Heft 7/8 2008

Inhaltsverzeichnis (als PDF zum Download)

Editorial (als PDF zum Download)

Peter Lang
Mama, im Kindergarten ist es immer so laut!

Mit dieser Klage könnte das fünfjährige Kind seine Mutter begrüßt haben und damit auf ein in Deutschland weitgehend ignoriertes oder verdrängtes Problem in Kindergärten aufmerksam machen.
Ganz offen hingegen wird das Problem »Lärm in Kindergärten« in Dänemark diskutiert. Das dänische Sozialministerium ließ den Geräuschpegel in Kindertagesstätten messen - das Ergebnis ist alarmierend: In den meisten untersuchten Einrichtungen wurden die erlaubten Lärmgrenzen überschritten, in einigen sogar 80 bis 85 Dezibel erreicht. Doch schon eine regelmäßige Belastung von 65 Dezibel kann nervöse und organische Schäden zur Folge haben wie Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, seelische Störungen oder einen Abfall der Leistungsfähigkeit. Wären die Kinder und ihre Erzieherinnen Arbeitnehmer, so wäre am Arbeitsplatz »Kindergarten« für alle, die unter diesen Lärmbedingungen leben und arbeiten, sicherlich ein Gehörschutz vorgeschrieben.

Marc Hubert Schwizler
Dem Kalk auf der Spur
Zur Geologie- und Chemie-Epoche der Mittelstufe

Die naturkundlichen und naturwissenschaftlichen Epochen der Mittelstufe - Physik, Geologie und Chemie - wenden sich verstärkt der so genannten »unbelebten Natur« zu. Die dort anzutreffenden Strukturen und Vorgänge gilt es jedoch, an das Leben und an die Erfahrungen der Schüler anzuschließen.
Sowohl in der Geologie- als auch in der Chemie-Epoche kommt es zu einer Begegnung mit dem Kalk. Einerseits tritt er als großer Landschaftsgestalter und -bildner auf, andererseits im Labor als Wirkstoff in chemischen Prozessen oder als bekannter Baustoff. Erst in der Zusammenschau dieser Weltausschnitte und Erscheinungsformen liegen die Anfänge einer echten Wesensbegegnung mit dem Phänomen »Kalk«. Im Folgenden werden zwei dieser sehr unterschiedlichen Begegnungen etwas näher beschrieben.

Klaus Rohrbach
»… denn eigentlich ist ja alles Ethik!«
Erfahrungen aus dem Ethikunterricht der Prüfungsklasse einer Waldorfschule

Der Weg führt uns nach Süden, nach Italien, genauer nach Florenz. Zurück ins 15. Jahrhundert, in die bunt schillernde Welt der Renaissance. Der junge, schon berühmt gewordene Philosoph Pico della Mirandola (1463-1494) hat gerade Einladungen an alle Gelehrten der Alten Welt geschickt und sie nach Rom gebeten, um dort seine 900 Thesen zu diskutieren, in denen er schlichtweg alle Wissenschaften, die Philosophie, Metaphysik, Theologie, sogar die Magie und Kabbala, sodann die griechischen, arabischen und jüdischen Geistestraditionen der Antike und der Gegenwart vereinigt hat. Ein wahrhaft unerhörtes Unterfangen! Zu der angekündigten Disputation kommt es allerdings nicht. Papst Innozenz VIII. verdächtigt einzelne Thesen der Ketzerei, verbietet kurzerhand das ganze Unternehmen und verhängt später den Kirchenbann gegen Pico della Mirandola. Als Einführung der Thesen ist eine Rede »Über die Würde des Menschen« (De hominis dignitate) gedacht, die erst zwei Jahre nach seinem Tod - er starb 31-jährig - im Jahr 1496 gesondert veröffentlicht wird und die wohl berühmteste Beschreibung des humanistischen Menschenbildes darstellt, die ethische Grundlage der modernen Zeit.

