Waldorf weltweit

Viel mehr als nur ein Pausenplatz. Waldorfschule Bremen Osterholz gestaltet ihren Schulhof neu

Von  Marie-Christine Rohr, Chris Blanke, Januar 2013

Die Waldorfschule Bremen Osterholz hatte das Glück, dass sie zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstverwalteter Gartenbaubetriebe, kurz Baseg, ihren von Asphalt, Betonbänken, Steinen, wenigen Bäumen und Pflanzen umgebenen Schulhof neu gestalten konnte. [mehr]

Junge Autoren

Nahaufnahme

Von  Nele Peter, Januar 2013

Das Bild des kleinen Mädchens taucht langsam unter der Oberfläche der Flüssigkeit auf. Zuerst nur die Silhouette, der helle Schopf, die kleinen Hände zu Fäusten geballt und schützend vor das Gesicht gehalten. [mehr]

Zeichen der Zeit

Gehirnputzen für die Zukunft. Oberstufenpädagogik und das neurophilosophische Weltbild

Von  Renatus Derbidge, Januar 2013

Es ist Zeit für ein neues Konzept des Selbstes – finden viele Wissenschaftler. Recht haben sie! Nimmt man Ernst, was Neurobiologen an Fakten geschaffen haben, und denkt ihre Erkenntnisse auf Basis des heutigen Machbarkeits-Materialismus weiter, ist die Diskrepanz zwischen diesem neurobiologischen Menschenbild und dem naiv-realistischen Selbstkonzept des Alltagsmenschen unübersehbar. [mehr]

Serie

Goetheanismus, von Goethe aus gedacht

Von  Christian Boettger, Januar 2013

Was ist eigentlich Goetheanismus? Die Serie im Jahr 2013 wird versuchen, diesen Begriff mit Leben zu erfüllen und die vielfältigen Bezüge des Goetheanismus zu pädagogischen Fragestellungen herzustellen. Dem vielseitigen und vielschichtigen Thema entsprechen wir, indem wir eine ganze Reihe von Autoren zu Wort kommen lassen. [mehr]

Kolumne

»Halt deinen Mund! Dich hat niemand gefragt!«

Von  Henning Köhler, Januar 2013

»Regelmäßige, über einen langen Zeitraum sich hinziehende, massive, aggressive Eingriffe in das Leben und Handeln eines anderen Menschen« (Schallenberg) bezeichnet man als »Mobbing«. Die Gewalt geht zumeist von Gruppen aus und richtet sich gegen Einzelpersonen. Körperliche Attacken können, müssen aber nicht dazugehören. Neben Bedrohung und offener Bloßstellung gelten als typische Mobbinghandlungen: einem Menschen häufig das Wort zu verbieten, ihn zu ignorieren, auszugrenzen, mit sinnlosen Arbeitsaufträgen zu demütigen, hinter seinem Rücken schlecht über ihn zu reden, zu kolportieren, er sei psychisch krank (Leymann). Mobbing ist sehr verbreitet, vor allem in der Arbeitswelt. Erwachsene mobben mehr und gnadenloser als Kinder, das vergisst man... [mehr]

Forum

Waldorfpädagogik ist für alle da

Von  Philipp Gelitz, Januar 2013

Ergänzungen zu Wolfgang Saßmannshausen: Die Kleinsten im Kindergarten – Spielball der Politik? (»Erziehungskunst«, Juli/August 2012) und Fabrizio Venturini: Was steckt hinter dem Krippen-Boom? (»Erziehungskunst«, November 2012)  [mehr]

Sachbuch

Wechselgesänge Nummer drei

Von  Michael Walter, Januar 2013

Der Band »Wechselgesänge III« von Stephan Ronner enthält 53 Kanons, übersichtlich gegliedert, in gut lesbarem Notentext gestaltet. Das Besondere dieser Lieder ist, dass sie alle aus der musikalischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entstanden sind. Kinder möchten sich in ihren Impulsen und Wünschen, in ihren Gesten und Gebärden, also in ihrem Kindsein immer wieder in einen Zusammenhang mit der Welt bringen: mit ihrer eigenen Welt und mit der großen Welt der Erwachsenen. Die Lieder von Stephan Ronner schwingen in einem musikalischen Rhythmus, der ihnen gerade dies ermöglicht. Schauen wir auf den Zusammenhang der drei großen Kriterien Melodie, Harmonie und Rhythmus, wie sie in »Wechselgesänge III« ihren Ausdruck finden:... [mehr]

Jugendbuch

Folgen eines Verbrechens

Von  Mareike Stutz, Januar 2013

Die vierzehnjährige Mouchka findet das Tagebuch ihrer Mutter, die, als sie noch ein kleines Mädchen war, beim Einkaufen ermordet wurde. Unsicher, ob es im Sinne ihrer Mutter wäre, aber zugleich unwiderstehlich angezogen von den Erzählungen, beginnt Mouchka zu lesen. Sie taucht ein in das Russland der 1950er und 1960er Jahre. Mouchka liest über die einsame und abgeschottete Jugend ihrer Mutter, die nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante aufwuchs. Sie erfährt von der Flucht ihrer Mutter nach Leningrad auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und einer besseren Zukunft. Dort ermöglichte eine Zufallsbekanntschaft, dass Mouchkas Mutter am staatlichen Ballet als Fotografin arbeiten konnte. Eines Tages geht die Truppe auf... [mehr]

Sachbuch

Geglücktes Buch über einen unglücklichen Menschen

Von  Malte Schuchhardt, Januar 2013

2011 wurde die 200jährige Wiederkehr des Todes von Heinrich von Kleist gefeiert. Ein wertvoller Beitrag zu diesem Jubiläum war das 1964 erschienene Buch von Heinz Demisch »Heinrich von Kleist. Schicksal im Zeitalter der Bewusstseinsseele«. Der Titel wurde neu aufgelegt und lautet jetzt: »Heinrich von Kleist. Wer wollte auf dieser Welt glücklich sein«? Der Text ist unverändert übernommen und durch ein anregendes Nachwort von Christel Kiewitz und die beeindruckende Kurzbiographie des Autors, die wir Christa Lichtenstern verdanken, bereichert worden. Beim Wiederlesen des Buches nach vierzig Jahren bemerkte ich mit Freude, dass es von seiner belebenden Wirkung auf den Leser nichts verloren hat. Das Kleistbuch stellt, wie Demisch im Vorwort selbst... [mehr]

Sachbuch

Ich schraube, also bin ich

Von  Andreas Neider, Januar 2013

Das vorliegende Buch ist ein bemerkenswertes Plädoyer gegen den Primat intellektueller Bildung. Matthew B. Crawford war wie viele der Meinung, ein Hochschulstudium öffne den Weg zu einer gehobenen intellektuellen Laufbahn. Er wurde eines Besseren belehrt und fand letztlich Erfüllung, indem er eine Motorradwerkstatt eröffnete. Der deutsche Titel des amerikanischen New-York-Times-Bestsellers gibt wieder, worum es Crawford geht: das heutige Ideal von Bildung in Frage zu stellen und sich stattdessen auf die Ausbildung handwerklicher Fähigkeiten zurückzubesinnen. Crawford beginnt mit der Feststellung: »Das Verschwinden von Werkzeugen aus unserem Schulunterricht ist der erste Schritt auf dem Weg... [mehr]

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