Medien und kleine Kinder – oder wo stecken die Musikanten?

Von Philipp Gelitz, Mai 2012

Jeder weiß es: Fernsehen macht dumm – besonders Kinder. Aber wir machen nicht Ernst mit unserem Wissen. Fernsehen gehört zum Lebensalltag. »Das bisschen wird schon nicht schaden«, sagen sich viele Eltern. Von wegen, meint der Waldorferzieher Philipp Gelitz.

Foto: Charlotte Fischer

Das kleine Kind ist für seine gesunde Entwicklung auf einen Schutzraum angewiesen, in dem es sich entfalten kann. Dazu gehört zuallererst Atmen, Verdauen, Wachsen, Regenerieren. Des Weiteren gehört dazu Tasten, Riechen, Schmecken. Und schließlich Sich-Bewegen, Spielen, Nachahmen und Mitmachen. Das Kind muss sich also seinen Körper und seine räumliche und soziale Umgebung zu eigen machen, um selbstständig und sicher zu werden. 

Realität wirklich begreifen

Das Kind braucht in der Kleinkind- und Kindergartenzeit die uneingeschränkte Selbsterfahrung der Realität, damit es als schulreifes Kind seinen eigenen Leib so kontrollieren kann, dass dieser das Lernen ermöglicht und nicht behindert. Das heißt in der täglichen Wiederholung: Spielen, Hinfallen, Aufstehen, Hinschauen, Hinhören, trockene Erde, matschige Erde, rau, glatt, warm, kalt, Kuss von Mama, Singen und Lachen. Das heißt aber nichts anderes als: Die Eroberung der Welt (zu der auch der eigene Körper gehört) findet durch Aktivität statt. Nichts wird passiv erlernt, alles wird aktiv und in endloser Wiederholung erkundet. Wer Kinder unter drei Jahren beobachtet – in dem Zeitraum, in dem sie am meisten lernen –, der weiß, wie sehr das Laufen-, Sprechen- und Denkenlernen in unablässiger Bewegung stattfindet.

Die Ausgestaltung der Hirnstruktur hängt davon ab, wie sich durch eigene wiederholte Aktivität Zusammenhänge erschließen. Gelernt wird vor der Schule implizit durch das fortwährende und sich immer wiederholende Erkunden der Umwelt durch Bewegung und mit allen Sinnen.

Das Medium ersetzt nicht die Wirklichkeit

Zu unserer Alltagswelt gehören aber auch CD-Player, Smartphones, Fernseher und Computer. Das kindliche Interesse wird sich auch diesen Gegenständen zuwenden, und zwar um so stärker, je mehr sie in seiner Umgebung benutzt werden.

Medien sind nicht die Realität, sondern sie vermitteln sie. Und genau da liegt das Problem für das Kleinkind- und Kindergartenalter. Die Gestaltung des eigenen Körpers als »funktionierendes« Auffassungsorgan, die Ausgestaltung des Gehirns, die Vernetzung der unterschiedlichen Ein-­drücke, die Gestaltung des Bewegungsapparates, des Blutkreislaufes, des Verdauungssystems sind auf unmittelbare Erfahrung angewiesen. Die mittelbare, die vermittelte Erfahrung rauscht erst einmal am Kind vorbei und bremst je öfter desto mehr den Selbsterkundungstrieb des Kindes. Wo sich die Welt dem Kind nicht unmittelbar als Tat­sachenlogik kundtut, sondern durch ein Medium vermittelt wird, wird das Kind in seiner Eigenaktivität geschwächt und abhängig von der Vermittlung durch ein Drittes.

Das kann am besten studiert werden, wenn Bewegungsabläufe zu wenig vollzogen und zu viel vermittelt werden. Kinder beginnen, sich wie die heißgeliebte Zeichentrickfigur zu bewegen, deren Gangbild ihnen über das Medium an die Stelle des »eigenen« Ganges gesetzt wird.

