Tierkunde als Seelenkunde

Von  Johannes F. Brakel, März 2013

Ein kleines Stück Fell kann vehemente Emotionen auslösen: »Oh, wie süß! Darf ich mal streicheln?« in der Unterstufe, »Oh, wie gemein! Das arme Tier!« bei den veganen Mittelstufenmädchen und »Wow! Selbst geschossen?« bei den coolen Oberstüflern. Erwachsene fühlen sich zu Fuchsschwanz- und Mantafahrerwitzen inspiriert. Wie aber kann man das Wesen des Tieres erkennen? [mehr]

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Zoologie in der Oberstufe

Von  Martin Schwarz, März 2013

Stehen in der neunten Klasse das hochspezialisierte Tier und der entwicklungsoffene Mensch im Mittelpunkt, so in der zehnten die inneren Organe, in der elften die Zelllehre und in der zwölften Klasse das gesamte Tierreich. Martin Schwarz, Biologielehrer in Kirchheim-Teck gibt einen Einblick in die Besonderheiten des Waldorflehrplans.  [mehr]

Bauernhof statt Streichelzoo. Sinnstiftendes Arbeiten mit Tieren

Von  Thomas van Elsen, März 2013

Was können Schüler an Tieren lernen? Welche Gesichtspunkte gibt es, Kinder mit Tieren arbeiten zu lassen? Thomas van Elsen gibt Einblicke in unterschiedliche Konzepte. [mehr]

Was wiegt ein Schwein? Die neue Eingangsstufe der Rudolf-Steiner-Schule Loheland

Von  Kerstin Klippert, März 2013

Die Rudolf-Steiner-Schule Loheland hat seit 2011 ein Konzept entwickelt, bei dem die Kinder der drei ersten Klassen im Schulgarten, der Wald- und Geländepflege, in der Hauswirtschaft und in der Tierpflege tätig sind. Kerstin Klippert ist Mitglied der Arbeitsgruppe »Lebensraum Schule«, die zurzeit aus 16 Menschen mit pädagogischen, handwerklichen, haus- oder landwirtschaftlichen Quali­fikationen besteht. Sie berichtet über die pädagogische Bedeutung des Umgangs mit Tieren.  [mehr]

Auch Hasen sind Mitglieder des Kollegiums

Von  Dominique Tolo-Litschgy, März 2013

Tiergestützte Intervention ist Teil der Ausbildung für Heilpädagogik in Bad Boll. Schafe scheren und Pferde tränken schult nicht nur die Sinne und das soziale Miteinander der Kinder, sondern verändert ein ganzes Seminarleben. [mehr]

Wie wirken Tiere auf schulische Leistungen? Zum aktuellen Forschungsstand

Von  Katrin Hofmann, März 2013

Tiere werden zunehmend in Therapie und Pädagogik genutzt. Seien es Pferde in der Reittherapie oder der Klassenhund, der mit im Schulunterricht sitzt, seien es Schafe und Alpakas, Katzen, Hasen und andere Kleintiere, die in Kindergärten und Seniorenheimen oder auch in Justizvollzugsanstalten zum Einsatz kommen. Tiergestützte Interventionen (TI) haben sich in den letzten 25 Jahren in vielen therapeutischen und pädagogischen Tätigkeitsfeldern etabliert. Der folgende Artikel befasst sich mit dem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand und mit der Frage, in welchen Bereichen die TI bei Kindern im Schulalter eingesetzt werden können. [mehr]

Standpunkt

Lernkultur statt Aufrüstung

Von  Henning Kullak-Ublick, März 2013

In Ohio (USA) werden die Hausmeister von zwei Schulen ihren Dienst ab sofort bewaffnet versehen. Der zuständige Behördenchef lobt diese Maßnahme, weil sie die Sicherheit der Kinder »erheblich verbessern« werde. Bedenken von Eltern beruhigt er mit der Zusicherung, die beiden Hausmeister würden im März eine zweitägige Ausbildung durchlaufen. [mehr]

Frühe Kindheit

Jahreszeitentische neu gedacht

Von  Almuth Strehlow, März 2013

Brauchen wir durchgestylte Elfen, Trolle und Zwerge, um wieder Zugang zur Natur und ihren elementaren Kräften zu bekommen? Almuth Strehlow, Dozentin am Rudolf-Steiner-Institut in Kassel, meint nein. Sie plädiert für einen neuen Umgang mit dem Jahreszeitentisch.  [mehr]

Aus dem Unterricht

Mit dem Boot in die Oberstufe. Eine etwas andere Klassenfahrt

Von  Andreas Tilg, März 2013

Die Fahrt zum Ende der Klassenlehrerzeit steht an der Freien Waldorfschule Hamm seit Jahren im Zusammenhang mit einem Bootsbauprojekt. Im Werkunterricht stellen die Schüler unter Anleitung ihres Werklehrers Kanus in verschiedenen Bauweisen her. Jedes Jahr bereichert ein neues Boot die wachsende Schulflotte und muss stets seine Tauglichkeit auf einer mehrtägigen Wanderfahrt unter Beweis stellen. [mehr]

Erziehungskünstler

Die Pferdelauscherin

Von  Mathias Maurer, März 2013

Martina Jennewein reitet anders. Pferde sind für sie keine Dressurobjekte. Sie sind Subjekte, die in »Echtzeit« ihr Befinden zum Ausdruck bringen. Dabei spiegeln die Bewegungen des Pferdes auch die innere und äußere Dynamik des Reiters. Denn das Pferd reagiert nicht nur auf körperliche Haltungen, sondern auch auf seelische. [mehr]

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