Zeichen der Zeit

Wellness für den Menschenverstand

Von  Ute Hallaschka, Januar 2017

In Marquartstein fand ein außergewöhnliches Festival statt. [mehr]

Zeichen der Zeit

Das Medium ist die Botschaft

Von  Martyn Rawson, Dezember 2016

»Teaching As Art Research Tour«, so hieß der Titel eines künstlerischen Forschungsprojekts von Kathrin Wörwag im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Freien Hochschule für Waldorfpädagogik Stuttgart.  [mehr]

Zeichen der Zeit

Ich bin ein Bestimmer

Von  Naomi Bahlo, November 2016

Was braucht eine Leitkultur, wie wir sie uns für die Zukunft unserer Kinder wünschen, von uns Menschen in der Gegenwart? Sie braucht aufmerksame Menschen, die nicht blind durchs Leben gehen, die sich Tag für Tag neu »selbst erziehen«, sich ihrer eigenen Wirksamkeit bewusst sind und ihren eigenen Teil zum großen Ganzen beitragen.  [mehr]

Zeichen der Zeit

Schleierhaft

Von  Ute Hallaschka, September 2016

Die aktuelle Burkadebatte ist zum Verzweifeln. Es geht um die Frauen und es geht wieder mal nur um die Frauen. Wie sie sich kleiden – das ist das eigentliche Thema. [mehr]

Zeichen der Zeit

Standard und Norm

Von  Frank de Vries, September 2016

Richtet sich die Oberstufe der Waldorfschulen nur noch nach dem Abitur? [mehr]

Zeichen der Zeit

Mit der Seele in die Autowerkstatt?

Von  Ute Hallaschka, Juli 2016

Es ist ein Charakteristikum unserer Zeit, dass wir uns alle für therapiebedürftig halten. Klammheimlich haben wir uns an die Idee von der allgemeinen Hospitalisierung des Seelenlebens gewöhnt. [mehr]

Zeichen der Zeit

Wir leben in einer überwachten Gesellschaft

Von  Uwe Buermann, Juli 2016

Ein dreizehnjähriges Mädchen kommt auf die Idee, ihrem Freund ein Nacktfoto von sich zu schicken. 1970 hätte das geheißen, ein Papierbild wird per Brief an den Freund gesendet, und solange nicht dessen Mutter den Brief geöffnet hätte, hätte es auch kein Problem gegeben. Heute heißt das, das Bild saust als Datenpaket unsichtbar vom Sender zum Empfänger. Und dass dieses Sausen in einem öffentlichen Raum stattfindet, zumal wenn es über das Internet geschieht. [mehr]

Zeichen der Zeit

Zum Gedächtnis

Von  Ute Hallaschka, Mai 2016

30 Jahre liegt sie zurück – die Katastrophe von Tschernobyl. Die ersten Menschen, die ungeschützt den Strahlungskräften ausgesetzt waren, sind tot. Man nannte sie Liquidatoren – die Männer und Frauen, die den giftigen Müll für die Menschheit mit bloßen Händen abtrugen.  [mehr]

Zeichen der Zeit

Panik, Presse und Pegida

Von  Ute Hallaschka, Mai 2016

Manchmal muss man sich weit aus dem Fenster lehnen, um zu sehen, was auf der Straße vorgeht. Fenster zur Welt sind die Medien. Man nannte sie einst die vierte Gewalt im Staat. Heute sind sie zur ersten geworden. Sie fungieren als gesellschaftliche Portale. Ein- und Ausgänge des übersinnlichen Bauwerkes, das man öffentliches Bewusstsein nennt. Es sind Drehtüren eines Spiegelkabinetts, in dem der einzelne die zwischenmenschlichen Verhältnisse der Gesellschaft besichtigt, in der er lebt. [mehr]

Zeichen der Zeit

Lichtung der Erinnerung

Von  Ute Hallaschka, April 2016

Der Autor Imre Kertesz hat sich dagegen verwahrt, sein Buch »Roman eines Schicksallosen« autobiographisch zu lesen. Er hat es auch abgelehnt, es als literarische Bewältigung zu sehen. Er wollte nicht Kunst produzieren aus seinen Erfahrungen in Auschwitz und Buchenwald, sondern Sprache. Aussage, Mitteilung, die nicht abbildet, sondern real erfahrbar macht, was geschehen ist. Er wollte, dass wir verstehen. [mehr]