Heft 9 September 2009 Thema Darwin

Inhaltsverzeichnis (als PDF zum Download)

Editorial (als PDF zum Download)

Darwins unvollendete Todeskunde 
Wolfgang Schad

Charles Darwin wird in diesem Jahr weltweit als der Begründer der Evolutionslehre gefeiert, der er sicher nicht war. Der führende deutsch-amerikanische Evolutionsbiologe Ernst Mayr, der erst kürzlich in hohem Alter verstarb, hat – wie auch schon andere vor ihm – herausgestellt, dass der Darwinismus fünf Theoreme enthält, die Darwin alle von seinen Vorläufern übernommen habe. Ja, dieser beklagte selbst einmal, er habe in der Evolutionstheorie nichts Originäres geleistet, sondern nur gebündelt, was er schon vorfand (Kutschera). Darwin hat auf anderem Gebiet durchaus auch neue Ideen eingebracht, so in seiner Deutung der Ringatolle, jener Koralleninseln der Südsee, über die engen Beziehungen tropischer Orchideenblüten mit den Kolibris als ihren Bestäubern und in seinem letzten, liebevoll-sorgfältigen Werk über den Wert der Regenwürmer für die Bildung der Ackerkrume als Grundlage aller Ackerbaukulturen. Aber die Nachwelt hat ihn zu einem Genie und Heros der Evolutionslehre hochstilisiert, was wissenschaftshistorisch – hinsichtlich des Ideengutes – nicht haltbar ist.


Steiners Alternative zu Darwins Kampf ums Dasein 
Andreas Suchantke

1859 erschien ein Welt-Bestseller, dessen Aktualität bis heute ungebrochen ist; die Erstauflage war bereits am ersten Tag verkauft. Sein Titel: The Origin of Species by Means of Natural Selection; sein Autor: Charles Darwin.
Woran denkt man als erstes bei der Erwähnung von Darwins Namen? Neben der Frage nach der »Abstammung« vor allem an den damit verbundenen »Kampf ums Dasein«. Dieses suggestive Schlagwort stammt ursprünglich gar nicht von ihm; er übernahm es lediglich aus der gesellschaftlichen, sozialen Kultursphäre seiner Zeit und übertrug es auf die Natur. Das sicherte seinem Verfasser und seinen Ideen bis heute ungebrochene Popularität: die Natur ist so menschlich und die Kultur so natürlich. Wir werden sogleich darauf zurückkommen.


Darwin und die Suche nach einer neuen Ethik
Zum Biologieunterricht in der 12. Klasse 

Matthias von Radecki

Als Charles Darwin am 27. Dezember 1831 im Alter von 22 Jahren mit der Beagle zu seiner Weltreise aufbrach, ahnte er noch nichts von der Lebensaufgabe, die ihn erwartete. Er ergriff die Chance, die er erhielt, wie auch heute junge Menschen jede Gelegenheit wahrnehmen, die Welt kennen zu lernen: fern der gewohnten Umgebung etwas Wesentlichem, vielleicht sogar ihrem Schicksal zu begegnen. Doch die Verhältnisse haben sich nicht zuletzt durch Darwin grundlegend geändert: Schwerer, als sich die Reisebedingungen auf der Beagle damals vorzustellen, wird es uns heute fallen, die Welt mit einem »vordarwinistischen« Blick zu betrachten, mit dem er selber seine Reise begann, sich und die Natur als göttliche und unwandelbare Schöpfung zu empfinden. Um diese weitere kopernikanische Wende in unserem Weltbild begreifbar zu machen, kann Darwins Lebensweg, sein zähes Ringen, aber auch die Tragik seiner folgenreichen Erkenntnisse als ein zentrales Thema im Biologieunterricht der 12. Klasse herangezogen werden. Die Einzelheiten dieses Weges sind auch in diesem Darwinjahr ausführlich beschrieben und gewürdigt worden, so dass sie hier nicht wiederholt zu werden brauchen.


