OECD Bildungsstudie 2010: Deutschland muss seine Bildungsinvestitionen steigern

red./Michael Büchler

Deutschland belegt weiterhin einen unterdurchschnittlichen Platz bei den Gesamtausgaben für Bildung. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Berichts der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Von 2000 bis 2007 hat die Mehrzahl der OECD-Länder ihre Investitionen pro Schüler im Primar- und Sekundarbereich erheblich gesteigert. In Deutschland konnte nur ein Stillstand festgestellt werden. Gerade aufgrund der demographischen Entwicklung, der den Fachkräftemangel befördert, und der zu erwartenden Verlängerung der Lebensarbeitszeit, muss Deutschland dringend aktiv werden, so die OECD.