Zwölf Jahre Arbeitskreis »Kapital für Bildungsinvestitionen«

Nana Göbel

Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es immer mehr Waldorfschulen und heilpädagogische Einrichtungen in Ländern, deren freies Schulwesen nicht vom Staat finanziert wird. Dennoch müssen diese Einrichtungen Gebäude erwerben. Mit dieser Aufgabe sind Schulen gerade in Mittelosteuropa überfordert. Die Freunde der Erziehungskunst e.V., die Gemeinnützige Treuhandstelle e.V., die IONA Stichting und die Anthroposophische Gesellschaft haben deshalb einen Arbeitskreis gegründet, der dieses Problem angehen sollte. Später stießen noch die Software AG Stiftung und die Mahle Stiftung sowie als Berater die IAO und die Pädagogische Sektion der Freien Hochschule am Goetheanum hinzu. Seit Aufnahme der Arbeit vor zwölf Jahren haben sich 19 Stiftungen an Finanzierungsaufgaben mit kleineren und größeren Summen beteiligt. 32 Waldorfschulen und Waldorfkindergärten und sechs heilpädagogische Einrichtungen in 23 Ländern wurden mit einem Gesamtvolumen von knapp 1,2 Mio Euro unterstützt.