Waldorf weltweit

Das Was bedenke, mehr bedenke Wie!«. Sechs Waldorfschulen spielen in Ismaning den »Faust«

Von  Claudia Ressel, April 2014

Vom 22. bis 28. Februar 2014 spielten an der Freien Waldorfschule Ismaning bei München sechs zwölfte Klassen sechs Tage den ganzen »Faust«. Mehr als 4.500 Zuschauer verfolgten das »Wagnis« in Vormittags- und Abendaufführungen. [mehr]

Junge Autoren

Für jede Schule einen Schülerrat

Von  Maxine Fowé, April 2014

Waldorfschüler aus ganz Deutschland treffen sich zweimal jährlich, um gemeinsam über Zeitereignisse und philosophische Themen zu tagen. Außerdem beschäftigen sie sich mit der konkreten Schülervertretungs-Arbeit und besonders mit der Frage, wie sich die Schüler noch besser in die Schulgestaltung mit einbringen können. Ende letzten Jahres fand die 20. Tagung der WaldorfSV in Karlsruhe statt. [mehr]

Zeichen der Zeit

Die Bedrohung des Ich durch 3D-Bilder

Von  Ludger Helming-Jacoby, April 2014

Mit »dreidimensionalen« Filmen verspricht uns die Filmindustrie ein ganz neues Erlebnis. »Die 3D-Welt dreht sich in atemberaubendem Tempo. Was vor kurzem noch unmöglich schien, ist nun schon im Heimkino angekommen« (Zeitschrift »3D-Welt«). [mehr]

Serie

Bildung als Hebammenkunst

Von  Salvatore Lavecchia, April 2014

Ein herzloser Normierungswahn setzt sich in der Bildung auf allen Ebenen durch. Seine lebenszehrende Macht verfinstert das Licht jener bedingungslosen Begegnung zwischen Menschen, die die Grundlage jedes fruchtbaren Bildungsvorganges wäre. [mehr]

Kolumne

Gabe und Fluch – hochsensible Kinder

Von  Henning Köhler, April 2014

Eine nicht zu unterschätzende pädagogische Herausforderung stellen die sogenannten hochsensiblen Kinder dar. Hochsensibilität ist noch weitgehend unerforscht. Sie als Krankheit oder psychische Störung zu deuten, lehnen alle Fachleute ab. Trotzdem kann therapeutische Hilfe erforderlich sein, denn Hochsensibilität birgt zwar große Potenziale, wird jedoch oft verkannt oder pädagogisch zu wenig berücksichtigt. Kühnen Schätzungen zufolge sollen rund zwanzig Prozent aller Menschen mehr oder weniger von Hochsensibilität betroffen sein. Die zuerst 1997 von der US-amerikanischen Psychologin Elaine N. Aron detailliert beschriebene Symptomatik weist Ähnlichkeiten zum sogenannten ADHS und zum Asperger-Syndrom auf, entspricht aber auch in vieler Hinsicht dem... [mehr]

Leserbriefe

»Ein immer ganz besonderer Schmerz …«

Von  Philipp Gelitz, April 2014

Leserbrief zum Artikel von Claudia Grah-Wittich: »Machen Krippen aggressiv?« in »Erziehungskunst«, Februar 2014. [mehr]

Leserbriefe

Frühkindliche Erziehung gehört in die Familie

Von  Fabrizio Venturini, April 2014

Leserbrief zum Artikel von Claudia Grah-Wittich: »Machen Krippen aggressiv?« in »Erziehungskunst«, Februar 2014. [mehr]

Sachbuch

Erwanderte Kulturgeschichte

Von  Roland Halfen, April 2014

»The man who walked« betitelte der »Telegraph« sein Interview mit dem Mann, der im Frühsommer 2011 mit 96 Jahren sein Leben als einer der größten Reiseschriftsteller des 20. Jahrhunderts beschloss. Patrick Leigh Fermor, Sohn eines Naturforschers und einer Theaterautorin, zunächst mehrfach wegen notorischer Disziplinlosigkeit der Schule verwiesen, später gefeierter und verfilmter Kriegsheld, beschloss mit achtzehn Jahren bei seiner Musterung in London, zu Fuß »nach Konstantinopel« zu gehen, das schon damals Istanbul hieß. Er begann seinen Fußweg im Winter 1933 in Hoek van Holland, und der führte den englischen »Studenten«, als den er sich ausgab, unter anderem durch Deutschland, wo er das Aufkommen des Nationalsozialismus zugleich mit der... [mehr]

Film

Bienen und Politik

Von  Ute Hallaschka, April 2014

»Der Imker«, ein Dokumentarfilm von Mano Khalil erzählt die Lebensgeschichte von Ibrahim Gezer. Er ist Kurde, in einem entlegenen Bergdorf führt er mit seiner großen Familie und 500 Bienenvölkern ein beschauliches Dasein, bis ihn der türkisch-kurdische Konflikt zum mittellosen Flüchtling macht, der Asyl in der Schweiz sucht. Die Ironie der Geschichte – ausgerechnet in der Schweiz, die gerade per Volksentscheid ihre Furcht vor Überfremdung dokumentiert hat, feierte dieser Film einen Überraschungserfolg. Die rund zweistündige Doku wird präsentiert vom Bravehearts Filmverleih, gefördert u.a. von der Heinrich Böll Stiftung, der UNO Flüchtlingshilfe und der GLS Bank. Beworben wird der Film als eine Novelle der Hoffnung. Eine Liebeserklärung an das Leben,... [mehr]

Editorial

Bild dir was ein

April 2014

Liebe Leserin, lieber Leser! Thomas Südhof ist Professor an der Stanford University in den USA und erhielt 2013 den Nobelpreis für Medizin. Südhof ist ehemaliger Waldorfschüler. In einem Interview berichtet er von seiner Zeit an der Waldorfschule Hannover-Maschsee und erinnert sich lebhaft an die eindrücklichen Erzählungen seines damaligen Klassenlehrers, der als Geograph in Spitzbergen überwinterte. Das ist fünfzig Jahre her und seine Schilderungen stehen ihm immer noch lebhaft vor Augen. Nichts wirkt nachhaltiger als Bilder – gute wie schlechte. Sie stehen selbst nach vielen Lebensjahren taufrisch im Gedächtnis. Sie belasten oder bauen uns auf, ernähren oder schwächen uns. Wir nehmen sie mit durchs Leben, sie prägen uns und beeinflussen unsere... [mehr]

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