Frank de Vries
Entwicklung von Urteilsfähigkeit im Jugendalter

Immer wieder werden wir bei unserer Konzeption der Lernbegleitung gefragt,1 ob es nach der Menschenkunde Rudolf Steiners richtig ist, dass sich der Jugendliche in der Selbstreflexion und Selbstbewertung selbst betrachtet und damit der Gefahr der von Steiner erwähnten Selbstbespiegelung aussetzt.
Rudolf Steiner hat sich in seinen pädagogischen Vorträgen zu der Frage der Selbstreflexion und Selbstbewertung nicht geäußert. Beide Begriffe lassen sich in dieser Form aus dem Vortragswerk nicht näher definieren. Er weist allerdings in dem Vortrag vom 21.6.1922 (GA 302a, S. 75 f.) auf die Gefahr einer einseitigen Entwicklung hin. »Es ist notwendig, wenn das Kind in das geschlechtsreife Lebensalter kommt, dass in ihm erweckt wird ein bis zu einem gewissen Grade außerordentlich großes Interesse für die Außenwelt. […] Rätsel müssen über die Welt und ihre Erscheinungen in der jugendlichen Seele entstehen. […] Denn wenn diese Rätsel über die Welt und ihre Erscheinungen nicht in der jugendlichen Seele entstehen, dann wandeln sich , weil die Kräfte dazu da sind, diese Kräfte; […] sie verwandeln sich nach zwei Richtungen hin in Instinktartiges: erstens in Machtkitzel und zweitens in Erotik.« Die Gefahr einer Selbstbespiegelung (Machtkitzel und Erotik) entsteht erst dann, wenn der Jugendliche sich selbst überlassen bleibt und nicht als Gegengewicht sein Weltinteresse geweckt wird. Es heißt also nicht, dass sich der Jugendliche nicht im Sinne einer Selbstreflexion und Selbstbewertung selbst zuwenden darf. Gefahr besteht nur dann, wenn in einer extremen Phase der Selbstfindung nicht sein Blick in die Welt und auf die Mitmenschen gerichtet wird.

Markus von Schwanenflügel
Waldorfabschlussportfolio - für wen und für was?

Im Jahre 1966 machten die ersten Waldorfschüler ihren Waldorfabschluss. Es waren die Schüler der 12. Klasse der Rudolf Steiner Schule Ruhrgebiet (Bochum). Ihre Lehrer hatten eine besondere Form der Prüfung konzipiert, um die Erosion der Waldorfpädagogik, die durch das Engagement für die staatlichen Abschlüsse immer weiter voranschritt, aufzuhalten. Kern dieses ganz auf Individualisierung zielenden Abschlusses war die Jahresarbeit als selbst gewählte Aufgabe und Bewährungsprobe.1 Viele Waldorfschulen haben sich durch diesen ersten Wurf anregen lassen und ihren eigenen Abschluss entwickelt und so mit mehr oder weniger Erfolg versucht, ein Gegengewicht zur Ausrichtung der Oberstufe vor allem auf das Abitur zu schaffen.
Aktuell ist nun in Nordrhein-Westfalen die 12. Klasse als Ganze in Gefahr. Die neue Möglichkeit, bereits nach der 11. Klasse die Fachoberschulreife zu machen, könnte gerade hier, wo relativ viele Schüler mit diesem Abschluss die Waldorfschule verlassen, zu einem Ausbluten der 12. Klasse und zu ihrer weiteren Gymnasialisierung führen.
Wie ließe sich aber verhindern, dass die Schüler, die ihren (staatlichen) Abschluss bereits in der Tasche haben, die Schule verlassen, und damit erreichen, dass sie wie bisher das 12. Schuljahr, die »Hochzeit« der Waldorfschule, in ihrer »unausgelesenen Klassengemeinschaft« erleben können?

Thema: Waldorf Worldwide  (als Paket)

China - 
Die Geburt eines neuen Geistes
Harry Wong

Im Allgemeinen wird das geistige Leben in China ärmer, während es mit der Wirtschaft aufwärts geht. Mit dem Niedergang des So-zialismus wurde China von einer Flut des Materialismus überschwemmt. Die Kräfte des Mammon haben in China von allem Besitz ergriffen. Seine Macht ist allgegenwärtig. Gleichzeitig hungern viele Menschen nach spiritueller Nahrung. Alle möglichen spirituellen Bewegungen und religiöse Praktiken sprießen aus dem Boden. Manche arbeiten aus politischen Gründen inoffiziell oder geben sich als Geschäftsunternehmen aus. Jede Organisation, die andere ethische Werte als materialistische vertritt, zieht die Aufmerksamkeit von Regierungsagenten auf sich. Die wachsenden Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) arbeiten »unterhalb des Radars der Gesetze«. Die NGOs sind in Wahrheit aktiver, als die meisten Menschen annehmen.

Taiwan - 
Aufschwung und Lehrernot
Ya Chih Chan

Die Waldorfbewegung ist in Asien in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gewachsen, und die Insel Taiwan war eines der aktivsten Zentren dieses Wachstums. Der Einfluss dieser Pädagogik hat sich sogar auf das allgemeine Schulsystem ausgedehnt, das in seinen Formen etwas erstarrt war. Kinder, Eltern, Lehrer, Universitätsprofessoren, Gelehrte und sogar die Nationalregierung haben Interesse daran gezeigt, mehr über diese so ganz andere Art der Erziehung zu erfahren.
Wegen seiner hohen Berge und seiner fruchtbaren, wasserreichen Küstenebenen wurde Taiwan einst von den Europäern, die von seiner Schönheit beeindruckt waren, auf den Namen »Formosa« getauft. Inmitten einer vielfältigen Landschaft und einer Vielzahl von religiösen Lebensformen und Glaubensrichtungen (Taoismus, Konfuzianismus, Buddhismus, Christentum, nicht zu vergessen die Dogmen des modernen Materialismus) hat seine Bevölkerung lange mit der Unvorhersagbarkeit von Erdbeben und seiner Beziehungen zu China gelebt. Die über Jahrhunderte vom chinesischen Festland eindringenden Chinesen haben die ursprünglichen Einwohner mehr und mehr ins Hochland zurückgedrängt, während sie sich selbst in den Küstengebieten niederließen.