In der Realität umkreist das Auge in unablässiger Bewegung die Formen der Dinge. Nicht so bei einem Bildschirm: Flach, ohne Tiefe und ohne die dem Auge angemessene Bewegung, wird starr geglotzt. Ein dazugehörender Klangeindruck kommt nicht wie in der Realität aus der Tiefe des Raumes von allen Seiten her an das Ohr heran, sondern aus der Box. Da hilft auch kein Surround-System. Es bleibt ein in seinem Frequenzspektrum begrenzter Lautsprecher.

Von untermalender Musik oder Kommentaren aus dem Off, deren Urheber man nicht sieht, einmal ganz abgesehen. Gleiches gilt für die Kassette, die CD und den MP3-Player: Virtuelle auditive Eindrücke aus ein und derselben Richtung korrumpieren das Ohr, das in den ersten Lebensjahren die Aufnahme von Klang, Geräusch und Sprache erst lernen muss. Die Organe, auch die Sinnesorgane, lernen erst im Laufe der Jahre ihre Bestimmung. Auge und Ohr, Gehirn und Darm, sie alle bilden sich erst langsam vollständig aus.

»Wie passen denn die Fußballspieler alle in den kleinen Fernseher, Mama?«

Ein oft gehörtes Argument zur Banalisierung des Problems des »Unechten« ist, dass Kinder ja wüssten, oder gegebenenfalls schnell lernen könnten, dass der Eindruck aus dem Medium eben nicht echt ist. Das ist schlichtweg falsch. Kleine Kinder fragen sich, wie die Fußballspieler alle in so einen kleinen Fernseher passen und wo wohl der Sänger in der Box gerade sitzt.

Es gibt auch Kinder, die laufen zur Tür, wenn die Oma am Telefon ist: so sehr leben kleine Kinder in der Wirklichkeit. »Ich hör sie doch schon!« Wenn den Kindern dann gesagt wird, dass ihre Wahrnehmung nicht stimmt – »Das ist doch nur im Film!« –, dann erziehen wir sie dazu, ihren Sinnen nicht zu trauen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie sähen auf der Wiese eine Kuh und würden sagen: »Schau mal, eine Kuh!«, und dann käme jemand und sagte Ihnen: »Ja, ja, das sieht so aus, aber da steht keine Kuh, die ist da nur virtuell hingemacht, sieht ganz schön echt aus, was?« – Sie würden ihren Sinnen nicht mehr trauen.

Die Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion gelingt erst ab dem 10. Lebensjahr sicher. Noch achtjährige Kinder fragen nach einem Kinderfilm, ob so was auch »in echt« sein könnte. Grund genug, sie nicht damit zu überfordern. Die Inhalte sind dabei übrigens zweitrangig. Der Kern des Problems bleibt auch im allerschönsten Tierfilm.

Medienkompetenz durch Medienverzicht

Das Erziehungsziel kann nur der kompetente Umgang mit Medien sein. Sowohl eine Überhöhung der virtuellen Technik als auch ihre nostalgisch begründete Verurteilung beschneidet die Kompetenz des Menschen, sich selbstbewusst und reflektiert mit der Welt auseinanderzusetzen.

Die Frage ist aber nach dem geeigneten Weg dorthin. Wie werde ich denn sicher im Straßenverkehr? Was ist die Grundlage meiner Kompetenz, Ampeln, Autos, Fahrräder und Fußgänger so einzuschätzen, dass ich ohne Gefahr vorankomme? Sicher nicht die frühe Übung! Sagen sie einem dreijährigen Kind an einer Straßenkreuzung, dass es anhalten soll – auf das Ergebnis können Sie sich nicht verlassen! Es ist ein Vermögen, das sich entwickeln muss.

Fähigkeiten werden frei, wenn man Zeit zur Reifung lässt. Die Beherrschung des Straßenverkehrs benötigt die Fähigkeit, die Sinne richten zu können. Ich muss wissen, welcher visuelle oder auditive Eindruck wichtiger und welcher vernachlässigbar ist. Sie können ja auch einem Fünfjährigen nicht 400 Euro anvertrauen, auf dass er sich das für den Monat gut einteilen möge. Die Fähigkeit dazu ist schlichtweg noch nicht geboren.

