»Noch viel Luft nach oben«. Waldorfschule und soziale Dreigliederung

Januar 2017

Gerald Häfner, ehemaliges Mitglied des Bundestages und des Europäischen Parlaments, Mitbegründer des Vereins »Mehr Demokratie«, heute Leiter der Sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum, und Henning Kullak-Ublick, Vorstandsmitglied des Bundes der Freien Waldorfschulen, Initiator der Volksinitiative »Schule in Freiheit« und Koordinator des für 2019 geplanten weltweiten Festivals »Waldorf 100« im Gespräch mit der Erziehungskunst. Häfner und Kullak-Ublick sind seit ihrer Jugendzeit befreundet und gehören zu den Gründungsmitgliedern der GRÜNEN. [mehr]

Rudolf Steiner O-Ton

Von  Johannes Mosmann, Januar 2017

»Verantwortlich dem Geist, den er erlebt, muss der Lehrer, der Erzieher sein. Das ist nur möglich innerhalb der Dreigliederung des sozialen Organismus.« [mehr]

Wirtschaft leben. Steiners Alternative zu Markt- und Planwirtschaft

Von  Klaus Weißinger, Januar 2017

Was man nicht für möglich gehalten hätte, ist eingetreten: Donald Trump, ein Milliardär und rechter Populist, ist am 9. November 2016 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Tatsächlich ist dieses Ereignis nur ein Beispiel für einen Trend, der sich in immer mehr Ländern zeigt. Die Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben und sehnen sich nach Lösungen. Man erhofft sich Verbesserungen von einer grundlegend anderen Politik. Die Politiker haben jedoch keine zufriedenstellenden Antworten und so suchen viele enttäuschte Menschen ihr Heil in den Versprechungen von Populisten. [mehr]

Weg von der Zuschauer-Demokratie

Von  Dietrich Spitta, Januar 2017

Der gegenwärtige Staat und die Europäische Union sowie deren Politik werden vielfach kritisiert, vor allem wegen der Gesetzesflut auf allen Lebensgebieten; aber auch wegen der mangelhaften Mitwirkungsmöglichkeiten bei der politischen Willensbildung. Man spricht von einer Zuschauer-Demokratie – die gibt es auch bei Lehrern. [mehr]

Standpunkt

Es darf nichts mehr passieren

Von  Henning Kullak-Ublick, Januar 2017

Amerika ist uns ja meistens etwas voraus: Am 4. Juli 1776, dem »Independence Day«, verabschiedeten die Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeitserklärung und stellten darin fest, dass »alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören«.  [mehr]

Frühe Kindheit

Vorlesen ist eine Kunst

Von  Heide Mende-Kurz, Januar 2017

Es ist ein Jammer, dass wir die kostbare Fähigkeit des Vorlesens so wenig nützen. Entsteht doch eine ungeahnte, dichte Stimmung zwischen Vorleser und Zuhörer, ja es geschieht ein Wunder, wenn die schwarzen, gedruckten Buchstaben, die Vokale und die Konsonanten, von unseren Sprechwerkzeugen in den Raum gerufen werden. [mehr]

Aus dem Unterricht

Profit oder Gemeinwohl?

Von  Christoph Köhler, Januar 2017

Systemkritische Volkswirtschaftslehre in einer 12. Klasse der Waldorfschule in Prien. [mehr]

Erziehungskünstler

Der Waldorfkonsul

Von  Mathias Maurer, Januar 2017

EU-Berater, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Generalkonsul in München, rumänischer Botschafter in Slowenien – Anton Niculescu steht ganz hinter den Waldorfschulen. Das Leben in ihnen sei wie in einer großen Familie. [mehr]

Waldorf weltweit

Was Deutsche und Russen verbindet

Von  Ekaterina Koneva, Januar 2017

Heidelberger Waldorfschüler begegnen Russlanddeutschen aus Saratow. [mehr]

Waldorf weltweit

YEP! Eurythmie als Weg in die Zukunft

Von  Ute Hallaschka, Januar 2017

Nach der Schule ist vor dem Leben – und was jetzt? Wo anfangen im Schauspiel des eigenen Lebenslaufs? [mehr]

Treffer 1 bis 10 von 20

1

2

Nächste >

Folgen