Heft 12 2008

Inhaltsverzeichnis (als PDF zum Download)

Editorial (als PDF zum Download)

Christoph Doll
Vorurteilsbewusste Begegnungen.
Interkulturelle Pädagogik in Mannheim

In unserer Schule, der Interkulturellen Waldorfschule in Mannheim, sind wir darauf bedacht, alles Abgrenzende wahrzunehmen und dadurch zu überwinden. Die innere Haltung unserer Pädagogik ist Interesse und Offenheit am und für den anderen Menschen. Aber so, dass er nicht nur das Gefühl hat, geduldet zu sein, sondern so, dass ein Gefühl des Anerkennens, Würdigens und Verstehens erlebbar wird. Dieses Verstehen erfordert ein hohes Maß an Selbstschulung, denn ich muss mich auf den Anderen einlassen wollen, so wie er ist, so wie er mir begegnet. Befindet sich zwischen uns ein »Bauchladen« voller Vorurteile, Klischees und Unverstandenem, bildet sich eine schier unüberbrückbare Kluft, die es unmöglich macht, den Anderen zu erreichen. 

Frank Hörtreiter
»Lohnt« es sich zu beten?

Diese Frage wird oft gestellt, besonders von Oberklassenschülern und jungen Erwachsenen. Ich habe gelegentlich mit der Gegenfrage provoziert: Warum lohnt es sich, eine Ehegemeinschaft zu hüten und zu pflegen? Wenn ich dann klug Vorteile (für mich) aufzähle, wird es für meine Frau fast beleidigend. Denn es geht nicht um meinen Lohn. Jedes Lächeln zu einem anderen Menschen hin, jedes teilnehmende Wort wird erst schön, wenn ich dabei an keinen Lohn denke, sondern alles um seiner selbst willen geschehen lasse und vielleicht dabei noch im Sinn habe, dass es für den andern schön ist.

Andreas Laudert
Religion ohne Konfession?

Für viele ist es nicht mehr zeitgemäß, dass konfessioneller Religionsunterricht erteilt wird und Kirche und Schule miteinander verquickt werden. Kann man denn Religion beibringen? Oder nicht eher lediglich die Entstehung der Religionen? So wird gefragt. Zwar mögen die Experimente mit Alternativ-Fächern wie »Lebenskunde« oder »Ethik« Symptome einer Intellektualisierung und auch Banalisierung des Religiösen sein. Dennoch kann man über das reale Unbehagen am Bisherigen, das dahinter steckt, nicht einfach hinweg gehen in der Gewissheit, man selber besäße das Richtige. Denn diese Entwicklung hat mit einem allgemeinen Wandel, mit tiefgreifenden geistigen Prozessen in der Menschheit zu tun. In der Frage des Religionsunterrichts spiegeln sich wie in einem Brennpunkt weitreichende und den ganzen Menschen betreffende Herausforderungen wider.

Stefan Grosse
Gelebte Toleranz.
Der freie Religionsunterricht an der Waldorfschule

Machen wir uns nichts vor, der Religionsunterricht, gleich welcher Couleur, hat an Waldorfschulen keinen leichten Stand. Man hat auch nicht den Eindruck, dass sich seine Lage bald bessern würde. Die Sorge, dass ein zentrales Geistesgut der Waldorfschule zu verschwinden droht: der freie Religionsunterricht und das, was man als die religiöse Grundstimmung in der Waldorfpädagogik bezeichnen könnte, ist berechtigt. 

Thomas Janson
Werterziehung setzt Werte voraus.
Wider die Unverbindlichkeit des Ethikunterrichts

