Salutogenese

Was die Kinder im Kindergarten gesund macht

Von Philipp Gelitz, Juli 2010

Wie kann der Alltag im Waldorfkindergarten die Gesundheit der Kinder nachhaltig fördern? Diese Frage ist eine Kernfrage der anthroposophischen Pädagogik für kleine Kinder. Schon lange, bevor Salutogenese als Begriff in die fachliche Diskussion Eingang gefunden hat, war das Ziel der Waldorfpädagogik die Gesundheit des Leibes als Grundlage für die Gesundheit von Seele und Geist. Aber wie macht man das? Der Waldorferzieher Philipp Gelitz gibt Auskunft. [mehr]

Forum

Kommentar zu Michael Kalisch und Michael Starke

Von Hans Ulrich Schmutz, Albrecht Schad, Susanna Kümmell, Juli 2010

Nachdem sich Michael Kalisch zuletzt in der Debatte über den Klimawandel zu Wort gemeldet hat, veröffentlicht Erziehungskunst online exklusiv eine Replik auf seine Replik. [mehr]

Frühe Kindheit

Musikalische Früherziehung beginnt an der Wiege

Von Ingrid Weidenfeld, Juli 2010

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit musikalischer Früherziehung zu beginnen? Müssen Kinder mit spätestens drei Jahren an ein Instrument herangeführt werden? Und wie sieht diese Früherziehung aus? Ähnliche Fragen stellen sich heute fast alle Eltern, die sich für ihre Kinder einen Zugang zur Musik wünschen. Die Musikpädagogin Ingrid Weidenfeld gibt Antwort. Soweit man in die Geschichte zurückblicken kann, spielte Musik im Leben der Menschen eine wichtige Rolle. Ursprünglich ist sie wahrscheinlich aus religiösen Ritualen entstanden. Mit Instrumenten wurden Töne erzeugt, es wurde getrommelt, geflötet und gesungen und vor allem getanzt. Musik und Tanz waren untrennbar miteinander verbunden. Die Kinder eigneten sich selbst­verständlich über das... [mehr]

Waldorf weltweit

Ein Raum für kleine und große Sorgen. Streitschlichter am Kräherwald

Von Eva Tilgner, Juli 2010

In der großen Pause bietet das Streitschlichterteam allen Schülern der Freien Waldorfschule am Kräherwald Hilfe bei Konflikten an. Im Streitschlichterraum, neben dem Klassenzimmer der Klasse 8 A haben Jugendliche ein offenes Ohr für Ärger. [mehr]

Junge Autoren

»Hochachtungsvoll und ergebenst …«. Wie Zwölftklässler lernen, sich höflich zu entschuldigen

Von Wolfram Münzner, Juli 2010

Heinrich von Kleist ist wegen seines Stils und seiner geschliffenen Erzählweise selbst für Erwachsene und Deutschlehrer ein dicker Brocken. Um wie viel mehr muss dies auf Schüler zutreffen, die aufgrund behördlicher Anweisungen genötigt werden, eine Erzählung Kleists für den Schulabschluss vorzubereiten! Denn wie schon in den vergangenen Jahren ist auch in der baden-württembergischen Abiturprüfung 2011 Kleists Michael Kohlhaas als verpflichtende Schullektüre festgelegt. [mehr]

Zeichen der Zeit

Verirrte Sehnsucht. Warum Drogen so verführerisch und gefährlich sind

Von Thomas Schickler, Juli 2010

Drogen tauchen zu einem Zeitpunkt auf, in dem viele Kinder und heranwachsende Jugendliche bedeutende Entwicklungsschritte noch nicht abgeschlossen haben. Um so gravierender sind die möglichen Folgen eines habituellen Drogenkonsums. Thomas Schickler, Heileurythmist an der Michael-Schule Freiburg, erläutert warum. [mehr]

Jugendbuch

Die Gabe der Stummen

Von Mareike Stutz, Juli 2010

In einer Welt, in der das Wasser immer knapper zu werden droht, spielen Flüsse eine entscheidende Rolle. In Marjes Welt ist dies der Shanu. Doch sein Wasser reicht nicht für alle. Der Kaiser öffnet die Schleusen der Reservoire nur, wenn die Bewohner der Stadtviertel dafür bezahlen. Marje und ihr Bruder gehören zu den Leidtragenden dieser Politik, denn sie wohnen in der neuen Stadt, die hauptsächlich von verarmten Flüchtlingen vergangener Kriege bevölkert ist. Die beiden beschließen, etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu tun und werden damit Teil einer Kette von Ereignissen, auf die sie nur noch bedingt Einfluss haben. Alle Sechzehnjährigen werden aufgrund einer alten Prophezeiung für den sinkenden Wasserstand des Shanu verantwortlich gemacht und... [mehr]