Der kompetente Umgang mit Medien braucht ein sicheres Unterscheidungsvermögen zwischen Realität und Fiktion (ab circa neun Jahren) und braucht jemanden, der selbstreflektierend und ohne Rücksicht auf vordergründige Wünsche die Chancen und Risiken, Nutzen und Gefahren des Medienkonsums abwägen kann (allerfrühestens ab 18). Sonst leidet das Kind unter dem Einfluss des seine Sinne und das moralische Empfinden korrumpierenden Mediums.

Medienkompetenz im Erwachsenenalter entsteht durch Medienverzicht im Kindergartenalter und Medienbalance ab der 3. Klasse. Alles andere (auch ein Medienverzicht im Jugendalter) behindert das Zurechtfinden in der Welt.

Ohne den anderen Menschen ist alles nichts

Ein Medium allerdings braucht jeder Mensch von Geburt an, um überhaupt überleben zu können. Und das ist das menschliche Gegenüber. Ein Kind, das keine aufrecht gehenden Vorbilder um sich hat, wird nie laufen lernen. Ein Kind, das niemals Sprache hört, wird nie sprechen können. Ohne zugewandte, liebevoll interessierte, sich bewegende, sprechende und denkende Menschen könnte kein Kind leben. Alles Zurechtfinden in der Welt, alles, was uns zum Menschen macht, auch jeder Lernerfolg, hängt immer mit dem menschlichen Gegenüber zusammen. Ohne den anderen Menschen ist alles nichts. Und dieser andere Mensch, der der unabdingbare Vermittler zwischen der Welt und dem Kind ist, der wird nur allzu oft durch ein virtuelles Medium ersetzt. Wenn ein kleines Kind hinfällt, so schaut es zuerst zu den Erwachsenen, ob es jetzt weinen soll oder nicht. Dieser Vorbildfunktion muss man sich bewusst werden, dann wird man es nicht mehr zulassen, die Entwicklung des moralischen Empfindens einem »lustigen« Kinderfilm zu überlassen. Dort ist Schadenfreude nämlich nur allzu häufig anzutreffen.

Liebe, Zuwendung, Behutsamkeit und Rücksichtnahme werden immer nur vom anderen Menschen erfahren. Und wenn das Kind die halbe Stunde am Tag nicht fernsieht, dann erfährt es eine halbe Stunde mehr Empathie. Und die braucht es.

Zum Autor: Philipp Gelitz, Jahrgang 1981, staatlich anerkannter Erzieher und Waldorferzieher, Ausbildung am Rudolf-Steiner-Institut Kassel, Waldorfkindergärtner in Kassel, Vater einer Tochter.

Kommentare

Brigitte Ostrowicz, Eutin, 08.05.12 13:05

Etwas zu streng scheint mir Ihre Aussage über das Fernsehen, lieber Philipp Gelitz. Wieso, weshalb, warum fragen Sie jetzt vielleicht. Kinder, wenn sie frei erzogen werden, treffen selbständige Entscheidungen, und das wollen wir ihnen doch nicht nehmen, oder? Bei uns zu Hause gab es, bis ich 12 Jahre alt war, aus den von Ihnen genannten Gründen keinen Fernsehapparat.Dann guckt man eben in die Röhre – bei Freunden! Heute sehe ich phasenweise nicht mehr in die Röhre, sondern in den Flachbildschirm , genau wie meine Tochter, die ab ihrem 4. Lebensjahr „sanft“ Fernsehen durfte, einmal Woche, gemeinsam mit mir. Und wir hatten beide Freude an der Sesamstrasse! Auch unser heutiger Fernsehkonsum ähnelt sich, phasenweise Fernsehen, oftmals bleibt das Gerät ausgeschaltet. Als ich als junge Mutter meine Mutter nach ihrer Erziehungsmethode, die mir sehr gut bekommen ist, fragte, antwortete sie: „Erziehung ist Liebe und Vorbild“. Also, nicht den Fernseher verbannen, sondern selber wenig glotzen! Wenn die Freude an dem Leben, die Freude an Literatur und Musik, und die Freude an der Liebe in einer Familie vorherrschen, welchen Stellenwert hat dann ein Fernsehgerät? Freiheit, Liebe und Freude sind die Kräfte, die uns durch alle Höhen und Tiefen des Lebens tragen.

