Editorial

Wir sind krank – und doch gesund

Von  Mathias Maurer, Juli 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,­ wie fühlen Sie sich? Gut oder schlecht, fit oder schlapp, lau oder lustig? – Wir merken nicht, wenn wir gesund sind. Erst wenn es zwickt und zwackt, ein Schmerz pocht, die Seele aus dem Gleichgewicht gerät, dann werden wir wach. Es gibt allerdings auch den Fall, dass wir uns gesund fühlen und ein Arztbesuch bescheinigt uns das Gegenteil – oder umgekehrt. Das heißt, das Gefühl, gesund zu sein, entspringt nicht irgendwelchen Laborergebnissen, sondern einem individuellen Empfinden von Harmonie. Das bestätigt auch die Salutogeneseforschung: Im Einklang und in einem sinnvollen Zusammenhang mit sich und der Welt stehen, sind die Gesundheitsfaktoren schlechthin. Und erst, wenn der Mensch dieses Gleichgewicht nicht mehr aus eigenen... [mehr]

Was die Kinder im Kindergarten gesund macht

Von  Philipp Gelitz, Juli 2010

Wie kann der Alltag im Waldorfkindergarten die Gesundheit der Kinder nachhaltig fördern? Diese Frage ist eine Kernfrage der anthroposophischen Pädagogik für kleine Kinder. Schon lange, bevor Salutogenese als Begriff in die fachliche Diskussion Eingang gefunden hat, war das Ziel der Waldorfpädagogik die Gesundheit des Leibes als Grundlage für die Gesundheit von Seele und Geist. Aber wie macht man das? Der Waldorferzieher Philipp Gelitz gibt Auskunft. [mehr]

Lebensstil, Gesundheit und Pädagogik

Von  Thomas Marti, Juli 2010

Was hat der Lebensstil mit Gesundheit zu tun? Sehr viel, wie Thomas Marti zusammen mit Peter Heusser in einer empirischen Untersuchung herausgefunden hat. Auch Kinder sind von diesem Einfluss betroffen. Sogar noch mehr als Erwachsene. [mehr]

Sachbuch

Lebensstil und Gesundheit von Kindern

Von  Christoph Hueck, Juli 2010

Beeinflusst der Lebensstil einer Familie den Gesundheitszustand ihrer Kinder? Dieser Frage gingen Thomas Marti und Peter Heusser von der Uni Bern in einer wissenschaftlichen Studie nach. Sie befragten die Eltern von rund 240 Kindern zwischen 4 und 8 Jahren aus Bern und Umgebung und verglichen die Antworten für 168 Kinder, die öffentliche Kindergärten oder Regelschulen besuchen, mit 69 Waldorfkindergarten- oder Waldorfschulkindern. In ihrem sozialen und ökonomischen Lebensstandard waren beide Gruppen recht ähnlich und auch mit den von ihnen gewählten Schulen im Allgemeinen sehr zufrieden. Deutlich unterscheiden sie sich in folgenden Aspekten: rund 70% der Waldorfeltern orientieren sich an anthroposophischen oder anderen spirituellen Inhalten, bei... [mehr]

Krank und selbstbestimmt. Auf dem Weg zum kompetenten Patienten

Von  Hans-Jürgen Schumacher, Juli 2010

Auch Patienten verändern sich. Im Gegensatz zu anderen gesellschaftlichen Gruppen ist dieser Klientel jedoch erst spät bewusst geworden, dass sie selbst über ihr Schicksal bestimmen kann. Ein hilfsbedürftiger Mensch muss nicht unmündig sein, findet Hans-Jürgen Schumacher, Geschäftsführer des anthroposophischen Patientenverbandes »gesundheit aktiv« anthroposophische heilkunst e.v. [mehr]

Ganzheitliche Beratung. Das Familienforum auf der Havelhöhe Berlin

Von  Kirsten Schreiber, Christoph Meinecke, Juli 2010

Gesundheitsförderung und Pädagogik zu verbinden, ist seit jeher ein waldorfpädagogisches und anthroposophisches Anliegen. Das Familienforum auf der Havelhöhe in Berlin verbindet die Familienbildung mit Beratung und Therapie auf anthroposophischer Grundlage. [mehr]

Das Kinderhaus in der Kräuterklinik

Von  Beate Naefe-Storm, Juli 2010

Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ist das Versorgungskrankenhaus der Region um Witten/Herdecke im nördlichen Ruhrgebiet. Die einzelnen Fachabteilungen verbinden konventionelle Hochleistungsmedizin mit dem Angebot komplementär medizinischer Therapien auf der Basis der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Beate Naefe-Storm porträtiert das Kinderhaus in Herdecke. [mehr]

Gesundheit will gelernt sein. Jan Vagedes im Gespräch

Von  Jan Vagedes, Juli 2010

Jan Vagedes arbeitet als Oberarzt in der Abteilung Pädiatrie der Filderklinik bei Stuttgart und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen. Gemeinsam mit dem anthroposophischen Kinderarzt Georg Soldner veröffentlichte er 2008 »Das Kinder-Gesundheitsbuch«. Das Standardwerk der Kinderheilkunde vereint modernes schulmedizinisches Wissen und ganzheitliche Therapieverfahren. Das Buch bietet Eltern umfassende und seriöse Hilfe bei der Vorbeugung und Behandlung aller wichtigen Kinderkrankheiten vom Säuglingsalter bis zur Pubertät. Darüber hinaus erfährt der Leser Wissenswertes rund um die Grundlagen der anthroposophisch erweiterten Medizin. [mehr]

Heilung unter dem Regenbogen. Mit René Madeleyn im Gespräch

Von  René Madeleyn, Juli 2010

René Madeleyn, leitender Arzt der Kinderabteilung in der Filderklinik, spricht mit der Erziehungskunst über die Veränderung kindlicher Krankheiten, anthroposophische Medizin, Geburtshilfe und das Impfen. [mehr]

Anthroposophische Medizin in der gesetzlichen Krankenkasse. Was wird erstattet?

Von  Markus Wegner, Juli 2010

Die Frage nach der richtigen gesetzlichen Krankenkasse wird hauptsächlich von der Diskussion um Einheitsbeitrag, Zusatzbeiträge, Präventionsangebote und Bonusprogramme bestimmt. Tatsächlich ist es aber das besondere Leistungsspektrum, nach dem die einzelnen Kassen beurteilt werden sollten. Es geht hierbei weniger um gute oder schlechte Kassen, als vielmehr darum, ob die jeweilige Krankenkasse die Therapierichtung bezahlt oder erstattet, die vom Versicherten gewünscht ist. [mehr]

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