Leserbriefe

Organtransplantation – Leben als Geschenk

Von  Ingo Weckenmann, November 2013

Leserbrief zu »Thema Organtransplantation – ein Muss für die Oberstufe« von Christel Traut in »Erziehungskunst« März 2013 [mehr]

Sachbuch

Was uns alle betrifft

Von  Bernhard Mrohs, November 2013

Nach einem großen Verlust kann Schmerz so tief sein, dass er lähmt, unfähig macht, das Richtige zu denken und zu tun. Dann die Trauer. Wie soll mit ihr umgegangen werden? Wie ihr Raum und Form geben? Wo früher im Familien- und Nachbarschaftsverband Hilfe und Unterstützung geleistet wurde, sind heute Betroffene vielfach allein. Manche versagen sich, ihre Trauer zu leben, andere meinen, durch Arbeit am besten mit ihr fertig zu werden. Wieder andere brechen zusammen. Trauer ist so individuell wie die Menschen, die sie erleiden müssen. Cordelia Böttcher, Pfarrerin der Christengemeinschaft, hat sich dieses Themas im vorliegenden Buch angenommen. Sie beleuchtet die Trauer in all ihren Facetten mit Sachkenntnis und Einfühlungsvermögen. Dabei bespricht... [mehr]

Sachbuch

Anthropologie aus dem Denken

Von  Griet Hellinckx, November 2013

Der Autor beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Rudolf Steiners »Philosophie der Freiheit«. In »Dimensionen des Selbst« postuliert er, dass das Selbst nur durch einen differenzierten Blick auf das Denken verstanden werden kann. Das Denken ist Ausgangspunkt, jedoch nicht Ziel dieses Buches. Vielmehr ist es Ziegler ein Anliegen, vom Denken ausgehend ein Licht auf die grundlegenden Fragen nach dem Selbst und dem Ich, nach der Individualität und der Identität zu werfen. Er prägt dabei Begriffe, die einen neuen Blick begünstigen können. Es geht ihm darum, das Entwicklungspotenzial des Denkens wie auch der Individualität zu zeigen. Dabei deckt er unvermeidlich große Spannungsfelder auf. Um zur Differenzierung und Klärung der Fragen, die sichtbar werden,... [mehr]

Sachbuch

Biographische Ermutigung

Von  Sophie Pannitschka, November 2013

Wiechert hat ein längst überfälliges und brandaktuelles Buch vorgelegt, das um die Fragestellung kreist, welche Wege und Methoden es für die Lehrerschaft gibt, ihre Schüler besser zu verstehen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Jedes Kind bringt durch seine Individualität Eigenheiten mit, die es im Laufe der Zeit auf seinem Entwicklungsweg selbst erst entdeckt und die nicht immer reibungslos in das soziale Miteinander der Schule passen. Eine »Schülerbesprechung« findet dann statt, wenn das Kind erhöhter Aufmerksamkeit bedarf, zum Beispiel weil sich Einseitigkeiten ergeben haben, aus denen es selber nicht ohne Weiteres herauskommt. Auf Grund eines solchen Anlasses setzen sich die Lehrer zusammen und »schauen« auf das Kind. Ein Bild wird... [mehr]

Film

Sie bewegt sich doch

Von  Ute Hallaschka, November 2013

Den neuen Dokumentarfilm von Regisseur Christian Labhart, kann man gleich auf DVD bestellen – aber viel schöner ist es, »What moves you« auf der großen Leinwand im Kino zu sehen. Der Film ist so hervorragend gemacht, dass der atmosphärische Funke überspringt: das Kino wird zur Bühne des eigenen Innern. Ganz verblüffend, wie mühelos sich plötzlich Eurythmie einsehen lässt – als sichtbarer Ausdruck dessen, was in Sprache und Musik eigentlich vorgeht. Hier führt das reine Sehen zum Verstehen. Das Projekt, im Sommer 2012, in nur vier Wochen mit mehr als 80 Teilnehmern – Jugendliche aus der ganzen Welt – eine Symphonie von Beethoven und ein Musikstück von Arvo Pärt aufzuführen, klingt gewiss verrückt. Diese buchstäbliche Verrücktheit fasst der... [mehr]

Editorial

Vertrauensfrage

November 2013

Liebe Leserin, lieber Leser! Lars wächst in wohlgeordneten Verhältnissen und in einer liebevollen Umgebung mit zwei älteren Geschwistern auf. Er hat viel Zeit zum Spielen, ein anregendes, gebildetes soziales Umfeld, in dem auch ein religiöses Leben gepflegt wird; er ist viel draußen in der Natur. Seine Eltern hätten es kaum besser machen können. Mit neun fängt es an: Lars wird furchtbar anstrengend. Kaum ein Mittagessen ohne Geschrei, kaum ein Unterricht, aus dem er nicht rausfliegt. Lars lebt, als wäre er allein auf der Welt, auch mit seinen Gefühlsäußerungen und Handlungsweisen. Sein Lern- und Kommunikationsstil, heißt es, wird zu einem »untragbaren« Problem. Von diesem Problem scheint Lars keinerlei Bewusstsein zu haben, er fühlt sich immer nur... [mehr]

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