Sachbuch

Nur ein halbes Herz

Von  Sabine Kristkeitz, März 2014

Die Lebensgeschichte von Annett Pöpplein, der Mutter eines kranken Kindes, ist die spannendste Autobiographie, die ich seit langem gelesen habe, spannender als ein Krimi. Im Mittelpunkt steht ihr Sohn Jens. Die Geburt verläuft normal. Er ist ein gesundes Kind, über das sich die Familie freut. Nach wenigen Wochen jedoch wird die Diagnose gestellt, Jens habe nur ein halbes Herz, die andere Herzkammer, die für einen gesunden Blutkreislauf notwendig sei, fehle ihm. Nun beginnt eine sechs Jahre dauernde Odyssee zwischen Krankenhaus und zu Hause, zwischen Leben und Tod, Bangen und Hoffen um das Leben und die Gesundheit des Kindes. Mehrere große Herzoperationen muss Jens als kleiner Junge überstehen, die Genesung des Herzens aber bleibt aus. Die letzte... [mehr]

Sachbuch

Ein Garten voll Überraschungen

Von  Heinrich Schirmer, März 2014

»Gärten der Zukunft« ist außerordentlich reich mit gelegentlich berauschend stimmungsvollen Fotos ausgestattet. Der Leser wird sich wie auf einem genüsslichen Spaziergang über eine blühende Wiese vorkommen. Hunderte von farbigen, duftenden Blumen werden seine Sinne erfrischen und sein gedankliches Interesse wecken. Christoph Kaiser geht auf die Aspekte von Entwicklung und Erziehung ein. Von der Kindergartenzeit bis zur Oberstufe reichen die Schilderungen verschiedener Kollegen, die in ihren jeweiligen Einrichtungen Orte zu schaffen suchen, an denen Kinder und Jugendliche praktische, elementare Erfahrungen an der Natur machen können. Eindrucksvoll ist das Kapitel des Kinderarztes David Martin, der sich mit der medizinisch-wissenschaftlichen... [mehr]

Editorial

Ernst des Lebens

März 2014

Liebe Leserin, lieber Leser! »Kann mein Kind hier Abitur machen?« Das ist – meist vor allen pädagogischen Fragen – die erste Frage, die Eltern auf einer Infoveranstaltung an einer Waldorfschule stellen. Viele Eltern scheinen Zweifel zu hegen, dass trotz oder wegen einer »heilen« Waldorfkindergartenzeit die Klassenlehrerzeit »leistungsorientiert« genug ist, um ihre Kinder auf den »Ernst des Lebens«, der nun einmal mit der Schulzeit beginnt, vorzubereiten. Den Kindern soll es doch besser gehen als den Eltern und alle Optionen für eine berufliche Karriere sollen ihnen offen stehen, die das Bildungssystem bietet. Ein weiterer Teil macht die »Kuschelpädagogik« noch bis zum Ende der Klassenlehrerzeit mit. Denn in Anbetracht der schulischen Leistungen ihrer... [mehr]

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