Zeichen der Zeit

Grundeinkommen – der Film

Januar 2012

»Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln!« so beginnt der Film von Daniel Häni und Sascha Liebermann. Sollte das für jeden bedingungslos sein? Kann es das geben: ein wirtschaftliches Bürgerrecht? [mehr]

Editorial

Mehr Gehalt – mehr Lehrer

Januar 2012

Liebe Leserin, lieber Leser! Waldorflehrer verdienen in Deutschland so viel wie ihre Kollegen an staatlichen Schulen in Griechenland, Portugal oder Spanien (30.000 bis 40.000 Euro im Jahr). Dagegen verdienen Deutschlands und Österreichs Staatsschullehrer gut (40.000 bis 60.000 Euro im Jahr), am besten in Dänemark und Luxemburg (60.000 bis 100.000 Euro im Jahr). Diese Zahlen legte die EU-Kommission Anfang Oktober 2011 in einem Bericht vor, in dem die Gehaltssituation von Lehrern in 27 EU-Mitgliedstaaten analysiert wird. Die Gehälter der Waldorflehrer waren noch nie sonderlich attraktiv. Man dient ja den Kindern zur Ehre Gottes. Kein Wunder, dass der Lehrermangel chronische und durch die nahende Pensionierungswelle noch dramatischere Ausmaße annehmen und... [mehr]

Die Rollen des Geldes

Von  Harald Spehl, Christoph Strawe, Januar 2012

Wir alle gehen täglich mit Geld um. Aber was ist Geld? Die gegenwärtige Finanz- und Verschuldungskrise konfrontiert uns mit unserer Unsicherheit in Bezug auf die Antwort. Eine soziale Wirtschafts- und Geldordnung kann entstehen, wenn man sich klar macht, dass es sehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt, Geld zu verwenden. [mehr]

Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?

Januar 2012

Ein menschenwürdiges Dasein ohne Existenzängste für alle – das ist das Ziel des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Es sollte deshalb zum Leben ausreichend hoch sein. Erst so bekommt der Mensch den nötigen Freiraum, um für sich selbst und für die Gesellschaft Sinnvolles und Nützliches zu tun.  [mehr]

Geld geht auch anders. Gute Gründe, Geld neu zu gestalten

Von  Margrit Kennedy, Januar 2012

Über die Frage, wer das Geld heute beherrscht, sind sich selbst Fachleute selten einig. Die weltweite Wirtschaftskrise, deren zweite Welle gerade auf uns zurollt, zeigt jedoch, dass diese Frage für die meisten Menschen immer mehr zu einer Überlebensfrage wird. Überlassen wir es den Spekulanten an den Börsen oder dem sogenannten »freien Markt«, zu bestimmen, was unsere Währung wert ist? Oder sind wir in der Lage, selbst zu bestimmen, mit welcher Münze wir bezahlen? [mehr]

Jeder Bürger ist ein Banker. Warum Banken unverzichtbar sind

Von  Alexander Schwedeler, Januar 2012

Staaten stehen vor dem Bankrott, das Finanzsystem kommt ins Schleudern. Weltweit regt sich der Protest gegen Banken, die im Mittelpunkt der Krise stehen. Wut und Ohnmacht mischen sich bei den Bürgern, wenn »Finanzjongleure« ihr Geld verspielen. Die komplexen Finanzmärkte sind kaum zu durchschauen, selbst Experten stoßen an Grenzen. Alexander Schwedeler, Geschäftsleiter der weltweit führenden nachhaltigen »Triodos Bank« wirft einen Blick auf die eigentlichen Aufgaben der Banken und ihre verantwortungsvolle Funktion in der Gesellschaft. [mehr]

Dauerbrenner Taschengeld

Von  Mathias Maurer, Januar 2012

Das Thema Taschengeld verschont keine Familie mit Kindern – außer man gehört zu jenen, die grundsätzlich nicht über Geld sprechen. Zwei Fragen müssen beantwortet werden: Ab wann und wie viel. Pädagogisches Ziel ist, dass Kinder den (eigen-) verantwortlichen Umgang damit lernen. [mehr]

Teilen statt Horten. Wie Ureinwohner in Paraguay die Transformation zur Geldwirtschaft erleben

Von  Volker von Bremen, Januar 2012

Als der Ethnologe Volker von Bremen vor vielen Jahren zum ersten Mal ein Indianerlager in Paraguay besuchte, war er erstaunt darüber, wie genau er zur Rolle und Bedeutung von Geld befragt wurde. Die Indianer kannten nur das Gesetz des Teilens, nicht das der Anhäufung von Reichtum. [mehr]

Fundraising mit der »Waldorfcard«

Von  Ulrike Keyhani, Januar 2012

Die »Waldorfcard« hat sich seit Anfang 2000 an einigen Waldorfschulen etabliert und gewinnt Einzelhändler und Dienstleister aus der Umgebung der jeweiligen Schule als Spender. Ulrike Keyhani, zuständig für die PR-Arbeit an ihrer Schule in Hamburg Bergedorf, beschreibt, wie die »Waldorfcard« funktioniert. [mehr]

Standpunkt

Auf die Dörfer, fertig, los …

Von  Henning Kullak-Ublick, Januar 2012

»Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen«, lautet ein afrikanisches Sprichwort. Was aber ist, wenn es gar keine richtigen Dörfer – mit Bauer, Bäcker, Schmied, Schuster, Tischler, Zimmermann, Pfarrer und Dorfpolizisten – mehr gibt, für die allermeisten Kinder jedenfalls? Wer erzieht sie dann? »Es braucht eine ganze Stadt, um ein Kind zu erziehen«, hinterlässt eine Gänsehaut, signalisiert Anonymität statt Geborgenheit. Und trotzdem stimmt auch dieser Satz, denn weltweit wächst die Mehrzahl aller Kinder in Städten auf. Wir brauchen also Dörfer in den Städten, viele Dörfer für viele Kinder! Aber es gibt Unterschiede, die bleiben: In einem Dorf leben die Generationen nach alten und respektierten Traditionen zusammen, ihre Bewohner gehen mit... [mehr]

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