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Warum mir immer übel wird, wenn ich den Begriff »Klimawandel« höre

Von  Knut Johannes Rennert, Mai 2010

Leserbrief zu Johannes Kiersch »Dogma und Wahrheit« (Erziehungskunst 4/2010 Printausgabe) und Susanna Kümmel und Albrecht Schad »Warum so ideologisch?« (Erziehungskunst 4/2010) [mehr]

Standpunkt

Technik und Kommerz machen aus Bildung noch keine Kunst

Von  Henning Kullak-Ublick, Mai 2010

Auf der größten Bildungsmesse der Welt, der didacta in Köln, zwischen tausenden multimedial aufgepeppter Ständen, traf ich einen Herrn, dem ein blinkendes Stäbchen um den Hals hing. [mehr]

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Inklusion – Beispiele aus der Praxis

Von  Brigitte Wulff, Mai 2010

»Inklusion« – seit geraumer Zeit klingt dieses Wort an unser Ohr. – Alle mit allen!? Tolle Idee – klingt es doch wie das normale Leben. Nicht »Integration« soll es länger sein, was wir im Schulleben anstreben, nicht das Einfügen einzelner Personen oder Gruppen in eine Mehrheit, sondern ein natürliches Miteinander aller Schüler und Schülerinnen, jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten. Ist das möglich? [mehr]

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Schritte zur Inklusion – Sieben Thesen

Von  Norbert Handwerk, April 2010

Das EU-Konventionsgebot zur Inklusion stellt das deutsche Schulsystem vor neue Herausforderungen. Darum sind auch die Waldorfschulen trotz ihres integrativen pädagogischen Ansatzes nicht ausgenommen. [mehr]

Standpunkt

Wie viel Dollar sind ein Mensch?

Von  Henning Kullak-Ublick, März 2010

Investitionen in die Bildung bewirken langfristig weit mehr als alle Konjunkturprogramme. Das hat eine neue OECD-Studie ergeben, die die wirtschaftlichen Effekte von Bildung untersucht. Die Autoren der Studie, Eric H. Hanushek und Ludger Woessmann, kommen zu dem Ergebnis, dass schon ein weltweiter Zuwachs von durchschnittlich nur 25 PISA-Punkten sich mit 115 Billionen US-Dollar im Leben der jetzt Geborenen auszahlen würde. Könnten deutsche Kinder so viele PISA-Punkte wie die finnischen Schüler vorweisen, entspräche der Ertrag allein in Deutschland dem Fünffachen der Jahreswirtschaftsleistung. Die OECD ist eine Wirtschaftsorganisation und als solche misst sie Bildung am wirtschaftlichen Erfolg. Neu ist dieser Gesichtspunkt nicht: Schon Robert Musil... [mehr]

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Es gibt keine »gerechten« Elternbeiträge

Von  Hans Hutzel, März 2010

Mit Gerechtigkeit haben Elternbeiträge nichts zu tun, und das liegt im Wesen des Elternbeitrages begründet. Um diese Behauptung zu verdeutlichen ein Beispiel: Wenn Sie ein Vollkornbrot beim Biobäcker bezahlen, stellen Sie an der Kasse nicht die Frage nach der Gerechtigkeit des Preises. Und es wird ihnen nichts nützen, wenn sie ihren Gehaltszettel als Argument für eine Preisreduzierung ins Feld führen. Die Antwort des Bäckers wird sein, dass er diesen Preis verlangen muss, um seine Ausgaben zu decken. Auch darf er preislich nicht wesentlich höher liegen, als der Bäcker in der Nachbarschaft. Wäre also die Frage nach Beitragsgerechtigkeit schnell abgehandelt, wenn man einen festen Preis aushandelte? Ich meine, nein. Für das Finanzamt scheint die Sache... [mehr]

Standpunkt

Waldorf ist keine Konserve

Von  Henning Kullak-Ublick, Februar 2010

Wissen Sie, wie Wein entsteht? Wenn die Trauben geerntet, entkernt und zerquetscht worden sind, vermehren sich in dem süßen Saft zahllose Hefepilze, die sich während der Reifung auf den Trauben angesiedelt haben. Diese Pilze bewirken eine stürmische Gärung, an deren Ende der so gebildete Alkohol die Pilze abtötet, denen er seine Existenz verdankt. Das wiederum bedeutet das Ende der Gärung: Die Konservierung setzt ein. In den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts vollzog sich eine vergleichbar stürmische Entwicklung mit den Waldorfschulen. Auf einmal gärte es überall in Deutschland und während sich die Friedens- und Ökobewegung ausbreiteten, entstanden allerorten Schulgründungsinitiativen, die bis heute 215 Waldorfschulen mit 80.000... [mehr]

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Deputat oder Stundenplan?

Von  Eugen Riesterer, Februar 2010

Oft sehen sich die Schulen aufgrund finanzieller Nöte gezwungen, die Deputate zu erhöhen oder ganze Fachbereiche zu streichen. Die Unterrichtsqualität und die Gesundheit der Lehrer leidet darunter, was wiederum sinkende Schülerzahlen und finanzielle Verluste nach sich zieht. Eugen Riesterer, Klassenlehrer an der Waldorfschule Hamburg-Farmsen, nimmt Stellung. [mehr]

Standpunkt

Wer hat den Hut auf?

Von  Henning Kullak-Ublick, Januar 2010

Waldorfschulen haben ihre einzige Berechtigung darin, dass Eltern – für ihre Kinder – sagen: »Wir sind so frei … und wählen unsere Schule selbst.« Niemand zwingt sie, ihre Kinder gerade an diese Schule zu schicken – ganz im Gegenteil: Sie müssen jedes ihrer Kinder über das Schulgeld eigens vom Staat freikaufen. Und trotzdem entscheiden sich immer mehr Eltern, genau dies zu tun und initiativ in die Bildung ihrer Kinder einzugreifen. Halleluja, wir werden mündig! Sind die Eltern deshalb die Auftraggeber und die Lehrer ihre Angestellten? Oder: Wer hat an einer Waldorfschule eigentlich den Hut auf und wer dient wem? Die beiden wichtigsten Voraussetzungen für ein fruchtbares pädagogisches Leben an einer Schule sind Vertrauen und Begegnung auf... [mehr]

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Pädagogik groß gedacht: Montessori und Steiner im Vergleich

Von  Heiner Barz, Januar 2010

Montessori- und Waldorfpädagogik wollen eine Gesamtschule unter weitestgehender Integration von Schülern unterschiedlicher Herkunft und Begabungen – bis hin zur Integration von Behinderten. Beide lehnen Zensuren-Zeugnisse ab. In beiden Schulmodellen wird den Eltern einiges mehr an Mitarbeit abverlangt als in der Regelschule. [mehr]

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