Indien - 
Ein universeller, spiritueller Impuls
Aban Bana

Indien ist alt und jung zugleich. Es hat eine geistige und kulturelle Geschichte, die Jahrtausende alt ist, aber es wurde zu einer unabhängigen Demokratie und Republik erst im 20. Jahrhundert! Indien ist das Geburtsland von vier Weltreligionen: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus, und es sind noch fünf weitere Religionen dazu gekommen: Christentum, Islam, Zoroastrismus, Judentum und Bahaismus. Deshalb kann man in Indien die Perlen der religiösen Architektur bewundern, wie etwa das Taj Mahal in Agra (Islam) oder den Goldenen Tempel in Amritsar (Sikh) und so weiter. Das Land ist multireligiös im besten Sinne des Wortes, es gibt relativ wenig Konflikte. Grund dafür ist das Ethos und die Weltanschauung der Urreligion Indiens, des Hinduismus: tolerant, aufgeschlossen und aufnahmefähig.
Diese Toleranz und Aufgeschlossenheit der Geistigkeit gegenüber hat es auch ermöglicht, dass in Indien sehr viele verschiedene geistige Strömungen und Weltanschauungen vorhanden sind. Dazu gehört auch die Anthroposophie, die man in vielen Kreisen seit Jahrzehnten kennt. Man bewundert darin die moderne Art, mit wissenschaftlichen Methoden die geistige Welt zu erforschen. Außerdem kennt man die praktischen Auswirkungen der Anthroposophie. Die Inder merken, dass die Anthroposophie nicht nur eine graue,
abstrakt-theoretische Angelegenheit ist, sondern dass sie bis in den Alltag hinein das Leben der Menschen beeinflusst und verwandelt. Man erkennt Rudolf Steiner als einen modernen Rishi (Seher) an.

Pakistan - 
Green Earth Roshni School
Shahida Perveen-Hannesen

Schon lange hatte ich den Traum, in Pakistan eine Waldorfschule zu gründen. Nachdem wir 2001 in Lahore die Roshni Association, eine anthroposophische Einrichtung mit Werkstätten für seelenpflege-bedürftige Erwachsene aufgebaut hatten, war es 2003 endlich soweit: Im Gebäude der Roshni Association konnten wir unser erstes Schulzimmer beziehen. Zusammen mit meinen Söhnen Sikander und Yunus sowie der Tochter der Haushaltshilfe, Musarat, richteten wir das Zimmer mit einigen alten Tischen, Stühlen und einer Tafel ein. Das war unser »Schulanfang«.
Wir freuten uns sehr über unsere Schule. Es kamen die Kinder der Mitarbeiter der Roshni Association, wie auch einige Kinder aus der Umgebung. Innerhalb von sechs Wochen waren es 20 Kinder. Anfangs unterrichtete ich allein. Die Kinder waren unterschiedlichen Alters und keines konnte lesen oder schreiben. Wir begannen jeden Tag mit einem Morgenlied, dann hatten die Kinder Formenzeichnen, Malen, Singen, und ich erzählte ihnen Märchen. Danach gingen die großen Mädchen in die Textilwerkstatt der Roshni Association, wo sie sticken und nähen lernten.

Israel - 
»Zedernspross« in der Wüste
Michael Yochanan Dvir

Im Süden Israels, wo das Land sich zu einer Wüste wandelt, liegt »Beer-Sheva« (Sieben-Brunnen); eine rasant wachsende Stadt mit über 200.000 Einwohnern. Als 1979 die Grundsteinlegung der angrenzenden anthroposophischen heilpädagogischen Dorfgemeinschaft »Kfar-Rafael« (Rafaels Dorf) stattfand, lagen noch einige Kilometer hügelige Wüste zwischen der Stadt und dem neuen Bau. Heute ist das Heim mit über fünfzig behinderten Menschen und sieben Betreuer-Familien samt Helfern so gut wie von der Stadt umgeben. Hier können auch ausländische Helfer im Rahmen ihres Zivil- oder Sozialdienstes das Dorfleben mitgestalten und kennenlernen. Eine Art kulturelle Begegnung findet hier statt zwischen den israelischen und europäischen Mitarbeitern und den Menschen, um derentwillen das Dorf erbaut worden war und die in allen Lebensgebieten mit tätig sind, trotz und wegen ihrer Behinderung.
In diesem Dorf wuchs das Bedürfnis, für zukünftige Familien, welche die »alten« Gründerfamilien ersetzen sollen, und für die Kinder der schon bestehenden Familien eine Waldorfschule zu gründen.

