Neue Bundesländer: Freie Schulen erhalten Unterstützung

Die Grünen im sächsischen Landtag begrüßten den Beschluß der Linken, ihre bildungspolitische Sprecherin, Annekathrin Giegengack, kommentierte, »in einer freiheitlichen Demokratie« dürfe es »kein staatliches Schulmonopol geben«. Die 2010 von der sächsischen Regierung beschlossenen Kürzungen bei Freien Schulen stellen faktisch ein Gründungsverbot dar: das Schulgeld für sozial schwache Schüler soll künftig nicht mehr vom Freistaat erstattet werden, Neugründungen sollen weniger Zuschüsse erhalten, die Wartezeit für Zuschüsse wurde von drei auf vier Jahre verlängert.

In Brandenburg kündigten Ministerpräsident Platzeck und Bischof Markus Dröge nach einem Gespräch an, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Platzeck äußerte »hohen Respekt« vor den freien Schulen: Sie seien ein Beitrag zur Vielfalt der Schullandschaft. Was der Ministerpräsident tun wird, um diese Vielfalt zu erhalten, bleibt abzuwarten.

(Stand 7.9.2011. dpa, Lausitzer Rundschau, Sächsische Zeitung)