Leserbrief zum Thema »Ist Impfen sinnvoll?«

Von Klaus Binding, November 2010

Um die Sinnhaftigkeit einer Sache zu ergründen, also ihren tiefsten Kern, müssen auch die Fragen tief und sinnvoll sein. Frau Hoeveners Fragen bleiben beharrlich an der Oberfläche des Themas, ebenso die Antworten von Herrn Schmidt-Troschke.

Ich beantworte die Frage vorab als Vater, Erzieher, Heilpraktiker/Homöopath und denkender, freier Mensch: Impfungen sind medizinisch das gleiche, was Atomkraft in der Energiepolitik darstellt: der Gipfel der Unvernunft.

Ich hätte Herrn Schmidt-Troschke als erstes gefragt, ob es sinnvoll ist, Depot-Nervengifte wie Aluminiumhydroxid und Quecksilberverbindungen in Menschenwesen der frühesten Kindheit zu spritzen, und wie sich diese Manipulation und Vergiftung des kindlichen Organismus mit dem anthroposophischen Weltbild vereinbaren lässt. Ich hätte ferner gefragt, warum er zu impfende Kinder als »Patienten« tituliert: steckt da etwa prophetische Weisheit dahinter, die impfgeschädigte Kinder schon als zukünftige Kranke sieht?

Zum Thema Impfen gibt es eine Vielzahl objektiver Informationen, die im Zeitalter der Information (und im Zeitalter der Bewusstseinsseele) für jeden zugänglich sind: Statisiken des Bundesamtes in Wiesbaden, Geschichte der Impfungen und Infektionsthese von Edward Jenner über Pasteur, Koch, Pettenkofer bis zu den aktuellen, fragwürdigen, belegten Verknüpfungen von Pharmaindustrie und Robert-Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut und der WHO. Kann man als denkender Bürger die wirtschaftlich-politische Dimension der Impffrage außer acht lassen? Wer progagiert und bewirbt Impfstoffe und Grippemittel wie Tamiflu und Relenza? Wer profitiert von der Steigerung der von der StiKo von 1976 bis heute von 5 auf 13 angehobenen, empfohlenen Impfungen, die von den Kassen erstattet werden? Den vorläufigen Schlusspunkt bildet die HPV-Impfung für junge Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs, Preis 480 Euro. Es gibt keinen einzigen Beweis, dass Viren Krebs auslösen können, die ganze wissenschaftliche Welt weiß das – und schweigt.

Diese Fragen sind nur ein Ausschnitt aus einem riesigen Fragenkatalog, der sich bei intensiver, vielseitiger Beschäftigung mit dem Thema ergibt. Man braucht, um in dieser Sache urteilsfähig zu sein, kein Medizinstudium, es genügt der gesunde Menschenverstand.

So weisheitsvoll die anthroposophische Pädagogik und der Bio-Landbau sind, so unvernünftig ist die Anthroposophische Medizin in dieser Frage auf Abwegen.

Kommentare

Stephanie Schulz, 17.11.10 14:11

Ich kann mich in allen Punkten, den Fragen von Klaus Binding anschließen.

Ich selbst bin Mutter von zwei ungeimpften (gesunden) Kindern (3 und 10 Jahre alt) und weiß, daß es immer wieder eigene Unsicherheiten gibt, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Wie Herr Binding schon schreibt, gibt es aber viele Möglichkeiten, sich über die Impfungen zu informieren und sie auch zu hinterfragen.
Wer hat nicht Angst davor, daß sein Kind ernsthaft erkrankt? Aber gerade das ist es, was micht dazu bewogen hat, eben nicht impfen zu lassen. Wer möchte sein Baby – noch kaum in unserer Welt angekommen – schon mit einer 6 (!!!)-fach Impfung belasten? Und das ja nicht nur einmal: man muß sich hier nur mal den Impfplan der STIKO angegucken (http://www.impfschaden.info/de/impfungen-allgemein/impfplaene/impfplan-deutschland.html)!
Was wird denn Kindern da nur zugemutet?

Ich frage mich nur, warum alle, die Impfungen kritisieren oder abhlehnen, kopfschüttelnd angeschaut werden. Warum nehmen so viele Eltern es einfach hin und setzen sich nicht aktiv mit der Problematik auseinander? Sind alle eigentlich froh darüber, daß andere Menschen für sie die Entscheidungen treffen? Es geht doch hier um unsere Kinder – und natürlich auch um die nachfolgenden Generationen, denn wer weiß schon, wie das Verhalten dieser in unsere Gene eingebauten Viren (Lebendimpfungen MMR, Windpocken, Polio, Gelbfieber) unsere Zukunft beeinflußt?

Es ist immer schwer, gegen den Strom zu schwimmen – aber, es lohnt sich. Zu empfehlen ist hier auch das Buch „Nicht impfen – was dann?“ von Dr. Friedrich P. Graf. Es gibt immer mehr kritische Stimmen – es können doch nicht alle „spinnen“, oder? Gut, daß es Leute wie Herrn Binding gibt, die auch mal ganz konkret nachfragen. Vielleicht hätte lieber er das Interview führen sollen??

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