Barão de Grajaú / Brasilien - 
»Ihr gebt uns unsere Würde zurück«
Gudrun Pavel

Barão de Grajaú im Bundesstaat Maranhão ist ein kleines Städtchen im armen Nordosten Brasiliens. Etwa 17.000 Menschen leben hier. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses Parnaiba sieht man schon Floriano, eine Stadt mit immerhin 70.000 Einwohnern. Hier gibt es Industrie, mittelmäßige Hospitäler, eine Universität. Die nächste Hauptstadt Teresina mit rund 800.000 Menschen liegt fast 200 Kilometer (vier Autostunden) entfernt. In dieser abgelegenen Gegend kümmert sich seit über 15 Jahren ein Sozialprojekt um die Ärmsten der Armen.
Maranhão ist der ärmste Bundesstaat Brasiliens und hat die höchste Analphabetenquote. Man fragt sich oft, wovon die Menschen hier leben. Es gibt zwar ein paar Staatsschulen, die aber sehr einseitig sind. Da sieht man Scharen von Kindern und Jugendlichen mit Büchern unter der Hand stolz in ihren Uniformen herumlaufen, aber nach Abschluss der Schule haben sie keine Existenzmöglichkeit. Ausbildungsstellen gibt es keine, man kann kein Handwerk lernen, Lehrstellen kennt Brasilien nicht … Und dann gibt es die vielen Menschen, die weitab von diesen Orten im Landesinneren leben. Das sind kleine Bauern, die versuchen, sich mit Landwirtschaft am Leben zu erhalten.

Estrella del Sur / Peru - 
Waldorfschule in einem Andendorf
Sita Reiners

16 Jahre lang hatte Lourdes Jibaja an der Waldorfschule in Lima unterrichtet, als sie Ende 2004 ihre sichere und gut bezahlte Arbeit aufgab, um ihrem starken Impuls zu folgen, die Waldorfpädagogik auch für arme Menschen zugänglich zu machen. Ein Hinweis eines ehemaligen Schülers führte sie in ein kleines Andendorf.
In dem Dorf Taray übernahm sie eine erste Klasse in der Dorfschule. Dort versuchte sie, den Lehrern neue Wege des Unterrichtens aufzuzeigen und kämpfte gegen viel Widerstand für eine bessere Bildung und Aufklärung. Ab 2006 kamen auch Freiwillige aus Deutschland, die ihr dabei halfen, neue Projekte vo-ranzubringen. Bald gab es eine Schreinerei, Englischunterricht für Kinder und Erwachsene, Nachmittagskurse für Kinder und Ferienbetreuung in den langen Sommerferien. Abends arbeitet Lourdes in einer Schule für Waisenkinder, gibt analphabetischen Frauen Unterricht und hilft, wo sie nur kann.

Neuseeland - 
Profil suchen und Qualität sichern
Sue Russell

Waldorfpädagogik gibt es in Neuseeland seit über siebzig Jahren. Schulen, Kindergärten, Krippen und Spielgruppen sind über das ganze Land verteilt. Gegenwärtig besuchen über 2.500 Schüler Waldorfschulen oder Kindergärten. Von den zwölf Schulen sind vier voll ausgebaut; sie reichen vom Kindergarten bis zur 12. Klasse. Eine Reihe von Schulen bieten Erziehung vom Kindergarten bis zur 7. Klasse an.
Neuseeland erlaubt Waldorfschulen die Integration in das staatliche Schulwesen. Schon vor längerer Zeit haben eine Reihe unserer Schulen sich entschieden, Staatsschulen zu werden. Sie erhalten Zuschüsse zur Finanzierung der Lehrer, für den laufenden Schulbetrieb und den Unterhalt der Gebäude. Im Fall dieser »staatlichen« Waldorfschulen besitzt eine vom Staat unabhängige Stiftung das Gebäude und das Land. So sind in unserem Bund sowohl staatliche als auch private Steinerschulen zusammengeschlossen. Darüber hinaus sind einige selbstständige Kindergärten und Früherziehungseinrichtungen unterschiedlichster Ausprägung staatlich.

Kanada / Québec & Montréal - 
Ein Überlebenskampf
Arie van Ameringen

Im Gegensatz zum englischen Teil Kanadas wird die Erziehung in Québec von der Bevölkerung immer noch als eine Angelegenheit betrachtet, die von der Regierung getragen werden muss. Die Anglo-Kanadier besitzen eine lange Tradition der privaten Schulfinanzierung. Das erklärt wenigstens teilweise, warum die unabhängigen Waldorfschulen in Québec es schwerer haben als im Rest Kanadas.
Die Provinz Québec ist die größte in Kanada, sie ist viermal größer als Deutschland. Die meisten der 7,5 Millionen Einwohner leben entlang des St.-Lorenz-Stromes oder unweit seiner Ufer im südlichen Teil der Provinz. Die einzigartige kulturelle und sprachliche Situation in Nordamerika führt zu einer engen Verbindung mit Europa.