Vorrücken aufs nächste Feld! – 200 Jahre Darwin 
Johannes Wirz

Die unzähligen Würdigungen Darwins in diesem Jahr belegen eindrücklich, dass seine Evolutionstheorie nichts an Aktualität eingebüßt hat. Noch bemerkenswerter ist jedoch, dass zwei Aspekte seiner Theorie, die im letzten Jahrhundert weitgehend vernachlässigt oder gar abgelehnt wurden, heute nicht nur späte Anerkennung finden, sondern auf dem besten Weg sind, unser Verständnis von Evolution grundlegend zu erweitern und zu verändern: der Zusammenhang von Embryologie und Evolution und der Gebrauch oder Nicht-Gebrauch von Organen, d.h. die Weitergabe erworbener Eigenschaften. Wie so oft in der Wissenschaftsgeschichte führen neue Ergebnisse und Interpretationen zu Richtungsänderungen – dass es diesmal auf Systembiologie hinausläuft, scheint beschlossene Sache. Doch ebenso stark drängt sich eine Interpretation der neuen Ergebnisse im Lichte der goetheschen Typusbiologie auf, mit bedeutenden Folgen: Die Wissenschaft des Lebens wird ohne Wissenschaft des Geistes undenkbar. Letztere enthält in ihrem Kern die Idee der Freiheit und untrennbar mit ihr verbunden eine Ethik des Handelns und des Erkennens. Der wissenschaftliche Fortschritt, so die These, verspricht neben einer Fülle neuer Technologien die Möglichkeit, Ethik als integralen Teil der Naturwissenschaften zu verstehen.

Durch den Menschen.
Maximen zu einer anthroposophischen Evolutionsauffassung 

Dietrich Rapp, Hans-Christian Zehnter

Ein Blick auf die Uhr genügt: Wir wissen, wie spät es ist. Wieder ist eine weitere Stunde vergangen. Die Straße, das Haus, die Laterne, all das ist auch weiterhin da. Vielleicht steht die Sonne ein wenig tiefer, und ich bin eben eine Stunde älter geworden.1
In solchen Alltagssituationen gehen wir – ohne groß darüber nachzudenken – von zwei selbstverständlich scheinenden Gegebenheiten aus: Es gibt eine ohne uns gegebene materielle Welt, und es gibt eine ohne uns fortlaufende, durch Uhren getaktete Zeit. Ohne uns darüber Gedanken zu machen, bewegen wir uns damit auch zugleich in einer »gottlosen« Welt: in einer Welt materieller Gegebenheiten da draußen – einer gewordenen Welt, einer »Werk«welt, deren Veränderungen von einem Chronometer gemessen werden.

Tafelbilder auf Papier.
Auf die Wirkung kommt es an 

Thomas Wildgruber

In den unteren Klassen der Waldorfschule wird weitgehend auf Schulbücher und andere vorgefertigte Medien verzichtet. So liegt die bildhaft anschauliche Darstellung ganz in der Hand des Lehrers. Seine erzählenden Schilderungen lassen, je nachdem wie lebendig und ergreifend sie sind, in jedem Kind eigene innere Bilder entstehen. Solche Bilder – oder auch reale Erlebnisse – malen Kinder gerne spontan und meist mit einer ursprünglichen und einmaligen gestalterischen Gebärde aus sich heraus. Gibt der Pädagoge in den ersten Schuljahren den Kindern immer wieder Gelegenheit, ein Thema frei zeichnerisch darzustellen, so kann er an diesen Bildern recht gut die Entwicklung eines Kindes ablesen. Sie zeugen von seiner Handfertigkeit, seiner seelischen Entwicklung und von seinen Phantasiekräften.


Serie Darwin
Was den Menschen zum Menschen machte 

Wolfgang Schad

Im Juniheft wurde von dem ältesten heute bekannten Menschenfund berichtet. Er wurde 2002 von französischen Forschern in der Sahelzone der südlichen Sahara am Tschadsee ausgegraben: ein außerordentlich urtümlicher Schädel mit dem noch vor wenigen Jahrzehnten unvorstellbaren Alter von 7 Millionen Jahren. Die Entdecker nannten ihn Sahelanthropus tschadensis. Die senkrechte Antlitzfront des Gesichtsschädels und die Lage des Hinterhauptloches sprachen für den aufrechten Gang und somit für einen Menschen. Der Gehirnschädel mit fehlender Stirn, sehr wenig Stirnhirn und flach langgezogener Gestaltung sprach für die verwandtschaftliche Nähe zu den Menschenaffen. Wir hatten angeführt, dass es sich um eine Mischform handelt, die menschenartige (hominide) und menschenaffenartige (pongide) Merkmale in sich vereinigt. Zu vermuten ist, dass man demnächst in noch früheren Schichten den gemeinsamen Vorfahren der Hominiden und der Pongiden finden wird, wahrscheinlich mit noch stärkerer Vermischung beider Merkmale. Schon 1908 hatte Rudolf Steiner davon gesprochen, dass der Menschenvorfahre einst diese Tierformen in sich getragen habe und sie als seine Brüder einst aus sich heraussetzte (GA 104, S. 94/95).