„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.“

Augustinus Aurelius
Lieben Gruß
Brigitte Ostrowicz (*1954)

Florian , 14.05.12 21:05

Sehr geehrter Herr Gelitz,


was denn nun"Medienkompetenz durch Medienverzicht" oder "Medienkompetenz durch Medienbalance ab der 3. Klasse"
Und wie sieht die Medienbalance denn aus.
Wie wird in der Waldorfschule Medienkompetenz gelehrt, über welche Kompetenzen verfügen die Lehrkräfte im Umgang mit den neuen Medien?

Viele Grüße

Florian

Philipp Gelitz, Kassel, 17.05.12 12:05

Lieber Florian!

Meine Antwort auf Ihre Fragen lautet: Medienverzicht so lange wie möglich, um das Kennenlernen der realen Welt und das Zueigenmachen der körperlichen Funktionen nicht zu behindern. Je nach sozialer Umgebung gelingt das bis zum Schuleintritt. Schaut man auf die Möglichkeit des Kindes, Realität und Fiktion sicher zu unterscheiden, dann entsteht das Ideal eines Medienverzichtes bis zum 10. Lebensjahr. Ob das dann realistisch oder wirklichkeitsfremd ist, hängt an der Umgebung und am eigenen Umgang der Erwachsenen mit den Medien. Als menschenkundlich begründetes Ideal ist es jedenfalls guten Gewissens zu beschreiben. Das ist so ähnlich wie mit einer zu intellektuellen Ansprache kleinerer Kinder. Ich kann das Ideal formulieren, in Bildern an die Kinderseele heranzutreten, und täglich meine Unzulänglichkeit an dieser Stelle erkennen. Ich brauche aber ein Leitmotiv für mein Handeln. Sonst habe ich kein Menschenbild, das mich motiviert.
Ab dem 10. Lebensjahr (bzw. ab der 3. Klasse) jedoch gehört es zur Aufgabe der Erziehenden, das Virtuelle schrittweise und in Maßen an das Kind heranzuführen. Daher meine Aussage, Medienbalance ab 3. Klasse. Ist nämlich der eigene Körper mit seinen Vitalfunktionen kräftig geworden (mit ca. 7) und ist auch das Vermögen, Realität und Fiktion auseinanderzuhalten (mit ca. 9), geboren, dann ist die Fähigkeit da, sich Fernsehen und Computer langsam anzunähern. Genauso wie auch irgendwann nach der Pubertät die Fähigkeit da ist, sich mit Politik zu beschäftigen. Das braucht aber eben alles seine Zeit. Deswegen Medienverzicht bis 9 und danach Medienbalance bis ins Erwachsenenalter als formuliertes und begründetes Ideal, an dem sich die Lebenswirklichkeit orientieren kann (nicht sklavisch halten muss!).
Ja, und wie sieht sie nun aus die Medienbalance? Das ist der schwierigere Teil Ihrer Frage. Wenn ich Balance halten muss, dann gibt es da eine labile Mitte, wo richtig und falsch situationsbedingt angeschaut werden muss. Medienbalance liegt irgendwo zwischen totaler Medienverweigerung und exzessivem Medienkonsum. Beides macht unfrei. Es wird im Familienalltag auf die Begleitung der Mediennutzung ankommen, um zu verhindern, dass Sohnemann und Co. sich mit 13 bereits Pornos auf ihr Handy laden und mit 15 abhängig von irgendwelchen Browsergames werden. Miteinander sprechen und den Medienkonsum kontrollieren, solange die Verantwortung für das Wohlergehen des Kindes/Jugendlichen noch bei den Eltern liegt - das ist dann eben ein "Balance"-Akt.
Und so sehe ich auch die Verantwortung der Lehrer nicht darin, Kindern oder ihren Eltern strikte Angaben zu machen, in welchem Alter wieviele Minuten Fernsehen "erlaubt" sind, sondern im Gespräch darüber, was welche Folgen hat. Dann können Eltern in Freiheit entscheiden, was sie erlauben und was nicht.
Ob die Lehrer nun Kompetenzen im Umgang mit den neuen Medien haben, das fragen Sie dann doch bitte den einzelnen Lehrer. Auch hier gilt aus meiner Sicht natürlich das Ideal, dass nur derjenige wirksam vor Cybermobbing bei Facebook, SchülerVZ und Co. warnen kann, der auch weiß, dass es das gibt und wie es funktioniert. Allerdings muss man ehrlicherweise auch zugeben, dass auch ein nicht sportlicher Lehrer gut begründet vor stundenlangem leistungssprotlichen Training von 10-jährigen Kindern warnen kann, ohne sich dem Vorwurf aussetzen zu müssen, keine Ahnung zu haben.
Ich meine, je mehr der einzelne Erziehende als Zeitgenosse in der Welt von heute darinnensteht, desto besser wird er in der einzelnen Situation Kindern und Eltern beratend zur Seite stehen können und als authentisch wahrgenommen werden können.