Nach zwölf Jahren Teilnahme am freien christlichen Religionsunterricht schrieb ein Schüler auf die Frage, was für ihn dieser Unterricht bedeutet habe: »Es war der Unterricht, auf den ich mich die ganze Woche freute, den ich nie schwänzte oder aus Überlastung ausfallen ließ. Und das, obwohl er keinerlei Prüfungsrelevanz hatte.« Was war für ihn offensichtlich in diesem Unterricht anders als in allen anderen? Zunächst lässt sich mit Blick auf die gegenwärtige Unterrichtssituation, zumindest für die Oberstufe, für viele unserer Schulen konstatieren, dass der Effizienzgedanke in vielen Fächern eine starke Dominanz erhält. Was diesem Diktat nicht genügt, wird mehr und mehr an den Rand gedrängt, wenn nicht gar diskreditiert. Und so könnte eine erste Antwort auf die Frage sein, dass der freie Religionsunterricht gerade dadurch seinen Wert erhält, dass er sich zunächst einmal jeder wie auch immer gearteten äußerlichen Ergebnisorientiertheit und Leistungsmessung entzieht. Das bedeutet natürlich nicht reine Beliebigkeit. Er hat seine Inhalte, die der menschenkundlichen Entwicklungsstufe des Kindes und Jugendlichen gemäß sind und für die Rudolf Steiner reiche Lehrplananregungen gegeben hat. In einer Lehrerkonferenz fasst er diese so zusammen. »Der Tenor der ersten Stufe (1.-4. Klasse) ist der, dass dem werdenden Menschen beigebracht werden sollte alles dasjenige, was kund werden kann vermittelst des Göttlichen in der Natur durch Weisheit. Auf der zweiten Stufe (5.-8. Klasse) ist die Umwandlung: der Mensch erkennt das Göttliche durch Weisheit allein nicht, sondern durch die wirkende Liebe« (GA 300, Bd. 1, S. 96 ff.). In der Oberstufe (9.-12. Klasse) stehen unter anderem Drogen- und Suchtfragen, Sekten, Nahtodeserlebnisse, Gegenwartsbiographien und schließlich die großen Religionen der Welt im Zentrum. Hier geht es um Ausbildung der Urteilsfähigkeit, auch um das Vermögen, geistige Begriffe und Gedanken fassen zu können.

Günter Altehage
»Auf die Wege der Suchenden sollen wir sie bringen …«
Rudolf Steiner und die Weltanschauungsschule

Schon in den Jahren 1906/07 sprach Rudolf Steiner an verschiedenen Orten über eine Erziehungskunst, die auf geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.* 1907 wurden diese Gedanken dann veröffentlicht in dem Aufsatz: »Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft«, der aber zunächst unbeachtet blieb. Dort findet sich der Satz: »Die Geisteswissenschaft wird bis auf die einzelnen Nahrungs- und Genussmittel alles anzugeben wissen, was hier in Betracht kommt, wenn sie zum Aufbau einer Erziehungskunst aufgerufen wird.«1
Erst zwölf Jahre später bat Emil Molt, Direktor der Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria in Stuttgart, Rudolf Steiner, ein Lehrerkollegium für die zukünftige »Freie Waldorfschule« zu bilden und dieses nach den Grundanschauungen der Anthroposophie auf seine pädagogische Tätigkeit vorzubereiten. Dieser Bitte kam Rudolf Steiner im August/September 1919 nach, indem er für die künftigen Lehrer einen vierzehntägigen kompakten Einführungskurs hielt. Es war Steiners Ziel, nicht eine Weltanschauungsschule zu gründen, sondern den Keim für eine »allgemeine Menschheitsschule« zu legen.

Hans-Jürgen Bader
Keine Weltanschauungsschulen

An Glaubenskämpfen wollen sich Waldorfschulen nicht beteiligen. Sie stehen bewusst jeder Glaubensrichtung offen. Katholische Schüler erhalten an Waldorfschulen katholischen, evangelische evangelischen Religionsunterricht, Schüler muslimischer oder jüdischer Eltern erhalten ihren Religionsunterricht ebenfalls durch ihre Glaubensgemeinschaften. Waldorfschulen sind daher keine Sektenschulen und auch keine Weltanschauungsschulen. Ihre pädagogische Methodik beruht zwar auf dem christlichen Menschenbild, sie legen aber Wert darauf, ihre Schüler nicht in eine bestimmte weltanschauliche Richtung hin zu erziehen. Das widerspräche dem pädagogischen Anliegen der Waldorfschulen grundlegend - im Gegensatz zu den katholischen Schulen, die sich ausdrücklich als Missionsschulen verstehen.

Albert Schmelzer
Perspektiven für einen interreligiösen Dialog.
Jesus Christus im Islam

