Was brauchst Du, um nicht auszurasten?

Von  Angelika Ludwig-Huber, Januar 2010

Die Mediatorin und Waldorflehrerin Angelika Ludwig-Huber zeigt in ihrem Beitrag an Praxisbeispielen, wie Schüler in einer Ausbildung zum Streitschlichter den Umgang mit Gewalt und Achtsamkeit lernen.Wie lernen Schüler, durch Konflikte zu führen? [mehr]

Der Lehrer als Bergführer und Kapitän. Führungsqualitäten in der Klassenlehrerzeit

Von  Oscar Scholz, Januar 2010

Der Klassenlehrer sagt während der Heftarbeit zu seiner vierten Klasse: »Die Überschriften gestaltet ihr schön mit Buntstiften farbig.« – »In welcher Farbe?« – »Zum Beispiel in Blau, Rot oder Grün.« »Und welche Farbe von Blau, Rot oder Grün sollen wir nehmen?« Das Beispiel ließe sich für die unterschiedlichen Klassenstufen modifizieren. Die Kinder möchten, auch wenn das oft auf den ersten Blick nicht so scheint, gesagt bekommen, wo es lang geht. Sie wollen geführt werden. – In sehr unterschiedlicher Weise geht es in der Klassenlehrerzeit um verschiedene Arten von Führung durch den Lehrer. Von einigen soll im Folgenden berichtet werden.  [mehr]

Wie führt sich eine selbstverwaltete Einrichtung?

Von  Raymond di Ronco, Januar 2010

Was heißt Selbstverwaltung? Und was heißt Führung in selbstverwalteten Einrichtungen? Wie gestalten wir Entscheidungsprozesse? – In zahlreichen Waldorfschulen, heilpädagogischen Schulen, sozialtherapeutischen Einrichtungen und landwirtschaftlichen Betrieben treten diese Fragen heute in verschärfter Form auf. [mehr]

Schulführung durch Selbstverwaltung

Von  Christoph Strawe, Januar 2010

Die Selbstverwaltung der Waldorfschulen ist in die Jahre gekommen. War man früher stolz darauf, eine »Schule ohne Direktor« zu sein, bemerkt man heute, dass Selbstverwaltung nicht von selbst gelingt. Ernüchtert stellt man fest, dass Zeitverschwendung, Kompetenzgerangel und schwerfällige Entscheidungsprozesse zu Erschöpfung, Unverbindlichkeit, Rückzug aus der Kollegiumsarbeit und Frustrationen bei den Eltern führen. Zunehmender äußerer Druck und Finanzierungsprobleme verstärken den Eindruck, mit den vorhandenen Organisationsstrukturen immer komplexeren Problemen immer weniger gewachsen zu sein. Liegt das an der Selbstverwaltung oder daran, dass wir sie unzureichend verstehen und handhaben? An dieser Frage scheiden sich die Auffassungen.... [mehr]

Und jetzt wird’s praktisch

Von  Henning Kullak-Ublick, Mathias Maurer, Januar 2010

Tipps für den selbstverwalteten Alltag in der Schule [mehr]

»Das eigene Gewissen ist etwas Wunderbares«

Von  Bodo von Plato, Henning Kullak-Ublick, Januar 2010

Kollegiale Führung setzt Persönlichkeiten voraus, die bereit sind, sich weiter zu entwickeln, sich selbst zu führen und mit anderen unvoreingenommen auszutauschen. Ob im persönlichen, beruflichen oder gesellschaftlichen Leben – die Frage nach einer inneren und äußeren Führungskultur spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. [mehr]

Standpunkt

Wer hat den Hut auf?

Von  Henning Kullak-Ublick, Januar 2010

Waldorfschulen haben ihre einzige Berechtigung darin, dass Eltern – für ihre Kinder – sagen: »Wir sind so frei … und wählen unsere Schule selbst.« Niemand zwingt sie, ihre Kinder gerade an diese Schule zu schicken – ganz im Gegenteil: Sie müssen jedes ihrer Kinder über das Schulgeld eigens vom Staat freikaufen. Und trotzdem entscheiden sich immer mehr Eltern, genau dies zu tun und initiativ in die Bildung ihrer Kinder einzugreifen. Halleluja, wir werden mündig! Sind die Eltern deshalb die Auftraggeber und die Lehrer ihre Angestellten? Oder: Wer hat an einer Waldorfschule eigentlich den Hut auf und wer dient wem? Die beiden wichtigsten Voraussetzungen für ein fruchtbares pädagogisches Leben an einer Schule sind Vertrauen und Begegnung auf... [mehr]

Forum

Pädagogik groß gedacht: Montessori und Steiner im Vergleich

Von  Heiner Barz, Januar 2010

Montessori- und Waldorfpädagogik wollen eine Gesamtschule unter weitestgehender Integration von Schülern unterschiedlicher Herkunft und Begabungen – bis hin zur Integration von Behinderten. Beide lehnen Zensuren-Zeugnisse ab. In beiden Schulmodellen wird den Eltern einiges mehr an Mitarbeit abverlangt als in der Regelschule. [mehr]

Frühe Kindheit

Gehen – Sprechen – Denken

Von  Bernd Kalwitz, Januar 2010

Das Muster, nach dem sich Kinder entwickeln, entspricht der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Wer Kinder fördern will, sollte das beachten. [mehr]

Aus dem Unterricht

Nyendo – Einsatz in Afrika

Von  Irmgard Wutte, Januar 2010

Nyendo ist eine Schülerfirma an der Rudolf Steiner Schule Ismaning, die seit 2004 mit fair gekauften Produkten handelt und den Gewinn den Partnerschulen in Kenia spendet. Die »Mitarbeiter« absolvieren dort in der 11. Klasse ihr Sozialpraktikum und kaufen neue Ware ein. »Nyendo ist für mich ein Rahmen, in dem ich selbstbestimmt lernen und arbeiten kann und Hilfe bekomme, wenn ich sie brauche. Was ich tue, ist keine Übung, die ich danach wegwerfe, sondern was ich tue, hat eine sinnvolle Wirkung und Bedeutung für die Welt«, sagt ein ehemaliger Nyendo-Schüler. – Hier ein Bericht der pädagogischen Begleiterin des Projekts. [mehr]

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