, und sei es um den Preis des Totalverlustes jeglicher Würde. Man mag es als Frage der persönlichen Neigungen betrachten, ob sich ein Mensch zu dieser Lebensführung hingezogen fühlt. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange wir überhaupt noch eine Wahl haben. Was wir im letzten Jahr über die Aufhebung jeglicher Privatsphäre durch die NSA und vermutlich die meisten anderen Nachrichtendienste erfahren... [mehr]

Standpunkt

Haste ma ’ne Milliarde?

Von  Henning Kullak-Ublick, März 2014

Die 85 reichsten Mitbewohner unseres Planeten besitzen zusammen ziemlich genau so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. 3.500.000.000 : 85 = 45.000.000. Jeder einzelne der 85 besitzt rechnerisch also 45 Millionen Mal mehr als seine ärmeren Zeitgenossen. Winnie Byanyima, die Chefin der international tätigen Hilfsorganisation Oxfam veröffentlichte diese Zahlen am 20. Januar im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos und brachte sie so auf den Punkt: »Es ist erschreckend, dass die halbe Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert nicht mehr besitzt als eine winzige Elite, die bequem in einem einzigen Eisenbahnwaggon Platz nehmen könnte.« In ihrem Bericht weist Oxfam auch darauf hin, dass 21.000.000.000.000.000.000 = 21 Trillionen US-Dollar... [mehr]