Aus der Schulbewegung  (als Paket)

Hamburg: »Bubikopf und Stresemann«
1918-1939 als Theaterspiel
Lukas Stolz

Hamburg Ende Mai: Endlich brechen warme Sonnenstrahlen durch die graue Wolkendecke, Menschen strömen nach draußen – zur Alster, zur Elbe, zum Stadtpark. Ein paar Strahlen fallen auch in die Aula der Waldorfschule Wandsbek. Und wieder: Menschen. Erst preisen sie inbrünstig ihren Kaiser, dann ballen sie mit Leidenschaft die Fäuste zu den Worten Liebknechts und Rosa Luxemburgs, bevor sie, in Reihen gegliedert, die Hand zum Hitlergruß ausstrecken. Nein, es handelt sich nicht um politisch fehlgeleitete und orientierungslose Privatschüler, sondern um über 60 Zwölftklässler bei einem Rekonstruktionsversuch alter Zeiten. Genauer: der Zeit zwischen den Weltkriegen, von 1918 bis 1939.

Das Schöne nicht ohne Wahrheit.
Internationales Forum Eurythmie 2009 in Witten

Zum 6. Mal fand an Himmelfahrt das Forum Eurythmie auf dem Annener Berg in Witten statt. Die Herausforderungen an das studentische Organisationsteam der Eurythmieausbildung Witten/Annen wurden gewaltig, als Wochen vor Beginn die Anzahl der Teilnehmer die 500 überstieg und der Strom der Anmeldungen nicht abriss. Wegen Überbuchung musste das Internetportal geschlossen werden. Es waren in diesem Jahr nicht allein die Schüler- und Studentengruppen und Bühnenensembles, die kommen und ihre eurythmischen Produktionen zeigen wollten, sondern auch zahlreiche Schüler, die zuschauen und an dem vielfältigen Begegnungsprogramm rund um die Eurythmie teilnehmen wollten.

Dialog der Kulturen.
UNESCO-Welt-Jugend-Festival mit Waldorfschülern aus aller Welt
Thomas Keith

Nach dem großen Erfolg 2006 richtete die Stadt Stuttgart in diesem Jahr erneut ein
UNESCO-Welt-Jugend-Festival aus. Für den 13. bis 19. Juli waren 500 junge Menschen aus aller Welt in die Landeshauptstadt eingeladen. Einen besonderen Akzent setzten auch dieses Mal wieder insgesamt achtzig Waldorfschüler aus acht Ländern: Kolumbien, Philippinen, Thailand, Ägypten, Indien, Litauen, Argentinien und Spanien.  Aufgenommen wurden die Schüler von Waldorfschulen im Raum Stuttgart. Jeder Gast bekam einen Stuttgarter Waldorfschüler zum Partner, bei dem er auch untergebracht wurde. So kam es zu zahlreichen und vielfältigen interkulturellen Begegnungen, die Gastgeber und Gäste gleichermaßen bereicherten und sicher, wie bereits 2006, zu nachhaltigen Kontakten und vielen internationalen Freundschaften führen werden.

Fortbildung: Qualifizierte Kindergartenleitung.
Ein Gespräch

Im Waldorfkindergartenseminar Hannover fand eine neu konzipierte Fortbildung »Qualifizierung zur Kindergartenleitung« statt. An zehn verlängerten Wochenenden und drei Blockwochen wurden Erzieherinnen aus dem gesamten Bundesgebiet darin fortgebildet, kollegiale Führung im eigenen Kindergarten verantwortlich anzuleiten. Christa Billib, Jürgen Jahn und Edzard Keibel haben mit ihrem Team den ersten Durchgang ausgewertet und planen den nächsten Kurs. Wir sprachen mit ihnen über diese Fortbildung. Die drei haben sich in dem Beratungsnetzwerk »septeam« zusammengeschlossen. Sie begleiten als Entwicklungsberater Waldorfschulen und Waldorfkindergärten.


»Kinder brauchen Begegnung – Spiritualität in der Erziehung«.
Zweiter Kinderkongress in Pforzheim
Christian Boettger

Vom 26.-27. Juni 2009 hat gesundheit aktiv, ein unabhängiger Patientenverband, zum 2. Kinderkongress nach Pforzheim eingeladen. Das Thema griff wieder wie beim ersten Kongress in Stuttgart-Bad Cannstatt ein aktuelles pädagogisches Thema auf, das wichtige Gesundheitsfragen beinhaltet und damit den Zielen des Vereins, sich für Gesundheitsförderung im Alltag einzusetzen, entspricht.