Die Verständigung zwischen den Religionen ist eine der zentralen kulturellen Herausforderungen der Gegenwart; in einer Welt mit einem hohen Migrantenanteil in zahlreichen Gesellschaften stellt die Befähigung zum interreligiösen Dialog eine der wichtigsten Aufgaben von Bildung und Erziehung dar. Entsprechend gibt es nach dem Lehrplan der Waldorfschule vielfältige Gelegenheiten, im Literatur-, Geschichts- und Geografieunterricht auf die verschiedenen Religionen und ihre Wirkungen einzugehen, besonders natürlich im Religionsunterricht mit der Behandlung der Weltreligionen in der Oberstufe.1 Dabei ist aufgrund der weltpolitischen Konflikte sowie des vergleichsweise hohen Anteils von muslimischen Bürgern in Deutschland das Gespräch zwischen Islam und Christentum besonders aktuell. Erfreulicherweise sind manche Grundzüge des Islams: der strikte Monotheismus, die Praxis des Betens und Fastens, die Wallfahrt nach Mekka und die Armensteuer inzwischen weiten Kreisen bekannt. Nicht so aber verhält es sich mit der Frage, wie denn das Zentrum christlicher Anschauung, Jesus Christus, im Koran gesehen wird. Ist Jesus aus islamischer Sicht wirklich - wie immer wieder gesagt wird - »nur« ein Prophet? Enthält der Koran also »nur« eine »Jesulogie«, keine »Christologie«?

Jürgen Brau
Wertimaginationen für die Schule.
Vom bildhaften Unterricht zum Sinn

Leben begegnet uns in Bildern, in denen sich Wesentliches sinngemäß ausspricht. Waldorfunterricht will den Umgang mit inneren Bildern anregen, die - als Gegengewicht in einer technischen Bilderwelt - zur seelischen Gesundheit beitragen können. Auch Naturphänomene sind nicht isoliert zu verstehen, sie ergeben erst einen Sinn, wenn sie in ihrem Zusammenhang mit dem Menschen durchlebt werden. In der menschlichen Seele sprechen sich die Geheimnisse der Natur bildhaft aus und spiegeln umgekehrt das große Rätsel des werdenden Menschen. In ihm zeigt sich heute die Sinnfrage als das zentrale Thema der Pädagogik, dem man sich imaginativ stellen kann.

Aus der Schulbewegung  (als Paket)

Optimismus für die bessere Welt
Redaktion BLITZ!

Seit zwei Jahren versucht Dr. Renée Ernst als Beauftragte der UN-Millenniumskampagne in Deutschland deren Ziele bekannt zu machen. Dafür reist sie um die ganze Welt und versucht, neue Mitstreiter zu gewinnen. Sie hat viele Jahre in anderen Ländern gelebt und dort das große Leid der Menschen gesehen. Deshalb setzt sie sich jetzt so dafür ein. Die Redaktion der Schülerzeitung BLITZ! von der Michael-Bauer-Schule in Stuttgart traf sie zum Exklusiv-Gespräch.

Märchenhafte Teufeleien
Hans-Joachim Mattke / Susanne Zick

Was wir mit Schülern in der Oberstufe tun, muss wohl bedacht sein und kann nicht Moden und schnelllebigem Aktionismus erwachsen. So ist der Lehrplan in der Oberstufe inhaltlich und methodisch durch Jahrzehnte weiterentwickelt worden. Die Reflexion auf Inhalte und Methoden geht weiter. Waldorfschule versteht sich fragend und forschend.
Die andere Seite ist das Experiment, das Risiko, der Mut, Ungesichertes zu wagen. Ist es, vor allem in der oberen Oberstufe, nicht vielleicht genauso wichtig, dass wir uns bisweilen gemeinsam mit den Schülern auf eine Expedition begeben, deren Ausgang offen ist, ja, sogar scheitern könnte?

Wiedergeboren.
Ein Theaterprojekt
Christian Boettger

Kennen Sie ein Theaterstück mit mindestens 15 Hauptrollen? - Dies war die Hauptfrage vieler Schülerinnen und Schüler, als ich vor etwa zehn Jahren wieder einmal vor der Aufgabe stand, als Betreuer mit meiner Oberstufenklasse an der Schopfheimer Waldorfschule ein von allen Seiten annehmbares Stück zu finden. Natürlich wurden auch Ansprüche an Modernität, Originalität und Exklusivität des Stückes erhoben - es sollte vorher noch nie da gewesen sein. Die Schüler suchten intensiv und auch ich schlug mehrere Stücke vor, bis mir das Stück von Wilfried Hammacher »Wiedergeboren« in die Hände fiel. In einer außergewöhnlichen Weise erzeugt Hammacher hier Bilder aus vier vergangenen Inkarnationen des Arztes Carl Ludwig Schleich und des Schriftstellers August Strindberg. Die Schilderungen sind angelehnt an Darstellungen Rudolf Steiners aus dem Vortrag vom 7.9.1924 (GA 236) in den »Esoterischen Betrachtungen karmischer Zusammenhänge«. Bevor ich einem Schüler dieses Buch zur Bearbeitung und Vorstellung in der Klasse gab, stellte ich mir mehrfach die Frage, ob ich der Klasse solch einen Stoff zumuten kann und darf. Eine große Hilfe in dieser Frage war die durchaus offen lassende Herangehensweise von Hammacher.