Russland - 
Umbrüche und Tendenzen
Sergej Lowjagin

Die Waldorfbewegung in Russland stand in den letzten Jahren großen Herausforderungen und Veränderungen gegenüber. Ein Waldorf-Rahmenlehrplan wurde vom Bildungsministerium genehmigt. Der Wegfall der Finanzierung für Privatschulen und eine geänderte Finanzierung staatlicher Schulen bilden weitere große Probleme. Gewisse Hoffnung macht die Überarbeitung der Bildungsstandards, die ab 2009 die Kompetenzentwicklung stärker betonen werden.
Ganz wichtig für die Waldorfbewegung in Russland ist die erfolgreiche Vollendung der dreijährigen Zusammenarbeit an eigenen Rahmenlehrplänen - ein gemeinsames Projekt der Assoziation der Waldorfschulen Russ-
lands, der IAO und des Moskauer Zentrums für Waldorfpädagogik. Für alle Fächer gab es Arbeitsgruppen aus erfahrenen Lehrern und ausländischen Beratern. Die Aufgabe, sowohl den Prinzipien der Waldorfpädagogik als auch allen Forderungen des nationalen Bildungsstandards gerecht zu werden, war keine leichte und erforderte Kreativität und Kompromissbereitschaft.

Ukraine - 
Die »Stupeni«-Schule in Odessa
Irina Kokoshynska

In Osteuropa traf der Waldorfimpuls Ende der 1980er Jahre vielfach auf einen ganz besonderen Enthusiasmus und Seelenreichtum. Die Schilderung von Irina Kokoshynska über die Waldorfschule »Stupeni« (»Stufen«) in Odessa ist dafür ein sprechendes Zeugnis.

Vor zwanzig Jahren hat es begonnen. Ähnlich einer violett-blauen Krokusblume, die sich den Weg durch frostigen Schnee zur Sonne schafft. Sie ist alleine. Ihr ist kalt. Aber sie ist da und blüht, dem Himmel zugewandt - eine ungewohnte Erscheinung auf dem Felde sowjetisch-atheistischer Bildungspolitik.
Der Eiserne Vorhang fiel, und aus Westeuropa kamen erfahrene Waldorflehrer mit flammender Begeisterung, die Samen der freien Waldorfpädagogik in die Seelen nach wahrer Pädagogik dürstender Menschen zu legen. So war es in Moskau, Sankt-Petersburg, Kiew, Alma-Ata, Tiflis, Odessa …

Thema Qualität  (als Paket)

Finanzschere im Kopf - 
Was heißt Qualität für die Waldorfschulen?

Arfst Wagner

»Arbeitslosigkeit! Menschen können nicht Arbeit finden! Sie muss aber da sein. Denn die Menschen sind da. Und es kann im gesunden sozialen Organismus die Arbeit, die nicht getan werden kann, nicht eine überflüssige sein, sondern sie muss irgendwo fehlen. Soviel Arbeitslosigkeit, soviel Mangel«, so Rudolf Steiner am 9. Oktober 1921 in einem Aufsatz in der Zeitschrift »Das Goetheanum«.1
Globalisierungsexperten erwarten weltweit durchschnittlich 80% Arbeitslose im Jahr 2015.2 Will ein Betrieb heute überleben, muss er Kosten einsparen. Ein großer Kostenfaktor sind die Lohnkosten. Diese müssen nach heutigem Denken minimiert werden. Das bedeutet, dass der Abbau von Arbeitsplätzen nach der herrschenden kapitalistischen Wirtschaftsphilosophie integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist. Der zweite große Kostenfaktor sind die übrigen Produktionskosten. Deshalb arbeitet der Betrieb am wirtschaftlichsten, wenn er die Herstellungskosten minimiert, die Einnahmen jedoch maximiert, das bedeutet, dass er möglichst billig produzieren und zu einem möglichst hohem Preis verkaufen muss.

Klassenlehrer - ihre Aufgaben heute
Henning Kullak-Ublick

Klassenlehrer müssen innere und äußere Erfahrungsräume schaffen, die den Kindern Gelegenheit geben, ihre eigenen Instrumente zum Finden und Erfassen ihrer Lebensaufgabe zu entwickeln.
Das Hauptinstrument des Klassenlehrers ist dabei er selbst: Als sich entwickelnder Mensch wirkt er durch sein ganzes Sein auf die sich ebenfalls entwickelnden Kinder. Es ist ein gemeinsamer Entwicklungsweg, der von den Erwachsenen bewusst und aktiv gestaltet werden muss, um die Kinder zu eigener Arbeit anzuregen. Die anthroposophische Menschenkunde und andere Anregungen von Rudolf Steiner dienen als Wegleitung auf einem Übungsweg, dessen Bedingungen transparent und nachvollziehbar sind, der aber auf der Erfahrungsebene ganz und gar individuell errungen werden muss.

