Forum

Hochschulen für Waldorflehrer: Geburtstagsgeschenk für Rudolf Steiner?

Von  Richard Landl, Peter Loebell, April 2011

Antwort auf die Artikel »Rudolf Steiners schönstes Geburtstagsgeschenk?« und »Bologna statt Waldorf« in der Erziehungskunst 2/2011 und 3/2011. Endlich erreicht der kritische Diskurs über das Verhältnis von Anthroposophie zur Wissenschaft die Waldorföffentlichkeit. Durch Beiträge wie in der Erziehungskunst 2/2011 »Rudolf Steiners schönstes Geburtstagsgeschenk?« kommt die Diskussion über grundlegende Fragen in Schwung! Die gleichen Autoren haben im Märzheft unter dem Titel » [mehr]

Waldorf weltweit

Geigenbauer von Königs Gnaden

Von  Lorenzo Ravagli, April 2011

Im bayrischen Mittenwald, am Fuß des Karwendelgebirges, das viele vermutlich nur vom Urlaub kennen, werden nicht nur Musikinstrumente gebaut, sondern auch Instrumentenbauer ausgebildet. Rund 115 Jugendliche und junge Erwachsene werden hier – dank einer Initiative König Maximilian II. – in einem Handwerk ausgebildet, ohne das es keine Meistergeiger gäbe. [mehr]

Serie

Vom Übersinnlichen im Sinnlichen

Von  Lorenzo Ravagli, April 2011

Was mag wohl Karl Julius Schröer, der an der Technischen Hochschule in Wien deutsche Literatur unterrichtete, in seinem 21-jährigen Studenten gesehen haben, dass er ihn Joseph Kürschner als Herausgeber und Kommentator der naturwissenschaftlichen Werke Goethes empfahl? Schröer war selbst Goethekenner und -liebhaber, aber zu Goethe als Naturforscher fand er keinen Zugang, selbst wenn er davon überzeugt war, sein Genius habe auch auf diesem Gebiet Beachtliches geleistet. [mehr]

Editorial

Brauchen wir die Männerquote?

Von  Mathias Maurer, April 2011

Liebe Leserin, lieber Leser, es ist auffällig – je kleiner die Kinder sind, desto ausschließlicher werden sie von Frauen betreut. In der Kinderkrippe habe ich noch nie einen Erzieher zu Gesicht bekommen, im Kindergarten ganz selten, in den ersten Schulklassen häufiger zwar, aber nicht die gewünschte Hälfte. Erst in der Oberstufe scheint sich das Verhältnis anzugleichen, wobei in den Naturwissenschaften die Männer und in den Sprachen die Frauen dominieren. Das gilt sowohl für Waldorf- als auch für staatliche Schulen. 61 Prozent der Lehrer an Waldorfschulen und 64 Prozent an staatlichen Schulen sind Frauen. Generell gilt, dass Frauen nach wie vor stärker in pädagogische Berufsrichtungen streben als Männer. Man spricht von einer Feminisierung des Bildungswesens und dass die... [mehr]

Elementarwesen brauchen Menschen

Von  Michael Birnthaler, April 2011

Wollte man den Ergebnissen der neuesten Studie des Wandersoziologen Rainer Brämer über den Bezug von Jugendlichen zur Natur Glauben schenken, könnte einem Angst und Bange werden. Bei manchen läuten die Alarmglocken besonders schrill: Nur etwa die Hälfte der befragten Schülerinnen und Schüler der 6. und 9. Klassen wusste, dass die Sonne im Osten aufgeht, nur etwa einem Drittel ist bewusst, dass der Mond alle vier Wochen zum Vollmond wird. Vier von fünf Jugendlichen meinen, dass H-Milch von besonderen Kuhsorten geliefert wird. [mehr]

Kinder und Narren sagen die Wahrheit

April 2011

Deirdre Goodman wurde in New York geboren, studierte bei Frieder Nögge und arbeitete als Krankenhaus-Clown. Elementarwesen gehören zu ihren Lebensthemen. Über sie – oder für sie – gibt Deirdre bei der internationalen Waldorfkindergartentagung in Hannover Workshops. [mehr]

Für viele Kinder sind Elementarwesen real

April 2011

Nicht nur die Waldorfkindergärten sind von Zwergen, Elfen und Gnomen bevölkert. Viele Kinderbuchklassiker wie »Die Wurzelkinder« von Sibylle von Olfers oder »Die Wichtelkinder« von Elsa Beskow erfreuen sich trotz feindlicher Rationalität ungebrochener Beliebtheit. Aus der Kindheitsforschung weiß man, dass für die Kinder alle Gegenstände und Wesen, vor allem in der Natur, belebt sind. Katharina Dreher-Thiel, langjährige Klassenlehrerin und jetzt Förderlehrerin an der Freien Waldorfschule Bad Nauheim, zu ihrem Umgang mit Naturgeistern im Unterricht. [mehr]

Ohne Elementarwesen läuft nichts!

Von  Thomas Mayer, April 2011

Kinder erleben die Welt nicht als materielle Gegenstandswelt wie wir Erwachsene, sondern als eine Kräfte- und Gefühlswelt. Alles ist belebt und beseelt. Selbstverständlich spielen sie mit Elementarwesen, manchmal sprechen sie auch mit ihnen. Deshalb ist die Kinderzeit so intensiv, reich und herrlich. Eine Blume oder ein Stein ist so beglückend, da die Blumenelfe oder der Steingnom mit dem Kinderherzen spricht. Eine Ecke im Garten ist so heimelig, weil dort eine vergnügte Zwergengruppe den Tag gut sein lässt. Auch die Seelen von uns Erwachsenen sind von Elementarwesen durchzogen. [mehr]

Begegnung mit »Barbarossa«

Von  Andreas Heertsch, April 2011

Elementarwesen Aufmerksamkeit zu schenken, kann helfen, Ordnung ins eigene Leben zu bringen und die Welt wird freundlicher. [mehr]

Ein Volk lebt mit den Zwergen

Von  Mathias Maurer, April 2011

In Island gibt es eine weltweit einzigartige Institution: offizielle Elfenbeauftragte, die als Fremdenführer oder für Bauämter tätig sind. Durch ihre hellsichtigen Wahrnehmungen sind sie auf Du und Du mit dem sogenannten »huldufolk« – dem »verborgenen Volk«. Nur Ortsfremde finden Hinweisschilder, auf die Elfen zu achten, ungewöhnlich. [mehr]

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