Privatschulverband: Bildung braucht Freiheit

Derzeit wird das deutsche Bildungssystem den Ansprüchen an gute Bildung nur unzureichend gerecht. Bei vielen Schülern und Eltern ist eine große Unzufriedenheit mit dem bestehenden Schulsystem zu spüren. Das belegen zahlreiche repräsentative Umfragen. Ebenso zeigt die Statistik gravierende qualitative und organisatorische Mängel des Bildungssystems: Laut Statistischem Bundesamt verlassen immer noch rund 53.000 Schüler jährlich die Schule ohne Abschluss. Das Bundesinstitut für berufliche Bildung stellte jüngst fest, dass rund ein Viertel der Auszubildenden in einer dualen Ausbildung vorzeitig ihre Verträge auflöst. Und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellte in einem Bericht Ende 2012 fest, dass der verfestigte Kern der Arbeitslosigkeit noch immer nicht erreicht werde. Darüber hinaus sieht das IAB große Risiken für den Arbeitsmarkt aufgrund der weiterhin ungelösten Eurokrise.



Vor diesem Hintergrund fordert der VDP in seinem Themenpapier unter anderem, den qualitätsfördernden Wettbewerb zwischen allen öffentlichen Bildungsträgern, sowohl staatlichen als auch freien Trägern, zu stärken. »Ebenso müssen wir die geförderte Weiterbildung auf ein verlässliches und aufgabengerechtes Fundament stellen. Und wir müssen gemeinsam Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu einer nationalen Bildungsstrategie zusammenführen und viel stärker aufeinander abstimmen«, erklärt Petra Witt, Präsidentin des VDP. 



Das vollständige Themenpapier steht auf der Internetseite des VDP zum Download zur Verfügung.