Waldorf weltweit

Wer braucht keine Eurythmie?

November 2012

Im Gespräch mit Olaf Koob (Arzt), Noemi Böken (Eurythmistin) und Beatrix Hachtel (Heileurythmistin). [mehr]

Waldorf weltweit

Pisa-Primus mit Defiziten. In Korea floriert die Waldorfpädagogik

Von  Peter Lang, November 2012

Menschen haben Ideen und handeln. Zu diesen initiativen Menschen gehört die Koreanerin Cheong Hie Lee. In den 1990er Jahren studierte sie in Marburg Germanistik, Sprachwissenschaft und Kunstgeschichte, wo sie mit Schriften Rudolf Steiners bekannt wurde, die sie an das Waldorflehrerseminar in Stuttgart führten. [mehr]

Waldorf weltweit

Endlich mal zur Sache kommen. Elternfragen zum Fremdsprachenunterricht

Von  Siegmund Baldszun, Alain Denjean, Peter Lutzker, Natalia Plotkina, November 2012

Kennen Sie das? Einen dieser Elternabende, wo es endlich einmal in puncto Fremdsprachenunterricht zur Sache geht? Wollten Sie das nicht immer schon mal fragen? Siegmund Baldszun, Alain Denjean, Peter Lutzker und Natalia Plotkina vom Vorbereitungskreis für die erste Weltlehrertagung für Fremdsprachen stellten diese und andere Fragen. [mehr]

Junge Autoren

Mein kurzes Leben mit dem Tod

Von  Anna Magdalena Claus, November 2012

»Mit so einem komischen Gefühl werde ich wohl nie wieder einen Krawattenknoten binden«, denke ich und führe das breite Ende der dunklen Krawatte durch die Schlaufe. Fertig. Er sieht fein aus, wie er da liegt, in seinem besten Anzug und dem Rosenkranz um die blassen, gefalteten Hände. Vor einigen Stunden ist Diego im Alter von 62 Jahren verstorben. Diego war nicht mit mir verwandt, wir waren auch keine Freunde. Trotzdem war mein Kontakt zu ihm in letzter Zeit sehr eng – ich habe ihn bis zu seinem Tod gepflegt. Der Grund dafür ist mein vierwöchiges Praktikum in einem Hospiz in Zürich. Ich kann nicht genau beschreiben, warum ich diese vier Wochen ausgerechnet mit todkranken Menschen verbringen wollte. Ich glaube, vor allem... [mehr]

Zeichen der Zeit

Raub oder Spende? Urteilsnebel um die Organtransplantation

Von  Andreas Zucker, November 2012

Die jüngsten Skandalmeldungen über Organspenden lassen uns aufhorchen. Zweifel kommen auf, Spenderausweise werden widerrufen. Gleichzeitig erfahren wir aber auch, dass es sich bei diesen Unregelmäßigkeiten lediglich um »schwarze Schafe« handeln soll, und wie durch schärfere Kontrolle diesen Problemen Einhalt geboten werden könnte. Um dem Rückgang der Spendenbereitschaft vorzubeugen, werden die Aufrufe immer lauter und raffinierter. Der Slogan: »Sei ein Held« appelliert an unseren Mut und Stolz – die Hilfsbedürftigkeit der immer wieder zitierten 12.000 auf Organe wartenden Menschen an unser Mitgefühl und unsere Opferbereitschaft. [mehr]

Serie

Die Wahrnehmungsfähigkeit des Leibes. Der Gedankensinn

Von  Peter Loebell, November 2012

Englische Seeleute landen im Jahr 1801 an der australischen Küste und begegnen zum ersten Mal einer Gruppe von Ureinwohnern: »Untereinander sprachen die Australischen erst wenig, dann immer mehr, und schließlich begannen einige zu lachen. Bald taten das alle bis auf einen, sie redeten und lachten.« Die Engländer stellen nun Vermutungen über die Gesprächsinhalte der Fremden an. [mehr]

Kolumne

Sozial und antisozial

Von  Henning Köhler, November 2012

Spekulationen über die biologischen Ursachen unseres Sozialverhaltens stehen zurzeit hoch im Kurs. Fast alle Autoren argumentieren genetisch-deterministisch. Auffallend ist ihre Weigerung, einen prinzipiellen Unterschied zwischen Mensch und Tier anzuerkennen. Gebetsmühlenartig wird die ›Automatik‹ einfühlsamen und kooperativen Verhaltens beschworen.  [mehr]

Leserbriefe

Erzwungene Inklusion

Von  Alf Behlert, November 2012

Leserbrief zum Beitrag »Gescheiterte Inklusion – ein Bericht aus dem wirklichen Leben« von Kirsten Repnak, September 2012 [mehr]

Leserbriefe

Was steckt hinter dem Krippen-Boom?

Von  Fabrizio Venturini, November 2012

Leserbrief zum Artikel von Wolfgang Saßmannshausen: Die Kleinsten im Kindergarten – Spielball der Politik? (Erziehungskunst, Heft Juli/August 2012) [mehr]

Jugendbuch

Nahtod für Jugendliche

Von  Maike Horstmann, November 2012

Die Geschichte des kanadischen Jugendbuchautors Richard Scrimger ist spannend. Ein 14-Jähriger, nicht der wohlangepasste Nachbarsjunge, sondern ein jugendlicher Krimineller, wird auf einer stark befahrenen Straße angefahren. Unter dem Auto liegend sieht er aufgeregte Menschen und wundert sich – er liegt bereits im Koma. Er erlebt sich und weiß nicht, ob er tot oder lebendig ist, wird in ein Hotel gebracht, das von außerordentlich schrägen Typen bewohnt ist. Grabläufer, Klagende und Schlächter finden sich dort zusammen, um Jim auf einem Stück seines Weges zu begleiten. Auch Marcie gehört dazu. Durch sie erfährt er, dass diese neuen Erlebnisse ihm eine riesige Chance geben – die Chance, sein Leben zu ändern, falls er jemals... [mehr]

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