Das T persönlich kennengelernt

Von  Siegmund Baldszun, April 2014

Innere und äußere Bilder nähren die Seele der Kinder. Bis hin zur Oberstufe, wo in allen Fächern das Bild des »Menschen in der Welt« als Motiv alle Stoffgebiete thematisch durchleuchtet, sind sie wirksam und bilden eine Quelle der Kraft – ein Leben lang. [mehr]

Bilder, die die Seele nähren. Warum Waldorflehrer Gleichnisse erzählen

Von  Bernd Kettel, April 2014

Das Kind bildet zwischen dem Zahnwechsel und der Geschlechtsreife die Bilder der Welt, die ihm der Lehrer schildert, mit seinen erwachenden Vorstellungskräften nach. Sind diese Bilder geistig anschaulich, unterstützen sie es bei der gesunden Entfaltung seiner Anlagen. [mehr]

Die Wirklichkeit ist das Bild

Von  Andre Bartoniczek, April 2014

Was bedeutet bildhaftes Unterrichten in der Oberstufe? Geht es bei den älteren Schülern nicht gerade darum, begrifflich-abstrahierendes Denken auszubilden? Wenn Wissenschaftlichkeit der Boden eines Oberstufenunterrichts sein soll, steht sofort die Bildhaftigkeit in Frage. Es ist ein wesentliches Kennzeichen unserer Zeit, dass wir Märchen und Mythen als etwas Unreales erleben und nach einem wissenschaftlichen Denken verlangen, das an die Stelle des »Glaubens« und der Phantasie die empirisch exakte, sinnliche Beobachtung setzt. [mehr]

Starre Modelle oder erlebte Qualität?

Von  Manfred Schleyer, April 2014

Erklärungsmodelle nutzen meist festgefügte Bilder. Diese allerdings bleiben starr, sind nicht entwicklungsfähig und können nicht mitwachsen. Will ich die Welt erkennen, muss ich Bilder entwickeln lernen, die prozesshaft und wachstumsfähig sind. [mehr]

Das Reich der Mütter

Von  Lorenzo Ravagli, April 2014

»Göttinnen thronen hehr in Einsamkeit,Um sie kein Ort, noch weniger eine Zeit;Von ihnen sprechen ist Verlegenheit. Die Mütter sind es!« Goethe, Faust II Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, tauchen wir aus einem Meer wogender Bilder empor und retten uns auf das schwankende Eiland unseres Tagesbewusstseins. Unsere Träume sind nur die rasch zerstiebenden Kronen gewaltiger Wogen, die sich an den Kalkgebirgen unseres physischen Leibes brechen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bringen wir aus den Tiefen dieses Ozeans aber auch einen mit nichts aufzuwiegenden Schatz mit: Kraft, Energie, die... [mehr]

Standpunkt

Das Ende der Freiheit

Von  Henning Kullak-Ublick, April 2014

»In Zukunft wird jeder fünfzehn Minuten berühmt sein«, lautet ein berühmter Satz des amerikanischen Künstlers Andy Warhol aus dem Jahr 1968. Dass diese Zukunft da ist, zeigt die Allgegenwart von Reality Shows, elektronischen Netzwerken, Kurznachrichtendiensten und Castingshows, in denen das »Posen« zum Hauptinhalt geworden ist, koste es, was es wolle, und sei es um den Preis des Totalverlustes jeglicher Würde. Man mag es als Frage der persönlichen Neigungen betrachten, ob sich ein Mensch zu dieser Lebensführung hingezogen fühlt. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange wir überhaupt noch eine Wahl haben. Was wir im letzten Jahr über die Aufhebung jeglicher Privatsphäre durch die NSA und vermutlich die meisten anderen Nachrichtendienste erfahren... [mehr]

Frühe Kindheit

Keine Angst vor Doktorspielen. Wie kleine Kinder die Geschlechter entdecken

Von  Elke Rüpke, April 2014

Die psychosexuelle Entwicklung des kleinen Kindes verläuft vielfach im Verborgenen und ist nur fragmentarisch an äußeren Handlungsweisen ablesbar. »Doktorspiele« entspringen dem Urbedürfnis der Kinder, die Welt kennenzulernen und weisen keineswegs auf eine verfrühte Sexualisierung des Kindes hin. [mehr]

Aus dem Unterricht

Raus aus der Komfortzone. Geschichtswerkstatt an der Freien Waldorfschule Balingen

Von  Holger Grebe, April 2014

»Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Leben ist nicht Tod, sondern Gefühllosigkeit.« (Elie Wiesel; aus einer Portfolio-Mappe) [mehr]

Erziehungskünstler

Die Schule des Quellenwächters

Von  Gilda Bartel, April 2014

Unweit der großen Residenzstadt und doch ganz verborgen lag die Schule des Quellenwächters Johannes. Eine alte Mühle war es vormals und die Kräfte des Wassers und des Handwerks strömten noch durch diesen Ort. [mehr]

Waldorf weltweit

Ein Pionier in Kanada. Die South-Shore Waldorfschool in Nova Scotia

Von  Petra Krug, April 2014

Vor meiner Reise nach Ost-Kanada recherchierte ich, ob und wo es dort Waldorfschulen gibt. Zu meiner Überraschung entdeckte ich eine, die nur zehn Kilometer entfernt von einem meiner Urlaubsquartiere lag. Ich nahm Kontakt zu dieser Schule auf, und fragte, ob ich sie einmal besuchen dürfe. Ich bekam umgehend eine Einladung vom »Vorsteher der Lehrerschaft«, einem aus Deutschland eingewanderten Lehrer. [mehr]

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