Sachbuch

Gerechte Noten gibt es nicht

Von  Ulrike Schmoller, Dezember 2012

Als Erziehungswissenschaftlerin konnte die Autorin sowohl in der Regelschule wie auch als Klassenlehrerin an einer Waldorfschule Unterrichtserfahrung sammeln. Mit Leidenschaft vertritt sie die These, dass Noten nicht gerecht sein können und nicht geeignet sind, die Leistungen der Schüler sinnvoll zu spiegeln, sondern vielmehr dazu beitragen, dass Kinder die Freude am Lernen verlieren, denn die Neugier an den Inhalten tritt hinter ein äußerliches Ergebnis zurück. In vier Realschulklassen führte sie eine kleine Meinungsumfrage durch, die dies bestätigt, die aber auch ergab, dass ein großer Teil der Schüler Noten gar nicht so schlecht findet. Dabei sind die Noten keineswegs objektiv, sondern von den Rahmenbedingungen... [mehr]

Jugendbuch

Ausbüchser

Von  Ulrike Schmoller, Dezember 2012

Abwechselnd erzählen die beiden vierzehnjährigen Zwillingsschwestern Rhianna und Vicky davon, wie sie ausgerissen sind, wobei jede ihren ganz eigenen Stil hat und beide ganz andere Dinge wahrnehmen, denn Rhianna ist leicht geistig behindert. Ihre Sprache ist einfach, ihre Auffassungsgabe kindlich und direkt. Vicky ist »die Große«, die auf Rhianna und den jüngeren Bruder Jamie aufpassen muss, seit ihre Mutter gestorben und ihr Vater ins Gefängnis gekommen ist. Bei ihren Pflegeeltern sind die drei gut aufgehoben, doch als deren eigenes Baby als Frühgeburt auf die Welt kommt, können sie dort nicht länger bleiben. Sobald herauskommt, dass sie auf verschiedene Pflegestellen verteilt werden... [mehr]

Sachbuch

Plädoyer für ein freies Bildungswesen

Von  Albert Vinzens, Dezember 2012

»Ich lebe in Europa, ich bin für von Hentig – das ist ganz einfach.« So lautete die Antwort einer Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Kassel, als sie vor einem Jahr von einer Diplomandin gefragt wurde, ob sie für Ivan Illich sei, der sich für die Abschaffung des Schulsystems eingesetzt hat, oder ob sie Hartmut von Hentig bevorzuge, der die Schule von ihrem negativen Makel der Verschultheit befreien, ihren institutionellen Charakter hingegen beibehalten wollte. Dass es inzwischen auch an Universitäten andere Reaktionen auf diese Frage gibt, beweist das akademische Gutachten, welches der Diplomarbeit »Menschenbildung in einer globalisierten Welt« von Clara Steinkellner an der Universität Wien... [mehr]

Editorial

Ich bin gemein

Dezember 2012

Liebe Leserin, lieber Leser!  Ein Kind wäre ohne Gemeinschaft verloren. Ein Erwachsener weniger – oder täuschen wir uns? Während Ersteres augenscheinlich ist, scheint jedes erwachsene Individuum sein maximales Selbstverwirklichungsprogramm und seine Interessen im Leben umsetzen zu wollen. Dafür benutzt er die kleine und große Gemeinschaft. Oder bräuchte er sie für mehr? Man weiß aus der Kindheitsforschung: Jedes Kind kann nur in und an der Gemeinschaft zum Individuum reifen. Ein Erwachsener nicht? Ist seine Entwicklung fertig?  Mitnichten. Erst am Du erkennt sich das Ich und spiegelt sich in der Gemeinschaft. Was ist dann das Ich? Ein Reflex der... [mehr]

Ich und Du – ein seelisches Beobachtungsresultat

Von  Ute Hallaschka, Dezember 2012

Wenn es richtig schwierig wird mit einer inneren Fragestellung, dann geht man am besten zugrunde. In der Einbildung natürlich, aber in ihr mit unerschrockener Phantasie. Die Frage soll lauten: Was macht den Menschen an sich gemeinschaftsfähig? [mehr]

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