Aus der Schulbewegung  (als Paket)

»Schule ohne Rassismus«
Beispiel: Potsdam
Sibylla Hesse und Nicolas M. Müller

Neulich hat uns jemand an beide straßenseitigen Eingänge große Plakate geklebt, die einladen sollten zu einer Demo der »Nationalen Sozia« - der Rest des Logos war wohlweislich vom Rand überschnitten. In Ostdeutschland kann das schon mal passieren. Wahrscheinlich waren wir nicht persönlich gemeint, denn auch den nächsten Altglascontainer zierten die textreichen Pamphlete. Oder gab es doch einen Zusammenhang mit dem neuen Schild an unserer Hauswand? Sicherheitshalber recht weit oben angebracht steht auf Blech: »Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage«.

»Schule ohne Rassismus«
Beispiel: Schwäbisch Gmünd
Anja Jantschik

Die Freie Waldorfschule Schwäbisch Gmünd ist die erste Schule im Ostalbkreis von Baden-Württemberg, die dieses von Berlin vergebene Prädikat vorweisen kann. Landrat Klaus Pavel überreichte kurz vor Weihnachten den Waldorfschülern das Prädikat »Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage«. Er würdigte damit die Unterschriftenaktion der Schüler und Lehrer gegen Fremdenfeindlichkeit.

Interview:
Kooperation von Alanus und Kassel

Die Kooperation der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und des Lehrerseminars für Waldorfpädagogik in Kassel wird vom kommenden Wintersemester 2008/2009 an intensiviert. Bisher basierte die Zusammenarbeit auf dem Austausch von Dozenten und dem Angebot einzelner Fachkurse, die von den Studierenden beider Einrichtungen besucht wurden. In Zukunft wird nun ein Großteil der Lehrveranstaltungen des einjährigen Vollzeitkurses für Oberstufenlehrer/innen in den Masterstudiengang der Alanus Hochschule integriert werden. Durch den Besuch einzelner Wochenend- und Blockveranstaltungen an der Alanus Hochschule können die Kasseler Studierenden berufsbegleitend den Masterstudiengang an der Alanus Hochschule absolvieren. Dies bedeutet einen Zugewinn für das Lehrerseminar in Kassel und dadurch auch für die Waldorfschulbewegung: Die Ausbildung und der Quereinstieg von Oberstufenlehrern steht damit auf akademischen Füßen und ist in den Bologna-Prozess eingebunden. Die Genehmigung von Lehrkräften, gerade im zweiten Unterrichtsfach, wird sich deutlich vereinfachen. Der Zugewinn für die Alanus Hochschule besteht in der personellen Verstärkung. Die Dozenten des Lehrerseminars Kassel übernehmen Lehraufträge der Alanus Hochschule in den Modulen zur Fachdidaktik im Masterstudiengang. Dort bringen sie ihre fachdidaktische und waldorfpädagogische Kompetenz ein. Das nachfolgende Interview wird geführt mit Prof. Dr. Jost Schieren, dem Leiter des Fachbereiches Bildungswissenschaft an der Alanus Hochschule, der im Juni 2008 die weltweit erste Professur für Waldorfpädagogik erhalten hat, und mit Dr. Wilfried Sommer und Michael Zech, die für die Leitung des Kasseler Lehrerseminars verantwortlich sind.

Schweiz:
Olympische Spiele
Michael H. Froehlich

Seit zehn Jahren werden die »Hermes - Olympische Spiele« in der Schweiz ausgetragen. In diesem Jahr wurden, griechischer Gastfreundschaft gemäß, die staatlichen Schulen dazu eingeladen - ein besonderes Jubiläum.
Im Schulzimmer der fünften Klassen wird es spannend, wenn während der Geschichtsepoche die Rede von Olympia ist; den Wettkämpfen der Antike zu Ehren der Götter, von der Zeit des Friedens während der Spiele, vom Wagenrennen oder von Pheidippides, der ja der Legende nach 490 v. Chr. von Marathon aus nach einem ca. 42 Kilometer langen Dauerlauf den Athenern die Botschaft des Sieges überbrachte und danach tot zusammenbrach.
»Hermes - Olympische Spiele« sind auf dem Hintergrund dieses Unterrichtsinhaltes entstanden. In diesem Jubiläumsjahr konnten 1500 Kinder aus 70 Schulen an »echten Spielen« teilnehmen. Es wird, in Anlehnung an die fünf Urdisziplinen, etwa das griechische Ringen mit dem Schweizer »Hosenlupf« im Sägemehl durchgeführt, ein echtes Wagenrennen und ein »Marathon« um die Spielwiese. Seilziehen, Steinstoßen, Zielwerfen, Speerwurf und ein Schnelllauf vervollständigen einen Bewegungskanon, bei dem jeder seine Stärke ausspielen kann.