Schule kann gelingen – mit Enja Riegel
Mathias Maurer

Enja Riegel, langjährige Direktorin der seit ihrem sehr guten Abschneiden bei der PISA-Studie vielgepriesenen Helene-Lange-Schule, ist eine selbstbewusste, charismatische Persönlichkeit, an der man nicht so ohne Weiteres vorbei kommt. Was sie sich vorgenommen hat, wird mit zäher Nachhaltigkeit durchgesetzt – selbst gegen den Willen des Kollegiums, das ihr, als sie 1986 die Rektorenstelle an dieser Schule mit radikalen reformpädagogischen Ideen im Gepäck antrat, mit eisiger Zurückhaltung begegnete. Die ehemals als »rote Enja« bezeichnete Pädagogin zeigt, wie Schule gelingen kann und dennoch zu sehr guten Leis-tungsresultaten bei den Schülern führt, quer zu jeglicher ergebnisorientierten und schulpolitischen Tradition.

Die Werkstattschule San Jorge in Brasilien
Katrin Kendel

In Garín, 40 Kilometer vor Buenos Aires, leben ausgesprochen arme Familien, deren Kinder verwahrlost und oft misshandelt aufwachsen. Sie erfahren keine Anleitung in Ernährung, Gesundheit und Bildung. Als erfolgreicher Dealer lernte der 15-jährige Juan Dinge, die ihm keine Schule beibringen konnte. Nach Jahren in unserer Schule studiert er jetzt am Konservatorium Gitarre. Wo Liliana, Marta und Jose früher auf der Mülldeponie nach Verwertbarem suchten, backen heute Kinder selber Brot und pflanzen Kräuter …

HYRHKA
Waldorfschule Ismaning beim Europäischen Malwettbewerb erfolgreich
Susanne Speth, Kunstlehrerin

Nach drei Siegen im Landeswettbewerb im Vorjahr waren die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Ismaning als Teilnehmer am 56. Europäischen Malwettbewerb in diesem Jahr noch erfolgreicher. Der Malwettbewerb erstreckt sich über alle Schularten und Jahrgangsstufen und ist der älteste seiner Art.
Das diesjährige Thema war auf Griechisch »HYRHKA« – sprich »heureka«, das heißt so viel wie »Ich habe es gefunden«.

Kleine Farbwerkstatt für unsere Finger
Sascha Denzer

Als ich bei Thomas Kinzler, dem Gründer und Leiter der Werkstattschule Reutlingen zu Besuch war, erwähnte er, dass er zusammen mit seiner Frau eine neue Maltechnik und die dazugehörigen Farben entwickelt habe. Er zeigte mir auch die Manufaktur im Untergeschoss des Hauses, wo die kleinen Künstlerkästen in familiärer Zusammenarbeit hergestellt werden. Der erste Eindruck war: Farben! Eine ganze Wand voller bunter Stäbchen in verschiedensten Farben. Eine Kiste für jede Farbe. Und: ein feiner Geruch von Bienenwachs.

Zeichen der Zeit  (als Paket)

13 Jahre Waldorfschule – Segen oder Fluch?
Sarah Wild

Waldorfschule – das ist doch nur was für alternative Spinner, die in lila Gewändern, in selbstgestrickten Socken und Mützen und mit Lederranzen rumlaufen. Heute, wo es doch wirklich darauf ankommt, die Schüler effizient auf das harte Leben in Krisenzeiten und auf den Konkurrenzkampf im Berufsleben vorzubereiten, stehen noch so nutzlose Fächer wie Gartenbau, Handarbeit und Eurythmie auf dem Stundenplan. Es werden junge Menschen herangezogen, die glauben, die Welt retten zu können und die, wie es bei einer »Eckbrief«*-Umfrage einmal formuliert wurde, »so nervig aufgeschlossen für alles« sind und dabei doch völlig unfähig, im tatsächlichen Leben klarzukommen.

Waldorfpädagogik – wie ich sie als Schüler verstehe
Alexander Kühl

Die Waldorfpädagogik ist in den Diskussionen um Bildung und Bildungsreformen immer wieder den gewagtesten Thesen und Vorurteilen ausgesetzt. Die einen behaupten, sie sei wie andere reformpädagogische Ansätze des 20. Jahrhunderts antiautoritär, die anderen sagen, durch die stark persönliche Betreuung der Schüler durch den Klassenlehrer in den ersten acht Jahren sei der Unterrichtsstil extrem autoritär. Wieder andere kritisieren, dass die Waldorfschule ihre Schüler nach einer wissenschaftlich völlig überholten Temperamentenlehre einteile oder dass die Schüler fast ausschließlich Künstlerisches und viel zu langsam lernen würden.