Liebe Grüße,
Philipp Gelitz

Sanna , 17.12.15 23:12

Lieber Herr Gelitz,

haben Sie eigene Kinder?

Ich bin selbst von Hause aus Pädagogin und habe daher natürlich auch gelernt, Idealen zu folgen. Als Mutter allerdings sehe ich einiges anders, da ich auch weiß, was ich meinen Kindern zumuten / zutrauen kann und was nicht. Und einen weiteren Punkt lassen Sie vollkommen außer Acht : den eigenen Willen des Kindes! Meine knapp fünfjährige Tochter darf Fernsehen. Gezielt, eigene Sendungen , von denen sie durchaus weiß, dass es nur eine Geschichte ist. Ja, bei einigen Dingen fragt sie, ob es das auch in echt gibt. Dann sage ich "Nein, das gibt es nur in der Geschichte." Und genau dadurch lernt sie doch zu unterscheiden!
Im übrigen, wenn Sie die Kinder in der Realität halten wollen, gibt es dann in Ihrer pädagogischen Welt auch keine Märchen? Keine Geschichten? Lesen Sie vor? Was ist mit der Phantasie, von der Kleine Kinder ja bekanntlich jede Menge haben? Auch die ist realitätsfern. Aber dadurch lernen Kinder soziale Interaktion, sie probieren sich in diesen Geschichten aus und spielen Erfahrungen nach. Und das - Überraschung für Sie, Herr Gelitz - kann meine Tochter auch trotz Fernsehen und Umgang mit dem - Oh mein Gott, jetzt kommt's! !!! - iPad!

Alles in allem alles eine Frage der Mischung und der Ausgewogenheit. Und eine Frage der Begleitung der jeweiligen Erfahrungen.

Rebecca , Duisburg, 27.01.19 15:01

Ich möchte an dieser Stelle einen positiven Kommentar geben. Ich bin selbst Waldorferzieherin,Märchenerzählerin UND Mutter von einer zweijährigen Tochter. Ich habe seit ihrer Geburt keinen Fernseher mehr. Und das ist für uns alle gut so.
Märchen, insbesondere Volksmärchen gehören zur Seelenbildung eines jeden Kindes. Die Urbilder, die seit hunderten Jahren von Generation weitergegeben werden, sind stets aktuell und wichtig für die kindliche Entwicklung. Bei einem Zeichentrickfilm kann ich diese Aspekte leider nicht finden.
Ich habe auch nicht das Gefühl, mein Kind in seinem freien Willen zu verletzen, indem ich sie von der Flimmerkiste fernhalten. Es ist meine Aufgabe sie in ihrer Entwicklung zu begleiten- und das in einer störfreien und ästhetischen Umgebung.

Mit freundlichen Grüßen, Rebecca

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