effe in Brüssel - 
Lernfreude oder Schulfrust
Johanna Keller, Norbert Handwerk


Vom 13.-15. Mai 2008 fand in Brüssel eine Tagung des Europäischen Forums für Freiheit im Bildungswesen, das 32. effe-Kolloquium mit ca. 60 Teilnehmern aus etwa 20 Nationen statt, das neue Tore in die europäische Bildungspolitik öffnete: Erstmals konnten Vertreter des effe am dritten Tag der Tagung im Rahmen einer hochrangig besetzten Anhörung öffentlich im Europäischen Parlament sprechen. Das Problem der Schulverweigerung junger Menschen bis hin zum Schulabbruch und eine mögliche Wende in eine zukunftsorientierte Bildungsbiographie hinein stand im Mittelpunkt der Betrachtungen: »Von frühkindlicher Neugierde bis zur Schulverweigerung - Allen jungen Menschen eine Zukunft geben« war der Titel dieser informativen und vielseitigen Tagung.

Niederlande:
»Interkulturell« einmal anders
Walter Hiller

Vom Aufbau und der Arbeit der Interkulturellen Waldorfschule in Mannheim ist zu recht in der »Erziehungskunst« und an anderen Stellen berichtet worden. Die Herausforderung, das Zusammenleben verschiedener Kulturen an einem Ort zu erüben, besteht heute fast überall. So selbstverständlich dies ist, so schwierig ist es z.B. im Bildungsbereich, Konzepte und Wirklichkeiten zu schaffen, die über eine meist brüchige wechselseitige Toleranz hinausführen. In den Niederlanden, auch wegen der früheren Kolonien ein Ziel verschiedenster Zuwanderer, hat die Frage des förderlichen Miteinanders unterschiedlichster Kulturen erhebliche Brisanz gewonnen.

Innovations-Tagung
Frank Dvorschak

Liebe Redaktion,
kürzlich habe ich den Film »Treibhäuser der Zukunft« über innovative Schulen in Deutschland, u.a. über die Bodenseeschule in Friedrichshafen, gesehen. Ich habe mich dabei gefragt, wo die Innovationen an den Waldorfschulen zu finden sind. Bestimmt sind sie vorhanden, werden aber nicht so deutlich herausgestellt. Ich weiß nur, wo sie an meiner Schule vorhanden sind (und zwar über das bewegliche Klassenzimmer hinaus). Deshalb haben mich die Berichte im April-Heft über neue Unterrichtsformen in der Unterstufe (Thomas Jachmann) und eine »dislocierte« Klasse (Michael Harslem) sehr gefreut, auch die Berichte/Initiativen über Selbstevaluation und Intervision von Martyn Rawson und Richard Landl.

Zeichen der Zeit  (als Paket)

Passen wir uns an?
»Bildungsstandards« und die Pädagogik Rudolf Steiners
Johannes Kiersch

Zu den sonderbaren Eigenheiten des modernen Lebens gehört, dass Dinge als normal und selbstverständlich betrachtet werden, die weder normal noch selbstverständlich sind. Sie liegen, wie man sagt, »im Trend«. Man macht dabei mit, weil andere auch mitmachen. Im Bereich des deutschen Bildungswesens gehört dazu gegenwärtig die als unausweichlich empfundene Notwendigkeit, sich den neuen »Bildungsstandards« anzupassen.

Der PISA-Schock

Erinnern wir uns in aller Kürze, was seit dem PISA-Schock von 2001 passiert ist. Damals war ja ein bestürzender Tatbestand zutage getreten: Die staatliche Verwaltung des Schulwesens hatte eklatant versagt. Deutschland war auf der internationalen Leistungsskala nicht nur im Durchschnitt schlechter als andere Länder. Vor allem gab es dort besonders hohe Quoten von Schulversagern, und zwar speziell bei den Kindern der Armen und der Unterprivilegierten, für deren pädagogisches Wohlergehen nach verbreiteter Meinung nur eine staatliche Verwaltung zuverlässig sorgen kann. Statt nun aber die nahe liegende Konsequenz zu ziehen, die bei jedem gut geführten Unternehmen der freien Wirtschaft selbstverständlich gewesen wäre, nämlich die inkompetenten Verantwortungsträger in den Ruhestand zu schicken, die aufkeimenden Kräfte einer selbstbewussten Bürgergesellschaft vollends wachzurufen und den Schulen endlich die Freiheiten zu geben, die - von den Grundrechten unserer Verfassung her gesehen - längst möglich sind, wurde ein umfassendes Ersatz-Manöver in die Wege geleitet, das den bürokratischen Zentralismus des abgewirtschafteten alten Systems mächtiger denn je zur Wirkung bringt. Von der »empirischen Wende« spricht man jetzt, auf Grund derer sich die beklagte Misere ein für allemal bewältigen lassen soll.

