Waldorf weltweit

»Du schaffst es!« Bundeskongress Selbstverwaltung in Flensburg

Von  Mathias Maurer, Dezember 2012

Was hat Verwaltung mit mir zu tun? Für Akten und Bilanzen sind die Erbsenzähler und Bürokraten da, die wenig mit dem eigent­lichen Leben zu tun haben. Doch in selbstverwalteten Einrichtungen kommt man mit einer solchen Einstellung nicht weit. [mehr]

Zeichen der Zeit

Farbe bekennen

Dezember 2012

Katharina Sieckmann im Gespräch mit dem Chefredakteur der ZEIT, Giovanni di Lorenzo, über sein Buch »Wofür stehst Du«, das er zusammen mit dem Autor Axel Hacke geschrieben hat. [mehr]

Zeichen der Zeit

Tun, was die Verhältnisse fordern

Von  Mathias Maurer, Dezember 2012

Ohne den Unternehmer Emil Molt (1876-1936), gäbe es die Waldorfschulen nicht. Durch sein Handeln bewahrte er den »Geist« der Waldorfschule und ist er der eigentliche Begründer einer weltweiten Schulbewegung. Er war es, der Rudolf Steiner bat, die pädagogische Leitung einer Schule für seine Arbeiterkinder zu übernehmen. Molt riskierte dabei alles – und verlor fast alles. [mehr]

Zeichen der Zeit

Abstinenz im Praxistest. Eine berufsbegleitende Ausbildung in Sucht- und Gewaltprävention

Von  Rainer Linnenbrink, Dezember 2012

Das Forum »Zeitnah« bietet in Kiel zum mittlerweile vierten Male die Ausbildung zum Fachlehrer für Sucht- und Gewaltprävention an, die sich an Lehrer und Eltern wendet. Ein Teilnehmer berichtet. [mehr]

Serie

Der Ichsinn ertastet den anderen Menschen

Von  Peter Loebell, Dezember 2012

Zweiter Weltkrieg: Paris ist von den Deutschen besetzt. Jacques Lusseyran, noch Schüler und schon Student, engagiert sich im Widerstand. Er ist blind. Ihm werden die Menschen vorgeführt, die sich der Widerstandsbewegung anschließen wollen, seine Freunde wissen, dass er hinter die Oberfläche schaut. [mehr]

Kolumne

Erhebende Momente

Von  Henning Köhler, Dezember 2012

»Die Bewusstseinsseele strebt danach, antisozial zur vollen Geltung zu kommen«, sagte Rudolf Steiner. Teilte er also das neodarwinistische Dogma vom angeborenen Egoismus? Natürlich nicht. Er stellte nur klar, dass die Beschwörung naturgegebener Sozialinstinkte am Kern der sozialen Frage, wie sie sich heute stellt, vorbeizielt. Seine sozialpsychologischen Betrachtungen beziehen sich auf ethische Haltungen höherer Ordnung, die innere Freiheit voraussetzen. [mehr]

Forum

Inklusion – eine Zwangsveranstaltung?

Von  Stefan Oertel, Dezember 2012

Wieder und wieder lese ich, die Inklusion sei eigentlich ein ursprünglicher Bestandteil der Waldorfpädagogik. Man habe ihn nur zwischendurch irgendwie aus den Augen verloren. [mehr]

Forum

Kein Platz für legasthenische Kinder?

Von  Esther-Juliane Schuppart-Flechsig, Dezember 2012

Mein Sohn wurde nach einem Umzug nicht an einer Waldorfschule behalten, weil er eine Lese-Rechtschreibschwäche hat. Der Lehrer, so hieß es, könne das alleine nicht auffangen. Auch nicht, wenn ich als Mutter einen Förderlehrer organisiere, da das Kind dann merken würde, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung sei. Und ihn zwischendurch aus dem Unterricht zu nehmen, das ginge auch nicht. Meinem Sohn, der jetzt in die 7. Klasse gekommen ist, ist klar, dass er ein Defizit hat. Dass er nicht in der neuen Klasse bleiben kann, versteht er allerdings nicht. Er verstehe sich doch so gut mit den neuen Klassenkameraden. Es sei eine »coole« Klasse und er hätte sich nur ein bisschen Unterstützung gewünscht … Es half nichts, er musste gehen. Ich kann den Klassenlehrer... [mehr]

Sachbuch

Rätselraten

Von  Sylvia Bardt, Dezember 2012

Mit dem Titel, der auch der Anfang eines der Rätsel ist, erweckt die Autorin Neugier. In aktivem Tun muss der Rater die Summe der gegebenen Anregungen zu einem neuen Ganzen zusammenschmieden. Eine eigenartige Polarität von Tätigkeiten wird verlangt: exaktes, logisches Denken muss verbunden werden mit lebendiger exakter Phantasie. Wer sich diesem Spiel hingibt, wird leicht in den Strudel leidvoller oder erhebender Selbsterkenntnis gerissen. Leidvoll, weil die Lösung sich nicht finden lassen will; wir bleiben blind und resignieren. Oder aber – wir wissen nicht woher und warum – plötzlich taucht die Lösung auf. Erika Beltle ist eine lebendig und klar denkende Dichterin. Die Lösungen sind durch die Exaktheit der Bilder und Worte eindeutig. Suchendes... [mehr]

Sachbuch

Wenn die Schule nicht auszuhalten ist

Von  Sabine Makrutzki, Dezember 2012

Das Buch »Schulflucht« schildert die abenteuerliche Reise einer Schülerin, die sie ohne Schulbesuch zum Realschulabschluss führt. In dem autobiographischen Roman erzählt Liv Haym aus der Sicht der erziehenden Mutter die Umstände der Schulflucht. Liv Haym, Musikerin und Lyrikerin, gibt ihrer Tochter Klara Rückendeckung auf diesem für beide oft beschwerlichen Weg. Sehr detailliert beschreibt sie die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben: Unfähige Lehrer und Schikanen der Mitschüler. Wie die meisten Grundschüler geht auch Klara gern zur Schule. Doch die Lehrerinnen sind überfordert und schikanieren sie, bis sie zum Außenseiter wird. Lange Phasen der Schulabwesenheit helfen ihr, die Situation auszuhalten. Erst der... [mehr]

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