Sorgerechtsentzug bei Schulschwänzern?

(red.) Wenn Kinder mehr als 20 unentschuldigte Fehltage haben und massive Probleme in der Familie vorliegen, können die Jugendrichter den Eltern das Sorgerecht in schulischen Angelegenheiten entziehen. Hat der Schulverweigerer schwere psychische Probleme, ist auch ein Entzug des Sorgerechts in Gesundheitsdingen möglich.

Die jugendlichen Schulschwänzer haben nach der Erfahrung von Jugendrichter Jens Buck, von dem die jüngst angelaufene Initiative stammt, ein höheres Risiko, straffällig oder drogensüchtig zu werden, psychisch zu erkranken und später lebenslang von Hartz IV abhängig zu sein.

In Deutschland verlassen rund acht Prozent der Schüler eines Jahrgangs die Schule ohne Abschluss. Bund und Länder wollen diese Quote bis zum Jahr 2015 halbieren.

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