Heiner Ullrich und die Waldorfpädagogik
Lorenzo Ravagli

Im Maiheft der von Jesuiten herausgegebenen »Stimmen der Zeit« (Herder-Verlag) gibt Heiner Ullrich, der 1991 eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema »Waldorfpädagogik und okkulte Weltanschauung« veröffentlichte, unter dem Titel »Freie Waldorfschulen auf dem Prüfstand« einen Literaturüberblick zu neueren empirischen Forschungen. Nach einem einleitenden Teil, in dem er einige Grundgedanken der Waldorfpädagogik erläutert (Autonomie, Koedukation, Schülerorientierung, Klassenlehrerprinzip, genetischer Aufbau des Curriculums, Epochenunterricht, rhythmische Gestaltung des Schullebens und Schulleitung durch das Kollegium), geht er auf folgende drei Studien ein: Bo Dahlin, The Waldorf School - Cultivating Humanity? (2007); Heinrich Barz/Dirk Randoll, Absolventen von Waldorfschulen (2007) und W. Helsper/Heiner Ullrich u.a., Autorität und Schule (2007).

Im Gespräch  (als Paket)

Waldorfschule - sie wird!
Warum man heute nicht mehr aus Traditionen Schule machen kann
Markus Stettner-Ruff

In der Diskussion um den bevorstehenden Wettbewerb um die Schüler wird der Ruf nach einer Profilierung der Waldorfschulen immer lauter. Bedingt wird dieser Ruf durch den starken Geburtenrückgang, insbesondere in den so genannten »bildungsnahen« Schichten, aus denen bisher noch 80-90% der Waldorfschüler kommen. Betrachtet man die demografische Entwicklung Deutschlands, wird diese Frage vor allem für die Schulen schnell existenziell, die einer »Pro-Kopf-Bezuschussung« unterliegen (z.B. in Baden-Württemberg). Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung über den demografischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Bildungslandschaft und die Waldorfschulen, vorgestellt bei der Bundesgeschäftsführerkonferenz in Gera, zeigte folgende Entwicklungen auf

Neue Bücher  (als Paket)

Bedrängte Kindheit
Christian Rittelmeyer: Kindheit in Bedrängnis. Zwischen Kulturindustrie und technokratischer Bildungsreform. 154 S., EUR 20, - . Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2007
Rezensent: Helmut Fiedler

Fremdsprachen und mehr
Peter Lutzker: The Art of Foreign Language Teaching. Improvisation and Drama in Teacher Development and Language Learning. 478 S., EUR 39,90. Francke Verlag, Tübingen/Basel 2007
Rezensent: Johannes Kiersch

Vademecum
Peter-Michael Riehm: Das Ziel ist der Mensch. Gedanken zur Musik und zur Musikpädagogik. 77 S., EUR 13, - . edition zwischentöne, Buch- und Musikverlag, Weilheim 2007
Rezensent: Benedikt Burghardt
 
Im Reich der Urpflanze
Ernst-Michael Kranich: Urpflanze und Pflanzenreich. 165 S., geb. EUR 28, - . Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2007
Rezensent: Renatus Derbidge

Schiller reloaded
Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung. Neu gefasst von Lorenzo Ravagli. 175 S., 11 Abb., geb. EUR 11, - .  Edition Neue Impulse, Perchtoldsdorf 2008
Rezensent: Christian Boettger

Goethes Experimente
Gisela Maul / Ulrich Giersch (Hrsg.): Goethes Experimente zu Licht und Farbe. Experimentierkasten mit Nachdruck von Goethes Beiträgen zur Optik (1791), Nachdruck der 27 Spielkarten, 3 Schautafeln, 60-seitige Begleitbroschüre, Glasprisma. EUR 29,80. Verlag Bien & Giersch Projektagentur, Klassik Stiftung, Weimar 2007
Rezensent: Jan-Peter Meyn

Unentwegtes Brausen
Monika Kiel-Hinrichsen: Ein unentwegtes Brausen - Paula Modersohn-Becker. Lebensbilder und Schicksalszeichen. 239 S., 86 Farbabb., 10 s/w-Fotos, geb. EUR 24,90. Verlag Urachhaus, Stuttgart 2007
Rezensentin: Hella Kettnaker 

Erfolgreich ohne Schule
Grace Llewellyn: Das Teenager Befreiungs- Handbuch. Glücklich und erfolgreich ohne Schule. 475 S., brosch. EUR 19,80. Genius Verlag, Bremen 2007
Rezensentin: Nina Hellmann

Prophezeiung
Eva Raaff: Die Prophezeiung des Königs. Die Taragon-Saga. 280 S., geb. EUR 13,50. Verlag Urachhaus, Stuttgart 2007
Rezensentin: Nina Hellmann

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