Ab dem Frühjahrssemester 2026 bietet die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft am Standort Alfter bei Bonn einen neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Musiktherapie“ an. Musik kann Schmerzen lindern, Ängste reduzieren und Entwicklungsprozesse fördern. Zahlreiche Studien, auf die sich auch die Weltgesundheitsorganisation WHO stützt, belegen den therapeutischen Nutzen. Die Studierenden lernen darin, Musik gezielt als Werkzeug für Heilung und persönliche Entwicklung einzusetzen und therapeutische Prozesse kreativ zu gestalten.
Laut Prof. Eva Paul, Leiterin des Fachbereichs Künstlerische Therapien an der Alanus Hochschule, entsteht damit ein Studium, das praxisnah vermittelt, wie die therapeutische Arbeit mit Musik Heilungsprozesse anregt und Wohlbefinden und Gesundheit in vielen Lebens- und Arbeitsfeldern fördert. Das Teilzeit-Studium ermöglicht es Berufstätigen, sich flexibel weiter zu qualifizieren. Grundlage ist ein kunstbasierter integrativer Ansatz mit anthroposophischer Orientierung, der komplementär zur Schulmedizin wirkt und die Entwicklungsmöglichkeiten jedes Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Studierenden erwerben die Qualifizierung für zahlreiche Berufsfelder und arbeiten nach Abschluss des Studiums unter anderem in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Einrichtungen, in psychosomatischen und psychiatrischen Kliniken, in der Pädiatrie, Onkologie, in der Palliativmedizin, in Hospizen sowie in der ambulanten Praxis.
Der Masterstudiengang befindet sich derzeit in Akkreditierung. Eine Bewerbung ist schon jetzt möglich. Alle Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte unter: https://www.alanus.edu/de/studium/studiengaenge/detail/musiktherapie-master-of-arts
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