Im Gespräch  (als Paket)

»To fit in« statt Konkurrenzkampf
S. Eva Nessenius

Darwins Entdeckung der Selektion ist nur mit Einschränkung richtig. Es ist dabei wichtig zu unterscheiden, wo sie zutrifft und wo nicht. Das unterbleibt in weniger anspruchsvollen Schulbuch-Interpretationen häufig.

Richtig atmen
Dietmar Ferger

Liebe Redaktion, lieber Herr Gelitz,
in dem Artikel »Die sieben Lebensprozesse« beschreiben Sie die Atmung. Dabei unterläuft Ihnen ein typischer, aber gravierender Fehler. Wenn ein gesunder Säugling geboren wird, atmet er nicht in erster Linie mit »seiner kleinen Lunge, die nur wenig größer ist als sein kleines Herz, sehr flach, schnell und unregelmäßig«, sondern ein gesunder Säugling atmet mit dem Bauch bzw. mit dem Zwerchfell, und wenn ein gesunder Säugling schläft, hebt und senkt sich das kleine Bäuchlein gleichmäßig.

Neue Bücher / Neue Filme  (als Paket)

Menschen  nachbauen?
Uwe Springfeld: Menschmaschine – Maschinenmensch: Warum wir Maschinen sind, die man nicht nachbauen kann. 200 S., EUR 24,–. S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2009
Rezensent: Hermann Bauer

Geomantie
Hans-Joachim Aderhold und Thomas Mayer: Erlebnis Erdwandlung – Berichte und Texte einer Zeitzeugenschaft. 522 S., brosch. EUR 36,–. Verlag Ch. Möllmann, Borchen 2008
Rezensentin: Anna Kleihues

Gartenpark am Goetheanum
Benno Otter/Charlotte Fischer u.a.: Gartenpark am Goetheanum. 200 S., zahlr. Abb., brosch. EUR 29,–. Pforte Verlag, Dornach 2009
Rezensent: Gerhard Stocker

Depression – ein Ratgeber
Eckhard Roediger: Depression – die Sehnsucht nach Zukunft. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. 256 S., 8 Farbabb., brosch. EUR 18,90. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2008
Rezensent: Dirk Wegner

Schule und Gerechtigkeit
Eberhard Reich: Schule und Gerechtigkeit. Anspruch und pädagogische Praxis. 176 S., EUR 29,90. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008
Rezensentin: Waltraud Günther

Schulkunst
Ute Reeh: Schulkunst. Kunst verändert Schule. Von Fachwerkkiosk bis Toilettenprojekt. 192 S., brosch. EUR 24,90. Beltz Verlag, Weinheim 2008
Rezensentin: Griet Hellinckx

Gute und schlechte Kinderbücher
Christian Rittelmeyer: Was sollen Kinder lesen. Kriterien, Beispiele, Empfehlungen. 196 S., brosch. EUR 19,90. Verlag Kohlhammer, Stuttgart 2009
Rezensent: Johannes Roth

Seelische Massage
Michael Birnthaler: Erlebnispädagogik an Waldorfschulen. 257 S., EUR 24,90. Verlag Freies
Geistesleben, Stuttgart 2008
Rezensentin: Maike Horstmann

Material für  Französisch
Eva Boese: Floire et Blancheflor.
Eine mittelalterliche Geschichte für den Französischunterricht der 5./6. Klasse. 18 S., EUR 4,50. Otanes Verlag, Berlin 2008
Eva Boese: Les Musiciens de Brême. Sept-d’un-coup. Die Bremer Stadtmusikanten. Sieben auf einen Streich. Französisch – 2 Spiele in Versen für eine 2., 3. oder 4. Klasse. Vertraute Märchenbilder in lebendigen Spielen für die Unterstufe. 32 S., EUR 7,50. Otanes Verlag, Berlin 2008
Rezensentin: Marlene Kemp

Raupenträume
Åsa Gan Schweder: Seidenraupenträume. Aus dem Norwegischen von Maike Dörries. Mit Illustrationen von Åsa Gan Schweder. 179 S., geb. EUR 17,90. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2008 (ab 8 Jahren)
Rezensentin: Michaela Frölich

Erziehen mit Gelassenheit
Christiane Kutik: Erziehen mit Gelassenheit. 141 S., geb. EUR 16,90. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2009
Rezensentin: Solveig Müller

 

Folgen