Inklusion – Herausforderung und Chance

Von  Johannes Denger, Juli 2013

Teilhabe und Selbstbestimmung sind die Ideale unserer Zeit. Sie basieren auf der Idee der Menschenwürde, die wiederum die Grundlage der Menschenrechte ist. Das ist außerordentlich bemerkenswert. Es scheint eine Schicht im Seelenleben praktisch aller Menschen zu geben, die angesprochen ist, wenn es um die Würde des Menschen geht. Der Philosoph Jürgen Habermas spricht hier von »Intuition«; sie dringe zunächst ins Bewusstsein der Betroffenen und dann in die Rechtstexte ein, um dort begrifflich artikuliert zu werden. [mehr]

Liebevolles Verständnis. Der esoterische Blick

Von  Heiner Prieß, Juli 2013

Stellen Sie sich eine solide anthroposophische Grundlage vor. Darauf stehen ein Lehrer oder eine Lehrerin und ein Heilpädagoge oder Heilpädagogin. Rücken an Rücken stehen die beiden und schauen jeweils in die entgegengesetzte Richtung. Dieses Bild illustriert zwei Zitate aus dem pädagogischen Vortragswerk Rudolf Steiners. [mehr]

Lernen zwischen Individualität und Gemeinschaft

Von  Barbara Blaeser, Juli 2013

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung lässt in uns das Ideal der »Menschheitsfamilie« aufleuchten. Die Forderung nach ihrer Umsetzung löst jedoch in Schulen oft ein Gefühl von Verunsicherung aus. Gibt es menschenkundliche Gesichtspunkte, die helfen, uns im Bild einer inklusiven Waldorfschule zu beheimaten?  [mehr]

Umdenken mit Methode. Scharmers »Theorie U« könnte der Waldorfpädagogik helfen

Von  Walther Dreher, Juli 2013

Der Aussage »Waldorfverbände begrüßen Inklusion« stehen angriffslustige Stimmen gegenüber, die sich gegen alles wehren, was erzwungen klingt. Inklusion kann sich nur aus lebendigem Geistesleben – dem Diskurs, der Begegnung, der individuellen Initiative – ergeben, wenn es gelingt, Menschen dafür zu begeistern.  [mehr]

Ein Etikett aufzukleben, reicht nicht

Von  Heinrich Greving, Juli 2013

Wer alle Schüler in Inklusionsklassen steckt, erreicht damit noch lange keine Inklusion. Es ist sinnvoller, unterschiedliche Schulformen zu erhalten, aber die Übergänge von der einen zur andern zu erleichtern. [mehr]

Der Maßstab ist das Kind. Inklusion in der Krippe

Von  Brigitte Huisinga, Juli 2013

In der kurzen Spanne des Krippenalters sind die Unterschiede in der Entwicklung der Kinder sehr groß: krabbelnde, sicher laufende und springende Kinder, Kinder, die gefüttert werden, und selbstständig essende Kinder, lautierende Kinder und Kinder, die ihre Bedürfnisse sprachlich äußern. [mehr]

Eine Frage der inneren Haltung. Integration im Kindergarten

Von  Petra Plützer, Juli 2013

Freispielzeit im Kindergarten Goldberg in Düsseldorf-Gerresheim: Mit einem Kochlöffel in der Hand dreht sich Viktor im Kreis. Immerzu dreht er sich im Kreis. Dazu spricht er ein ganz eigenes Lautgedicht.  [mehr]

»Es ist normal, verschieden zu sein …«

Von  Silke Engesser, Juli 2013

Der gemeinsame schulische Weg von Kindern mit und ohne Behinderung begann 1995 mit der Gründung der Integrativen Waldorfschule Emmendingen. Die Initiative begegnete damals den großen Widerständen in den Behörden durch einen immensen Einsatz von Kraft und Elternenergie.  [mehr]

Vielfalt, die prägt. Schülererfahrungen mit Inklusion

Von  Silke Engesser, Juli 2013

Im Rahmen einer Umfrage und eines Interviews in der Oberstufe über Inklusion an der Integrativen Waldorfschule in Emmendingen (IWS) kam sehr Unterschiedliches zur Sprache. Eine Annäherung an das Thema war nicht so leicht über kurze »Fragen zum Befinden« möglich, besser durch längere Gespräche über Sinn und Sinnhaftigkeit, Teilhabe und Stolperfallen rund um den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung aus Schülersicht. [mehr]

Schule auf dem Weg. Die Freie Waldorfschule Kreuzberg

Von  Ulrike Barth, Juli 2013

Die Freie Waldorfschule Kreuzberg war ursprünglich eine einzügige Schule. Als man sich entschieden hatte, zweizügig zu werden, wurde gemeinsam mit Eltern und Mitarbeitern ein integrativer zweiter Zweig begründet.  [mehr]

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