Editorial

Simons Blick

Von Mathias Maurer, Juni 2016

Simon sitzt auf dem Schoß seiner Mutter und verfolgt gespannt das Bühnengeschehen auf der Monatsfeier; er sieht ein Eurythmiestück, aufgeführt von Oberstufenschülern. Danach folgt ein englisches Gedicht. Da fragt er leise: »Mama, wann kommen die Engel wieder?« – »Welche Engel?« – »Vorhin, die Könige mit den schönen Gewändern.« [mehr]

Eurythmie

Eurythmie – von der Ich-AG zum Wir

Von Jürgen Frank, Juni 2016

Soziales Verhalten kann nicht intellektuell vermittelt, sondern muss erübt werden. Die Eurythmie ist eines der Fächer der Waldorfschule, die diese Fähigkeit schulen. Sie spielt aber auch bei der Förderung der emotionalen Intelligenz und natürlich der Bewegungsfähigkeit eine herausragende Rolle, so der Eurythmielehrer und Hochschuldozent Jürgen Frank. [mehr]

Standpunkt

Mittelmaß oder Balance?

Von Henning Kullak-Ublick, Juni 2016

»Maß und Mitte sind der Höhepunkt menschlicher Naturanlage. Aber unter dem Volk sind sie seit langem selten.«  [mehr]

Serie

Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg«. Der Psychismus

Von Mario Betti, Juni 2016

Zu den größten Lebensrätseln gehört die Tatsache, dass wir alle in gewissem Sinne bipolare Wesen sind: für mich selber, mit meinen Gedanken, Empfindungen und Impulsen, bin ich ein Innen und alles andere, Natur und Menschen, sind ein Außen. Ja, die Wirklichkeit ist gespalten, geteilt in eine Innenwelt und in eine Außenwelt.  [mehr]

Forum

Inklusion im Schafspelz

Von Martin Cuno, Mai 2016

Zu: »Das System muss sich anpassen, nicht die Kinder«. Erziehungskunst Nr. 3/2016 [mehr]

Kolumne

Wider den Untertanengeist

Von Henning Köhler, Juni 2016

Kaum ist es um Michael Winterhoffs Bücher über den zivilisatorischen Niedergang durch kindliche Tyrannen etwas ruhiger geworden, legt die Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger nach und orakelt, was uns blüht, wenn all die narzisstisch gestörten Tyrannenkinder erwachsen werden.  [mehr]

Frühe Kindheit

Die Bauhütte des Lebens

Von Werner Kuhfuss, Juni 2016

Die folgenden Überlegungen sind durch die Begegnung mit Imre Makovecz, dem großen ungarischen Architekten, angeregt worden. [mehr]

Aus dem Unterricht

Sprache – das Brot, das uns ernährt

Juni 2016

In den vergangenen Jahren hat der Sprachlehrerinitiativkreis, eine Gruppe tätiger Lehrkräfte sowie engagierter Dozenten, die sich für diesen Fachbereich verantwortlich fühlen, Empfehlungen für den Fremdsprachenunterricht formuliert und an alle Waldorfschulen in Deutschland geschickt.  [mehr]

Erziehungskünstler

Vom Krankenhaus zurück ins Leben

Von Jürgen Beckmerhagen, Juni 2016

Tim Emils Augen leuchten, während er von seinen Zukunftsplänen berichtet. Basketball will er spielen. Das Abitur will er machen und Architektur studieren. Dabei will er sich auf den Bau von barrierefreien Häusern spezialisieren. [mehr]

Waldorf weltweit

Merhaba! In Alanya wird die erste Waldorfschule der Türkei gebaut

Von Christoph Doll, Juni 2016

Seit 2011 arbeitet in der kleinen Küstenstadt Alanya eine Vielzahl von Menschen daran, einen Kindergarten und eine Schule entstehen zu lassen. Nach vielen öffentlichen Veranstaltungen war ein Keim gelegt. [mehr]

Junge Autoren

St. Louis. Die Stadt der zwei Gesichter

Von Jan Elm, Juni 2016

Nach Waldorfkindergarten und 13 Jahren Waldorfschule war es für mich an der Zeit, die gute liebe Welt der Fünfecke und Wasserfarben hinter mich zu lassen. Mit der Jugendaustauschorganisation IJGD reiste ich für einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Stuttgarts Partnerstadt St. Louis, mitten im Herzen der USA.  [mehr]

Zeichen der Zeit

Zum Gedächtnis

Von Ute Hallaschka, Mai 2016

30 Jahre liegt sie zurück – die Katastrophe von Tschernobyl. Die ersten Menschen, die ungeschützt den Strahlungskräften ausgesetzt waren, sind tot. Man nannte sie Liquidatoren – die Männer und Frauen, die den giftigen Müll für die Menschheit mit bloßen Händen abtrugen.  [mehr]

Film

Morgen ist Jetzt

Von Ute Hallaschka, Juni 2016

Ein grandioser Dokumentarfilm: »Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen« von Cyril Dion und Melanie Laurent. Er versetzt einen so ins Staunen, dass man nicht weiß, wo anfangen, um ihn zu beschreiben. Am besten chronologisch. [mehr]