Geschlechtsrollenbilder heute. Kinder zwischen Orientierung und Konfusion

Von  Mathias Wais, März 2015

Wie finden Kinder heute ihre Geschlechtsrolle? Das Thema spannt einen weiten Bogen: zwischen den menschenkundlichen Aussagen Rudolf Steiners, wonach der Frau ein männlicher Ätherleib zu eigen ist und dem Mann ein weiblicher – bis hin zur modernen Gender-Forschung, die die sozialpsychologischen, kulturellen und Milieu-Faktoren der Geschlechtsrollenfindung betont. Jungen haben es in unserer Gesellschaft dabei besonders schwer. [mehr]

Ein guter Pädagoge denkt quer zu Rollenbildern

Von  Brigitte Pietschmann, März 2015

Zu Shakespeares Zeiten wurde den Schauspielern eine Pergamentrolle in die Hand gedrückt. Was darauf stand, hatten sie zu lernen. So lernen Schulanfänger ihre sozial mehr oder weniger verträgliche Rolle in den ersten Schultagen durch die Erwartungen und Normen, die in der Klasse leben – und diese dürfen sich im Laufe der Unterstufe ändern. [mehr]

Natürlich oder individuell bestimmt? Zur Entwicklung der Geschlechterrollenbilder

Von  Ulrich Meier, März 2015

Wer über Geschlechterrollen nachdenkt, muss sich vorab eingestehen, dass es unmöglich ist, eine übergeordnete Position zu den damit verbundenen Fragestellungen einzunehmen. Die persönliche Geschichte der Identitätsfindung als Frau oder Mann spielt dabei ebenso eine Rolle wie die generationsübergreifende Geschichte weiblicher und männlicher Rollenbilder in der Kultur, in der man aufgewachsen ist. [mehr]

Standpunkt

Menschen-Orte

Von  Henning Kullak-Ublick, März 2015

»Wir sind im Krieg geboren und werden wahrscheinlich auch im Krieg sterben« – ein Satz, der mich begleitet, seit ich ihn im November 2014 von einer Waldorfschülerin im israelischen Kibbuz Harduf gehört habe.  [mehr]

Frühe Kindheit

»Ich habe die Sonne geschluckt und den Mond«

Von  Werner Kuhfuss, März 2015

Ein Kind fragt und fragt und fragt. Wir glauben, erklären und erklären zu müssen. Wie kommt es, dass Kinder damit nicht zufrieden sind, sondern immer noch mehr fragen? Weil sie nicht Antworten wollen, sondern Teilnahme. Sie wollen, dass wir Zeugen sind von dem, was sie entdecken. Und nur wenn sie unser echtes Interesse an der Sache und vor allem Bestätigung erleben, können sie das Entdeckte einordnen, es sich einverleiben und es Teil ihres Lebens werden lassen. [mehr]

Frühe Kindheit

Neues Forschungsprojekt zum Rubikon sucht Eltern

Von  Bettina Berger, Axel Föller-Mancini, David Martin, März 2015

Außerhalb der Waldorfschulen ist der Begriff »Rubikon«, der für einen möglicherweise krisenhaften Entwicklungsschritt der Kinder in der mittleren Kindheit steht, so gut wie unbekannt. Man spricht weder von der Verletzlichkeit der Kinder noch über ihre existenziellen emotionalen Verunsicherungen in dieser Phase. Eltern sind gleichermaßen verunsichert, was mit ihren Kindern passiert. Haben sie etwas falsch gemacht, wenn ihre Kinder davon sprechen, dass sie sich neue Eltern suchen wollen, oder wenn sie plötzlich mit neun Jahren eine Taschenlampe zum Einschlafen benötigen? [mehr]

Aus dem Unterricht

Waldi2go – ein Experiment im echten Leben

Von  Sven Saar, März 2015

Der Wahlwieser Klassenlehrer Sven Saar ist davon überzeugt, dass man zwölfjährigen Kindern eigentlich alles beibringen kann, was man will: Geschieht es auf die richtige Weise und vertraut man ihrer Kompetenz, werden sie die ihnen übertragenen Aufgaben gewissenhaft und verantwortungsvoll erledigen – wie hier im Fall einer Firmengründung. [mehr]

Erziehungskünstler

»Die Methode hat mich überzeugt«

März 2015

Friederike Bönner und Maximilian Buchka sind klassisch ausgebildete Pädagogen – und widmen sich in ihrem Beruf ganz der Pädagogik Rudolf Steiners: Friederike Bönner leitet einen Waldorfkindergarten und ist kurz davor, das Teilzeitstudium der Kindheitspädagogik an der Alanus Hochschule abzuschließen. Der 71-jährige Maximilian Buchka führt dort als Professor für Sonder- und Kindheitspädagogik in die Erziehungswissenschaft ein und bietet Lektürekurse zu Texten Rudolf Steiners an. [mehr]

Waldorf weltweit

Im Einklang mit den Vorfahren. Waldorfpädagogik in den peruanischen Anden

Von  Thomas Wildgruber, März 2015

In der Nähe von Cusco, auf über dreitausend Metern Höhe entwickeln sich zwei Waldorfinitiativen im Einklang mit der indigenen Tradition. Thomas Wildgruber, ehemaliger Klassenlehrer und Waldorfdozent, berichtet von seiner Reise nach Peru. [mehr]

Waldorf weltweit

Jeder muss etwas verbergen dürfen

Von  Maxine Fowé, März 2015

Beim 11. Jugendsymposion trafen sich 250 Jugendliche in Kassel, um sich an einem verlängerten Wochenende mit dem Thema Freiheit philosophisch und politisch in Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops zu befassen. Die Hamburger Waldorfschülerin Maxine Fowé (17), Mitglied des Bundesschülerrates, zeigt sich beeindruckt von der ehemaligen Microsoft-Direktorin Anke Domscheidt-Berg und ihrem Mann, dem Wikileaks-Gründer Daniel Domscheidt-Berg, die dort als Publikumsmagneten auftraten. [mehr]

Treffer 1 bis 10 von 24

1

2

3

Nächste >

Folgen