Jedem Kind sein Instrument
Mirjam Schieren

Im Schuljahr 2001/2002 begannen 56 Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen der Rudolf Steiner Schule Bochum das erste Mal das Instrument ihrer Wahl im Rahmen des Musikprojekts »Jedem Kind sein Instrument« zu erlernen. Es war die Zeit, in der Politiker wie Pädagogen nach »Jedem Kind seinen Computer« und das möglichst schon im Kindergarten riefen.
Mirjam Schieren entwickelte zusammen mit Christian Kröner das Konzept für ein Musikprojekt, das die Schule als idealen Ort ansieht, um die Ausübung von Instrumentalmusik integriert in den Schulalltag zu praktizieren.

Neues aus der Lehrmittelabteilung Kassel
Trübe Mittel. Physik 8. Klasse

Wilfried Sommer

Der Blick zum Horizont zeigt diesen oft in wunderbar abgestufter Weise: Man schaut vielleicht im Vordergrund auf die dunkle Bewaldung eines Tals, gefolgt von einer nächsten Hügelkette, die sich schon milder hinter dem dunklen Vordergrund abhebt, bis sich in der Ferne die einzelnen Konturen der Landschaft in dem trüb-milchigen Weiß der Atmosphäre nur noch als sanfter Kontrast darstellen. Vor allem an diesigen Tagen bemerkt man, wie die Trübe die Kontraste mildert und dadurch das Gesehene ein wenig von seiner Gegenständlichkeit verliert. Die einheitliche Färbung der Atmosphäre schafft einen Gesamtzusammenhang, in welchem die scharfen Konturen des Gesehenen zurücktreten. Die Trübe bleibt über weite Entfernungen durchsichtig, macht aber zugleich auch die Helligkeit des Tages mit und wird dadurch - zumindest ansatzweise - als etwas Körperliches erlebt, das eine Farbe hat. Mit der Sprache des Physikunterrichts der 6. Klasse gesprochen: Die Trübe ist durchsichtig und mithell zugleich!

»Lernbarrieren als Chance«. Kongress der Akademie Anthroposophische Erwachsenenbildung
Ulrich Eise

Seit knapp drei Jahren gibt es die Akademie anthroposophische Erwachsenenbildung in Österreich, in der sich die verschiedenen Ausbildungseinrichtungen von den Kindergärtnerinnen über die Heilpädagogen bis zu den Waldorflehrern, Künstlern und Eurythmisten zusammengeschlossen haben. Der zweite große gemeinsame Kongress fand vom 31. Oktober bis 1. November in den Räumlichkeiten der Waldorfschule in Wien-Mauer statt.
Das Thema des diesjährigen Kongresses »Lernbarrieren als Chance - über den kreativen Umgang mit Widerstand« ist angesichts immer größer werdender Herausforderungen im Bereich der Erziehung brisant. Eine bessere Kenntnis von Lernbarrieren ist gefordert, die es aus den verschiedensten Perspektiven zu betrachten gilt, um dann mutig an deren Überwindung zu arbeiten.

Die Michael-Gemeinschaft in Schweigmatt
Michael Schubert

Vor über 33 Jahren wurde die Michael-Gemeinschaft Schweigmatt e.V. gegründet. Der Verein wurde Träger eines auf der Grundlage der Waldorfpädagogik arbeitenden Kinderheimes und der »Freien Michaelschule Schweigmatt«, einer angegliederten »Schule am Heim«, die sich als »Waldorfschule im Aufbau« verstand.
In Bergalingen im Hotzenwald, dem südlichsten Ausläufer des Schwarzwaldes, existierten bereits ein kleines Erziehungsheim und eine Heimschule auf waldorfpädagogischer Grundlage, deren Gründer, Heimleiter und Lehrer Arthur Fuchs das Heim nicht mehr fortführen konnte und deshalb die Schließung drohte. Es gab jedoch Menschen im Umkreis, die den Fortbestand wünschten und voraus planten.

Zeichen der Zeit  

Das Wielandgut in Oßmannstedt
Maja Rehbein

Schon seit den 1950er-Jahren kannte ich Oßmannstedt, und im Laufe der Zeit verfielen das Wielandgut und der Garten immer mehr. Doch die Patina der Goethezeit schien dem Gut noch anzuhaften; sogar im Jahre 2000, als ich es an einem sonnigen windigen Herbsttag besuchte, wirkte das Haus, trotz verschlossener Türen und Fensterläden, geradezu lebendig. Die Herbstfarben des Gartens und das abbröckelnde Ocker der Hauswand harmonierten in seltsamer Weise miteinander.


