Waldorf weltweit

Die Waldorfstiftung ist krisenfest … weil sie ihr Geld in Waldorfschulen anlegt

Von  Erika Blass-Loss, Januar 2012

Die Waldorfstiftung nimmt in der deutschen Stiftungslandschaft eine Sonderstellung ein. Denn durch die Anlage des Vermögens der Waldorfstiftung in Waldorfschulen unterstützt die Stiftung in zweifacher Weise die Waldorfbewegung: sie stellt Schulen Darlehen bereit und schüttet die Zinserträge aus. Dieses Vorgehen hat sich nicht nur in Zeiten von Finanz- und Bankenkrisen bewährt, sondern spart auch viel Verwaltungsaufwand.  [mehr]

Waldorf weltweit

Wie man sein Studium auch finanzieren kann

Von  Malte Kullak-Ublick, Januar 2012

Im Gespräch mit Malte Kullak-Ublick, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke, ehemaliges Aufsichtsrat- und Vorstandsmitglied der Studierendengesellschaft Witten/Herdecke e.V., über eine Alternative in der Studienfinanzierung. [mehr]

Junge Autoren

Buster mit dem nachtblauen Hut

Von  Johanna Büttner, Januar 2012

Anna sitzt am Fenster und schaut auf die Straße hinunter. Auf dem schmalen Gehweg spielen viele Kinder. Sie lachen und sind fröhlich, ohne sich um das blasse Mädchen am Fenster zu kümmern. Wie gern würde Anna zu ihnen gehen und mitspielen. Doch sie kann nicht. Ihre Beine sind zu schwach, nicht einmal die Treppe käme sie allein herunter, da ist sie sich sicher. Außerdem will sie mit der klobigen Beinschiene nicht zu den anderen Kindern. Sie will ihre mitleidigen Blicke nicht sehen und das verhaltene Tuscheln hinter ihrem Rücken nicht hören. Sie geht überhaupt nur noch zur Schule nach draußen und flüchtet, sobald sie zu Hause ist, in ihr Zimmer. Sie will kein Mitleid. Es ist schlimm genug, dass die Lehrer sie wie ein rohes Ei behandeln. In diesem... [mehr]

Zeichen der Zeit

Occupy Mammon. Das Ende der Konkurrenzwirtschaft

Von  Wilhelm Neurohr, Januar 2012

Der weltweite Aufbruch in den Krisen der Gegenwart zeigt, dass immer mehr Jugendliche selbst Verantwortung für das wirtschaft­liche und politische Geschehen übernehmen wollen. Alle Menschen in der Weltgemeinschaft sind schicksalhaft voneinander abhängig. Für eine solidarische Neugestaltung der Verhältnisse ist soziale Phantasie und Sozialkompetenz gefragt. [mehr]

Serie

Die Sinne und das Ich des Menschen

Von  Peter Loebell, Januar 2012

Die Sinne sind für den Menschen von zentraler Bedeutung. Ohne sie hätten wir keine Erfahrung von der Welt und könnten auch kein Selbstbewusstsein entwickeln. Sie spielen in der Waldorfpädagogik eine große Rolle. Unsere neue Serie für 2012 beschäftigt sich mit diesem vielschichtigen Thema. [mehr]

Kolumne

Pillen, die das Kind verändern

Von  Henning Köhler, Januar 2012

Die Schweizer Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK-CNE) veröffentlichte Ende letzten Jahres eine Stellungnahme mit dem Titel: »Über die ›Verbesserung‹ des Menschen mit pharmakologischen Wirkstoffen.« Das Skandalon der ausufernden Verschreibungspraxis von Substanzen wie Ritalin oder Concerta an Kinder mit ADHS-Diagnose wird ausführlich thematisiert. [mehr]

Leserbriefe

»Hirnforschung bestätigt Waldorfpädagogik« – tut sie das wirklich?

Von  Thomas Marti, Januar 2012

Leserbrief zu der Buchbesprechung »Der Lehrer ist entscheidend fürs Lernen« in Erziehungskunst, Oktober 2011 [mehr]

Forum

Alles wieder gut!

Von  Uwe Buermann, Januar 2012

Kommentar zu den Social Media Richtlinien des Bundes der Freien Waldorfschulen [mehr]

Jugendbuch

Dem Rassismus zum Trotz

Von  Michaela Frölich, Januar 2012

Schon der erste Satz elektrisiert und zieht den Leser in die Lebensgeschichte von May Chinn, der ersten farbigen Ärztin in New York (1896-1980). Der biographische Roman schildert, wie sie, eine talentierte Klavierspielerin, das Musikstudium abbrechen muss, weil ihr ein rassistischer Professor die Chance auf eine große Karriere verbaut. Als sie den berühmten Sänger Paul Robeson bei seinen Konzerten begleitet, erhält sie Anerkennung und einen Studienplatz der Medizin. Auch hier trifft sie auf heftigen Widerstand, denn in den 1920er Jahren ist es schwer, sich als Farbige in New York zu behaupten. Nur die innere Kraft, die ihr auch in schlimmsten Krisenzeiten zufließt, ermöglicht es ihr, unterstützt von ihrer Mutter, allen Schicksalsschlägen zum Trotz... [mehr]

Sachbuch

Der menschliche Leib – ein wunderbares Musikinstrument

Von  Christoph Hueck, Januar 2012

Was hat der Aufbau des Ohrs mit der Bewegung der Gliedmaßen und der Verdauung zu tun? Bestehen Zusammenhänge zwischen Musik und Stoffwechselchemie, und können diese sogar therapeutisch wirksam werden? Inwiefern ist Karma ein musikalisches Problem? Und wie hängt schließlich Musikalität mit dem Atemrhythmus und der Gehirnflüssigkeit zusammen? – Es sind keine alltäglichen Fragen, die Armin Husemann in seinem Buch aufwirft und die er als Arzt, Musiker und Anthroposoph in einer als grandios zu bezeichnenden Synthese beantwortet. Von den feinsten physiologischen Vorgängen, die das musikalische Hören als rhythmische Bewegung des Gehirnwassers begleiten, über den Mesokosmos musikalischen Fühlens bis zu makrokosmischen Perspektiven der Weltentwicklung spannt... [mehr]

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