Sachbuch

Pädagogischer Eros

Von  Albert Schmelzer, Januar 2014

Das Buch kommt im rechten Augenblick, besteht doch in der jüngeren Zeit die Gefahr, dass die pädagogische Beziehung unter Generalverdacht gerät. Die Herausgeber Jochen Krautz und Jost Schieren betonen in ihrer Einleitung die Notwendigkeit, Persönlichkeit und Beziehung als »grundlegende Dimension der Pädagogik neu zu akzentuieren und im theoretischen wie praktischen Verständnis zu vertiefen«. Die anthropologischen Grundlagen werden gelegt durch Beiträge von Thomas Fuchs über die Interpersonalität als Medium der frühkindlichen Entwicklung, von Harald Schwaetzer über die Persönlichkeit als Akteur eines Erkenntnisprozesses, der sich zu einer »Begegnungseinsicht« verdichten kann, und von Bernhard Schmalenbach, der die Bedeutung der Gesten in Pädagogik und... [mehr]

Editorial

Klasse Lehrer

Januar 2014

Liebe Leserin, lieber Leser! Das werdende Kind verlangt den werdenden Lehrer. Das stellt ungewöhnlich hohe Ansprüche an ihn. Er soll nicht erziehen, sondern Fähigkeiten freilegen – bei sich und dem Kind. Vor dem Hintergrund einer geisteswissenschaftlich begründeten Menschenkunde sah Rudolf Steiner den Lehrer nicht nur in einer pädagogischen, sondern auch therapeutisch-seelsorgerischen Verantwortung. Nicht genug: Seine Aufgabe macht ihn verantwortlich für das Schicksal jedes einzelnen seiner Schüler. Das heißt, ein Klassenlehrer muss damit rechnen, dass er von seinen Schülern als Mensch herausgefordert wird. Keine Noten, kein Sitzenbleiben schützen ihn vor schwierigen Schülern und Krisenzeiten, besonders dann, wenn er eine Klassengemeinschaft über... [mehr]

Zeichen der Zeit

Autorität – Eine Meditation

Von  Ute Hallaschka, Januar 2014

Wir achten gewöhnlich nicht auf die Zeitgestalt unserer Gedanken beim Denken. Der Begriff Autorität kann uns lehren wie wichtig eine solche Wahrnehmung ist.  [mehr]

Zeichen der Zeit

Sind ehemalige Waldorfschüler gesünder?

Von  Christoph Hueck, Januar 2014

Die Waldorfpädagogik legt einen besonderen Schwerpunkt auf die gesunde Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Rudolf Steiner wies wiederholt darauf hin, dass in der Schule Anlagen für Gesundheit oder Krankheit geschaffen werden – auch für das spätere Leben. Diese Frage wurde nun in einer umfassenden empirischen Studie untersucht, die zeigt, dass ehemalige Waldorfschüler lebenslang deutlich seltener an verschiedenen Beschwerden und Krankheiten leiden als Menschen, die keine Waldorfschule besucht haben. [mehr]

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