Im Gespräch  (als Paket)

Haben wir den Mut zu einem eigenen Abschlussportfolio?
Frank de Vries

Im Aufsatz von Rüdiger Iwan »Raus aus der Defensive« (»Erziehungskunst« 10/2008, S. 1105) fiel es mir schwer, aus der Polemik und den Unterstellungen die wirklichen Einwände und Bedenken gegen ein Abschlussportfolio der Waldorfschulen in Nordrhein-Westfalen herauszulesen. Offensichtlich ist auch Iwan der Meinung, dass die pädagogische Zielsetzung der Waldorfschulen nicht mit den formalen Anforderungen für staatliche Prüfungen und dem Berechtigungswesen mit Noten, Normierung und Zentralisierung übereinstimmt und wir im Hinblick auf die staatlichen Abschlüsse Eingriffe in unseren Lehrplan erfahren, die der eigenen pädagogischen Gestaltung immer weniger Spielraum lassen und diesen letztendlich grundsätzlich in Frage stellen. Allerdings bleibt er uns auf die Frage, wie die Waldorfschule in Zukunft dieser Herausforderung begegnen soll, eine Antwort schuldig.


Neue Bücher  (als Paket)

Kinderkonferenz
Ingrid Ruhrmann / Bettina Henke: Die Kinderkonferenz. Übungen zur heilpädagogischen Entwicklungsdiagnostik. 192 S., kart. EUR 18,90. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2008
Rezensent: Michael Birnthaler

Streitmobil
Birgit Theresa Koch: Hinter jedem Konflikt steht ein Traum, der sich entfalten will. 192 S., kart. EUR 14,95. Kösel Verlag, München 2008
Rezensentin: Solveig B. Müller

Christliche Meditation
Bastiaan Baan: Christliche Meditation. Eine Einführung. Aus dem Niederländischen von Conrad Schaefer. 160 S., geb. EUR 18,50. Verlag Urachhaus, Stuttgart 2008
Rezensentin: Michaela Frölich

Wie eine Art Gottesdienst
Peter Selg: Wie eine Art Gottesdienst. Rudolf Steiner, die Oberuferer Spiele und das Weihnachtsfest. 101 S., geb. EUR 13,90. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2008
Rezensent: Dirk Wegner

Gespaltenes Antlitz
Lorenzo Ravagli: Gespaltenes Antlitz. Amerika auf der Suche nach seiner Identität. 117 S., brosch. EUR 9, - . Pforte Verlag, Dornach 2008
Rezensent: Johannes Roth

Jahrbuch für Goetheanismus
Naturwissenschaftliche Sektion am Goetheanum (Hrsg.): Jahrbuch für Goetheanismus 2007. 320 S., 121 Abb. (davon 51 farbig), geb. EUR 24,50. Tycho Brahe-Verlag, Niefern-Öschelbronn 2007
Rezensent: Dirk Rohde

Alpen-Naturführer
Heinz Staffelbach: Handbuch der Schweizer Alpen. Pflanzen, Tiere, Gesteine und Wetter. Der Naturführer. 656 S., geb. EUR 39,90. Haupt Verlag, Bern 2008
Peter Mertz: Alpenpflanzen in ihren Lebensräumen. Ein Bestimmungsbuch. 480 S., geb. EUR 29,90. Haupt Verlag, Bern 2008
Rezensent: Lorenzo Ravagli

Krippenfiguren - selbst gemacht
Viola Ulke: Krippenfiguren. 118 S., geb. EUR 18,90. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2008
Rezensentin: Manuela Ziegert

Sprachspiele
Gabriele Böttcher: Die bunte Feder. Entdeckungen an der Sprache - Rätsel der Schrift. Für das 4.-6. Schuljahr. 116 S., kart. EUR 18, - . Hrsg. von der Pädagogischen Forschungsstelle, Kassel 2008, www.waldorfbuch.de
Rezensentin: Sibylle Garff

Am Zirkus wachsen
Rudi Ballreich / Tobias Lang / Udo v. Grabowiecki: Zirkus Spielen - 
Das Handbuch für Zirkuspädagogik, Artistik und Clownerie. 407 S., eine DVD, EUR 69, - . Hirzel Verlag, Stuttgart 32007
Rezensenten: Regina und Frank Hörtreiter

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