Serie

Im Wartesaal geboren

Von  Lorenzo Ravagli, Januar 2011

In diesem Jahr wird der 150. Geburtstag Rudolf Steiners gefeiert. Nicht nur anthroposophische Einrichtungen, sondern auch große deutsche Verlage und Fernsehsender würdigen dieses Jubiläum. Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, auf den auch die Waldorfpädagogik zurückgeht, beginnt zunehmend als herausragende Gestalt des europäischen Geisteslebens entdeckt zu werden. Für die Erziehungskunst ist das Jubiläum Anlass, seinem Leben eine Serie von Beiträgen zu widmen. [mehr]

Globalisierung heißt, vom Anderen her denken

Von  Gunter Keller, Januar 2011

Mit zunehmender Globalisierung vermehrt sich auch die weltweite Interdependenz. Für den Menschen bedeutet dies, dass seine lokalen Handlungen globale Auswirkungen haben können. Ist dies der Anfang vom Ende des Egoismus? [mehr]

Landwirtschaft kann mehr sein als Landbau. Pädagogische Perspektiven der »Sozialen Landwirtschaft«

Von  Thomas van Elsen, Januar 2011

Der Begriff »Soziale Landwirtschaft« lenkt den Blick auf soziale Aspekte, die zum Teil traditionell Bestandteil des Landlebens gewesen, aber zunehmend in den Hintergrund getreten sind. Neben der Produktion von Lebensmitteln geht es beim Social Farming um Gesundheit und Beschäftigung, Bildung und Therapie. Thomas van Elsen von der Europäischen Akademie für Landschaftskultur in Witzenhausen berichtet von Höfen, die sich für Menschen mit Betreuungsbedarf und für Schulen öffnen. [mehr]

Globales Wirtschaften geht nur brüderlich

Von  Klaus Weißinger, Januar 2011

Wie ist es möglich, dass im Zeitalter der Globalisierung weltweit die Geldströme sich so bewegen können, dass es auf der einen Seite relativ wenige sehr reiche Menschen gibt, denen auf der anderen Seite Hunderte von Millionen Menschen gegenüber stehen, die wenig oder gar nichts besitzen? Klaus Weißinger, Deutsch- und Geographielehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning bei München, gibt einen Überblick über die Ursachen der Ungerechtigkeit und mögliche Lösungen. [mehr]

Dem sozialen Unternehmertum gehört die Zukunft

Von  Irmgard Wutte, Januar 2011

Eine zehnte Klasse der Priener Waldorfschule wollte keine Vorträge in Sozialkunde und Politik. Sie wollte sozial und unternehmerisch aktiv werden. Aus diesem Bedürfnis wurde ein Theaterstück geboren, das auf den Recherchen der Schüler zur Globalisierung beruht. Die Waldorflehrerin und Reiseunternehmerin Irmgard Wutte berichtet. [mehr]

Kein Grund zu kapitulieren

Von  Cornelis Bockemühl, Januar 2011

Dem Phänomen Klimawandel kann sich auch der Laie so nähern, dass er handlungsfähig wird [mehr]

Lehrergesundheit und Arbeitsbedingungen an Waldorfschulen

Von  Christian Boettger, Januar 2011

Die Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn hat in Zusammenarbeit mit den Hannoverschen Kassen am 1. Dezember 2010 zu einem Projekttag »Lehrergesundheit, Qualitätsentwicklung und Arbeitsbedingungen an Waldorfschulen« eingeladen. Dabei wurden die Arbeitsergebnisse einer Reihe von Projekten vorgestellt. [mehr]

Standpunkt

Sinnlose Sortiererei

Von  Henning Kullak-Ublick, Januar 2011

Aus dem Persischen überlieferte Goethe den schönen Satz: »Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.« Wurzeln brauchen einen lebendigen Boden, Kinder eine seelische Heimat als Resonanzboden, auf dem sie ihre vielen Erlebnisse nachklingen lassen, sich zu Eigen machen und wie Aschenputtel das Gute ins Töpfchen, das Schlechte ins Kröpfchen sortieren können. Es sind die Schutzräume ihrer Familien und ihrer Schule, innerhalb derer sie die Kraft zum Entfalten ihrer Flügel erwerben müssen, bis daraus Schwingen werden, die sie weit über diese Orte hinaustragen. Neujahrswunsch: Machen wir unsere Schulen zu Orten des Wachstums für alle Beteiligten, zu Orten der Arbeit, des Spiels und der Entdeckung des Wesentlichen. Werden wir... [mehr]

Frühe Kindheit

Kleider machen kleine Leute. Worauf man bei Kinderkleidern achten sollte

Von  Wolfgang Creyaufmüller, Januar 2011

Bekleidung fängt schon vor der Geburt eines Kindes an, ein Thema für die Eltern zu werden, Mode nicht unbedingt. Kleidung muss, Mode darf sein. Die Haut ist das größte Organ und beim jungen Menschen noch außerordentlich dünn – »zart wie Babyhaut« ist ja ein geflügeltes Wort. Aber was soll man anziehen und was nicht? [mehr]

Aus dem Unterricht

Alles andere als Kinderkram. Was Spielen in der Schule für das Lernen bedeutet

Von  Irene Jung, Januar 2011

Ein Forschungsprojekt an der Rudolf-Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt untersucht, was das Spielen in der Schule für das Lernen bedeutet. Es ist Teil eines Praxisforschungsprojektes zum Thema »Selbstverantwortliches Lernen«, das von der Akademie für Entwicklungsbegleitung betreut und von der Software AG-Stiftung finanziell unterstützt wird. Die beteiligten Lehrer führen individuelle Unterrichtsprojekte durch, die das selbstverantwortliche Arbeiten und Lernen der Schüler fördern, werten die Ergebnisse aus und setzen sie erneut in der Unterrichtspraxis ein. Das Praxisforschungsprojekt wird von der Autorin geleitet. [mehr]

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