Waldorf weltweit

Entwicklungshilfe, beiderseits. Deutsch-marokkanische Schülerbegegnungen

Von  Isabella Geier, Luisa Lutz, Mai 2013

Das Marokko-Projekt der Freien Waldorfschule Augsburg – 2011 ausgezeichnet mit dem Zukunftspreis der Stadt Augsburg – stößt bundesweit auf Interesse. Die Initiatorin des Projekts, Isabella Geier, war im November 2012 in Bonn, wo sie auf Einladung des Auswärtigen Amtes auf einer Fachtagung über die Begegnung zwischen marokkanischen und deutschen Jugendlichen berichtete. [mehr]

Waldorf weltweit

Klein, aber fein. Der Aufbau der Oberstufe an estnischen Waldorfschulen ist schwer

Von  Peter Clementsen, Mai 2013

Schon im März 1990, ein Jahr vor der Unabhängigkeit Estlands von der Sowjetunion, begann die erste Initiative in Tartu eine Waldorfschule zu gründen. Tartu (ehemals Dorpat) gilt als das geistige Zentrum des Landes. Auch in der Hauptstadt Tallinn gab es mehrere Versuche und die Initiative bekam 2010 ein großes Schulhaus von der Stadt zur Verfügung gestellt. Inzwischen gibt es in Estland acht Waldorfschulen.  [mehr]

Junge Autoren

»Im gegenwärtigen Bildungssystem sterben die Emotionen«

Mai 2013

Jonathan Wolf, Zwölftklässler an der Rudolf Steiner Schule Bielefeld, führte im Rahmen seiner Jahresarbeit ein Interview mit dem Aktivisten der Landlosen-Bewegung in Indien, Rajagopal P.V., das wir hier in Ausschnitten wiedergeben. [mehr]

Zeichen der Zeit

Ein früher Naturschützer. Der Volkspädagoge Johann Peter Hebel

Von  Walter Schafarschik, Mai 2013

Vor einiger Zeit besuchte ich einen schwäbischen Friedhof. An den jungen Eichbäumen, die am Eingang standen, hingen noch die vom Winter arg zerzausten Schilder des vergangenen Sommers, die die Besucher vor dem Eichenprozessionsspinner warnten. Beim Lesen des etwas betulichen Textes erinnerte ich mich plötzlich, dass Johann Peter Hebel in seinem Bauernkalender »Der Rheinländische Hausfreund« einmal über diese Sommerplage sehr anschaulich geschrieben hat. [mehr]

Serie

Goetheanistische Optik

Von  Johannes Grebe-Ellis, Mai 2013

Was ist Phänomenologische Optik? Dazu eine Beobachtung, die nachvollziehbar machen soll, wie man auch als Nichtphysiker auf die Idee kommen kann, nach einer phänomenologischen Prägung optischer Begriffe zu fragen. Sie beschreibt ein Dilemma, in das uns schon der Optikunterricht in der Schule gebracht hat und das uns meistens – nachdem wir uns beschwert haben – als notwendige Eigenschaft der physikalischen Erkenntnisgewinnung verkauft wurde. [mehr]

Kolumne

Helden braucht es heute

Von  Henning Köhler, Mai 2013

Auf dem Jugendbuchmarkt boomen düstere Zukunfts­romane. Teils spielen die Geschichten in Zeiten nach einer großen Katastrophe, teils malen sie mehr oder weniger glaubhaft aus, was uns blühen könnte, wenn der Hightechkapitalismus alle moralischen Schranken durchbricht; oder wenn aus vorgeschobenen Sicherheitsgründen die Bürgerrechte beseitigt werden. Erzählt wird von Gesellschaften, in denen die Instrumentalisierung des Individuums perfektioniert ist; von neuen Kolonial- und Kasten-Systemen; von Faschismus-Varianten, deren Perfidie darin besteht, dass sie eine wohltemperierte Normalität vorgaukeln; von materiell privilegierten Minderheiten, die, völlig entrechtet, in abgeschotteten, aseptischen Höllen leben und sich einreden lassen, es seien... [mehr]

Leserbriefe

Fehlende Form statt neue Dispositionen

Mai 2013

Leserbrief zu dem Beitrag »Kinder brauchen eine Erziehung ohne Zwang« von Thomas Jachmann in »Erziehungskunst«, Februar 2013. [mehr]

Leserbriefe

Anthroposophische Sonderschulen schließen?

Von  Daniel Horneber, Mai 2013

Leserbrief zu: »18 Schritte zur Inklusion« von Norbert Handwerk in Erziehungskunst, September 2012. [mehr]

Leserbriefe

Vollständiges Bild beim Thema Organtransplantation

Von  Christoph Johannsen, Mai 2013

Leserbrief zu dem Beitrag »Organtransplantation – ein Muss für die Oberstufe« von Christel Traut in Erziehungskunst, März 2013. [mehr]

Sachbuch

Sprachgestaltung: ein Arbeitsbericht

Von  Hella Kettnaker, Mai 2013

Der Titel des Buches machte mich neugierig, erst recht die Bemerkung auf der Rückseite, dass alle Menschen mit tieferem Interesse an der Sprache – unabhängig von Kenntnissen der Anthroposophie – angesprochen seien. Das Buch will als »Arbeitsbericht« zur anthroposophischen Sprachgestaltung verstanden werden und ist entsprechend umfangreich. Was man auf jeden Fall am Anfang lesen sollte, ist das Kapitel über die Handhabung des Buches, das viele Fragen bereits im Vorfeld klärt. Den größten Raum nimmt das Kapitel »Warum Sprachgestaltung?« ein. Es beschreibt (neben der anthroposophischen und künstlerischen Sprachgestaltung ) die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im therapeutischen Bereich vor allem bei Stottern, Legasthenie und AD(H)S. Beeindruckend ist... [mehr]

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